Charakter
Schwierigkeit Ⅱ–Ⅲ
Hotel-Übernachtungen
Zelt-Übernachtungen
↑bis 900 Hm, ↓bis 895 Hm

Marokko - Unberührter Süden

Trekkingreise durch das Saghro-Gebirge, die Sahara und entlang der Atlantik-Küste

  • 4-tägiges Bergtrekking im Saghro-Gebirge (5 - 6 Std. täglich)
  • 3-tägiges Wüstentrekking im Stil einer Kamel-Karawane (5 - 6 Std. täglich)
  • 2-tägiges Küstentrekking am Plage Blanche (3 - 5 Std. täglich)
  • Auf einsamen Routen Marokkos unberührte Landschaften durchstreifen
  • Mit Nomaden das Saghro-Gebirge und mit Beduinen die Sahara erkunden
  • Durch grüne Palmenoasen und fruchtbare Flusstäler wandern
  • Am Strand entlang durch die roten Torbögen am Legzira Beach spazieren
Weite Hochplateaus, zerklüftete Vulkanlandschaft, durchzogen von tiefen Schluchten. Wir befinden uns im Nomadenland Marokkos. Selten finden sich kleine Lehmdörfer oder grüne Bergoasen entlang der spärlichen Flussläufe. Wir durchwandern das Wüstengebirge gemeinsam mit unseren herzlichen Begleitern - den Saghro-Berbern und ihren Mulis. Verwitterte, bizarre Felstürme und monumentale Tafelberge bieten ein schillerndes Farbspiel. Ockerfarbene Kulissen, metallisch schimmernde Felswände, warm strahlende Berge - besonders im Abendlicht ein beeindruckendes Spektakel! Wie an einer Perlenschnur reihen sich mit geometrischen Mustern verzierte Wehr- und Wohnburgen aus Lehm an der Straße der tausend Kasbahs auf. Durch ausgedehnte Palmenhaine erreichen wir die Sahara und erleben deren Anmut bei einem Kamel-Trekking durch die Sanddünen. Sonnenauf- und -untergänge, die das Sandmeer in Orange- und Rottöne tauchen, sind hier unvergesslich! Abends duftet würziger Couscous aus der Trekkingküche und das Trinken des Pfefferminztees wird zu einem Ritual. Nach dem Abschied von unseren Begleitern bringen uns Jeeps von der Wüste zum Ozean. Hier wandern wir zwischen ausgedehnten Sanddünen und dem rauschenden Atlantik am Plage Blanche. Menschenleere Küstenabschnitte und weitläufige Strände, an denen entspannende Ruhe herrscht. Gebirge, Wüste und Küste in Marokkos Süden faszinieren uns, jede Landschaftsform auf ihre eigene Art!
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Diese Reise ist eine Kooperationsreise mit Gebeco.

Reisetage: 15
Teilnehmeranzahl: 6 – 14 Personen

Tag 1: Anreise und Flug nach Ouarzazate

Nachmittags Linienflug mit der Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca und weiter nach Ouarzazate. Ankunft nachts und kurzer Transfer zu unserem Hotel.

Tag 2: Entlang der Straße der Kasbahs zum Trekkingstart

Morgens besichtigen wir in Ouarzazate die Glaoui-Kasbah von Taourirt. Der große Palast ist mit geometrischen Mustern und wertvollen Holzdecken verziert. Er zählt zu den mächtigsten, aus Lehm erbauten Wohnburgen des Berberfürsten El Glaoui, Pascha von Marrakech. Per Kleinbus fahren wir nach Osten durch das Dadès-Tal - ein Routenabschnitt, der zur Straße der 1.000 Kasbahs gerechnet wird. Wir besichtigen die erdfarbene, aus der Landschaft ragende Kasbah Amerhidil inmitten einer Palmenoase. Unsere Fahrt führt uns zu den schönen Groß-Oasen Skoura und El Kelaa M´Gouna. Typisch sind die ausgedehnten Rosenplantagen. Aus den Blütenblättern der berühmten Damaszener-Rosen werden Öl und Essenzen für die Parfümherstellung gewonnen. Auf der Weiterfahrt erreichen wir den Ausgang der Dadès-Schlucht und nehmen eine Piste in Richtung Süden. Ziel ist die kleine Oase Tagdilt (1.600 m) am Nordrand des Djebel Saghro. Von den umliegenden Hügeln lässt sich sehr schön der Sonnenuntergang vor den gegenüberliegenden Gipfeln des Hohen Atlas beobachten. Am Abend treffen unsere Mulitreiber ein. Wir nächtigen in Schlafräumen in einer sogenannten Gite d´Etape, einem für Reisende eingerichteten, einfachen, aber sauber und sympathischen Berberhaus.

Tag 3: Wanderung über zwei Pässe nach Almoun-n-Ouarg

Morgens beladen die Mulitreiber ihre Tiere mit unserem Gepäck und der Zelt- und Kochausrüstung. Dann brechen wir zum viertägigen Bergtrekking auf. Der Djebel Saghro erstreckt sich südlich der Straße der 1.000 Kasbahs zwischen dem Oasental des Drâa im Westen und dem Oasengebiet von Tafilalet im Osten und geht nach Süden in die Kies- und Schotterwüsten der Sahara über. Nach zuerst mäßigem Anstieg geht es einen Serpentinen-Weg bis auf eine Höhe von 2.200m hinauf. Wir verbringen unsere Mittagspause mit Blick auf die Berge des Hohen Atlas, die sich wie ein Band entlang dem Dadès ziehen. Im Winter oder Frühjahr heben sich die höheren Gipfel mit einer Schneekante vom blauen Himmel ab. Bergan wandern wir zum Tizi-n-Iferd (2.500 m, Tizi = Pass), bald wird die Sicht frei auf den höchsten Berg im Saghro-Massiv, der Amalou n´Mansour (2.712 m). Im Norden leuchtet bei klarer Sicht mitten im Zentralatlas der M´Goun, dessen langer Grat mehrmals die 4.000 m übersteigt. Wir steigen aber nicht weiter auf sondern bergab zu unserem Lagerplatz (2.200m) nahe einer kleinen Quelle.

Tag 4: Über den Kouaouch-Gipfel zur Oase Igli

Über ein Plateau wandernd ist unser erstes Ziel der Aussichtsberg Kouaouch (2.592 m). Der Gipfel bietet eine grandiose Rundumsicht ins Saghro-Gebirge und auf den Hohen Atlas. Zwischen gewaltigen Tafelbergen mit bizarren Erosionsformen wandern wir als führe der Weg zwischen gigantischen Festungen und Burgen hindurch. Senkrechte Felswände wirken wie unbezwingbare Mauern, Felspfeiler wirken wie die Zinnen der Burganlage. Das Gestein wechselt in den Farben gelb, orange und ocker bis braun. Schließlich treffen wir in der Oase Igli (1.700 m) ein und schlagen, umgeben von einer zauberhaften Felskulisse, die Zelte auf. Diese Region ist von Nomadenfamilien besiedelt, die in dem kargen Weideland von der Schaf- und Ziegenzucht leben. Wenn ein Gebiet abgeweidet ist, verlegen sie alle paar Wochen die Zelte, damit die Tiere wieder genügend Nahrung haben.

Tag 5: Durch die Afourar-Schlucht zum Ali-Tor

Von der Oase wandern wir hinunter in ein Tal, das sich zur wilden Afourar-Schlucht verengt. Unterwegs kommen wir durch kleine Berber-Siedlungen, wo ähnlich wie in der Igli-Oase sogar bescheidener Ackerbau betrieben wird. Bevor wir die Schlucht durchqueren, kommen wir zu einer sehenswerten Steilstufe im Flussbett. Falls der Afourar Wasser führt, entsteht am Fuße ein Pool, und wir haben eventuell das Flussbett in der engen Schlucht mehrmals zu queren, was oft über Trittsteine möglich ist. Schließlich weitet sich die Landschaft, der Blick schweift über von Orgelpfeifen aus Sandstein gesäumten Höhenzüge und wir kommen unserem wunderschönen Lagerplatz beim Bab n´Ali (Bab = Tor) näher. Tor wird es genannt, weil zwei mächtige Sandsteintürme den Durchgang bewachen, einer davon ist ein riesiger Monolith. In der Nähe liegt eine Oase mit kleinen Häusern. Nach dem Aufbau des Camps erkunden wir am Nachmittag die Umgebung mit den monumentalen Zeugenbergen und Felstürmen.

Tag 6: Landschaftliche Höhepunkte bis Tifrite

Morgens steigen wir über teils lose Steine nach Ousdidene Bab n`Ali (1.500 m) hinauf; von dort bietet sich ein herrlicher Blick auf die unterhalb gelegene Oase mit einzelnen Dattelpalmen die sich üppig grün von der wüstenhaften Landschaft abheben. Nach dem Abstieg wandern wir durch weite Landschaften, noch lange Zeit ist einer der mächtigen Türme des Bab´n Ali zu sehen. In dieser Gegend leben vor allem die Berber vom Volk der Ait Atta. Wir wandern weiter in ständigem leichten auf und ab und werden Bab n´Ali von verschiedenen Blickwinkeln wahrnehmen und wir erleben einige landschaftliche Höhepunkte. Wir wandern am Nachmittag in ca. einer Stunde nach Tifrite, wo wir abgeholt werden und nach Nkob fahren. Unsere heutige, feste Unterkunft bietet willkommenen Komfort zwischen unseren Zelt-Trekkings.

Tag 7: Fahrt in die Sahara und erste kurze Trekkingetappe mit den Kamelen

Wir verabschieden unsere Begleitmannschaft und fahren über eine Piste zur Asphaltstraße. Dort stoßen wir auf die Oasenkette des südlichen Drâa-Tales. Tausende und Abertausende von Dattelpalmen lassen es schon ahnen, hier hat der Dattel-Anbau eine lange Tradition - mit die besten Dattelsorten stammen aus dieser Gegend. An Dörfern und Kasbahs aus Stampflehm vorbei führt die Route nach Zagora. Hier decken wir uns wieder mit einem Vorrat an Mineralwasser für das Wüstentrekking ein. Nach dem Mittagessen fahren wir weiter im Drâa-Tal bis vor Mhamid, dem Endpunkt der Straße. Mhamid wird auch als „Tor zur großen Sandwüste" bezeichnet und war früher wichtiger Karawanenknotenpunkt. Die Karawanen zogen vor Jahren noch bis nach Timbuktu. In einer Oase ein Stück weit weg von Mhamid treffen wir unsere Wüsten-Begleitmannschaft aus Koch, mehreren Beduinenführern und ihren Kamelen. Wir gehen oder reiten schon, aber heute nur für eine kurze Etappe bis zu unserem ersten Lagerplatz am Beginn der Wüste.

Tag 8: Kameltrekking zu ersten Dünen

Nach dem Frühstück geben uns unsere ´chameliers´, Spezialisten in Sachen Kamel, eine kleine Einführung ins Kamelreiten. Ein Beduine betreut und führt im Schnitt zwei bis vier Tiere. Wenn die Tiere gesattelt sind, steigt die Spannung bis zum Aufsitzen. Nun brechen wir mit unseren „Wüstenschiffen" zum dreitägigen Kameltrekking, auch Méharée genannt auf. Teils sind wir inmitten weicher Sanddünen unterwegs, teils führt die Route über härteren, lehmigen oder steinigen Boden. Für je zwei Teilnehmer/innen steht ein Reitkamel bereit, so dass Sie sich etappenweise mit Reiten und Wandern abwechseln (ein Reitkamel zur Alleinbenutzung ist gegen Aufpreis buchbar). Mittags ist eine längere Rast vorgesehen. Anfangs wandern und reiten wir über eine flache Ebene mit ersten kleinen Dünen, die am Nachmittag zahlreicher werden. Große Tamarisken-Hügel bilden hier noch etwas Vegetation.

Tag 9: Wandern und Reiten zu einsamen Dünen-Giganten

Richtiges Wüsten-Feeling kommt auf, denn wir sind umgeben von Dünen. Gegen Mittag erreichen wir das trockene Tal des Draa-Flusses und legen bei Tamarisken-Bäumen im Schatten unsere Mittagspause ein. Nachmittags wandern wir erst vorbei an einem verlassenen Oasen-Dörfchen, dessen Ruinen davon zeugen, dass die Wüste sich hier stärker ausgebreitet hat. Wir tauchen ein in einsame Regionen, die von keinem Auto mehr befahren werden können und wandern bzw. reiten direkt auf ein großes Dünenmassiv zu. Als wir ankommen steht es vor uns wie ein gigantischer Sand-Koloss. Wir sind bereits an unserem Lager angekommen und haben die Möglichkeit, auf die höchsten Dünenkämme aufzusteigen, was durchaus etwas anstrengend sein kann. Von oben wird klar, dass wir uns inmitten eines unendlich scheinenden Dünenmeeres befinden, welches am Horizont von einer großen Bergkette begleitet wird. Wir können in aller Ruhe die Lichtstimmungen bei Sonnenuntergang und die Stille der weiten Wüste genießen. Dann kommt die farbintensive Stunde, in der jede Düne, jede Sandrille, ja jedes Sandkorn von einem scharf gezeichneten Schatten begleitet wird und immer plastischer zur Wirkung kommt. Das Abendessen im Messezelt oder unter freiem Himmel, entsprechend orientalischer Sitte auf einer Matte auf dem Boden sitzend, wird immer erst nach Einbruch der Dunkelheit serviert.

Tag 10: Kameltrekking zu den Dünen von Erg Chegaga

Die Kamele umgeben wie jeden Morgen unser Lager, beobachten aus ihren sanften großen Augen mit den langen Wimpern das Geschehen oder scheinen beinahe hochnäsig auf die startbereiten Wanderer herab zu blicken. Im Karawanentempo bewegen wir uns weiter westwärts bis zu dem riesigen Dünenfeld von Chegaga. Der Weg führt mal durch Sandgebiet, mal durch Steinwüste. Während die Kamele immer den einfachsten Weg zwischen den Dünen wählen, können wir - falls wir wandern wollen - beiderseits durch die Dünenfelder gehen. Nachmittags kommen wir durch eine völlig flache, meist ausgetrocknete lehmige Ebene. Dann tauchen die bis zu 100 m hohen Dünenkämme auf, die im abnehmenden Tageslicht in unterschiedlichen Farben schimmern. Traumhafte Lichtstimmungen begeistern nicht nur die Fotografen der Gruppe. Schließlich läuft unsere Karawane am Lagerplatz zu Füßen der Dünen des Erg Labidlia ein. Dieses Erg gehört zu Erg Chegaga und zählt zu den höchsten Dünen. Es sind die letzten Stunden mit unseren Beduinen-Begleitern und den lieb gewonnenen Kamelen. Nach dem Aufbau des Lagers lockt noch einmal der Anstieg über Dünenkämme auf einen der höchsten Aussichtspunkte, die Formen- bzw. Farbenvielfalt und Schönheit der Sahara bei Sonnenuntergang zu erleben.

Tag 11: Jeepfahrt von der Sahara in den Antiatlas nach Tata

Frühaufsteher möchten vielleicht den Aufgang des Sonnenballes von den Dünenkämmen aus beobachten. Nach dem Frühstück und Abbau des Lagers treffen unsere Jeeps ein. Über holperige Pisten geht es am Südrand des Djebel Bani entlang, der südlichsten und niedrigsten Bergkette des Atlas-Massives, dessen Bergkämme bis zu 1.600 m hoch sind. Die staubige, aber landschaftlich eindrucksvolle Route führt uns auch mitten durch den riesigen ausgetrockneten Iriki-See. Schließlich erreichen wir Foum Zguid, einen Oasenort am Fuße des Djebel Bani. Nach dem Mittagessen fahren wir weiter Richtung Atlantik, vorbei an kleinen Ortschaften und Palmenoasen. Am Spätnachmittag treffen wir in der Oasenstadt Tata ein. Einst Karawanenstation an der Strecke nach Timbuktu, leben heute die Bewohner überwiegend von der Dattelproduktion. In Tata leben überwiegend Chleuh-Berber und Haratin (Nachkommen westafrikanischer Sklaven), die Atmosphäre im Ort wirkt schon afrikanischer. Im einfachen Hotel spülen wir uns den Sand der letzten Tage vom Körper und genießen die Dusche.

Tag 12: Entlang des Anti-Atlas zum Atlantik

Von Tata fahren wir durch schöne Landschaft südlich des Anti-Atlas zum Kamelmarktort Goulemim. Wir passieren kleinen Oasen und legen im Tal von Taghijijite eine längere Pause ein. Hier vertreten wir uns während einer kleinen Wanderung die Füße und nehmen unser Mittags-Picknick im Schatten der Palmen ein. Im diesem Tal gibt es noch viel Landwirtschaft mit traditionellen Anbauweisen, in welche wir einen kurzen Einblick gewinnen können. Am Ende des Tals bestaunen wir interessante Felsformationen. Am späten Nachmittag nähern wir uns dem Atlantik und lassen uns nun Küstenluft um die Nase wehen. Nach Tagen im den trockenen Landschaften des Saghro-Gebirges und der Sahara eröffnet sich uns nun der Blick auf weite menschenleere Strände mit dem unendlichen Ozean. Wir wandern in einer guten Stunde zu unserem Camp, welches wir in niedrigen Sanddünen nahe des Atlantiks aufschlagen.

Tag 13: Küsten-Trekking am Plage Blanche

Am Morgen wachen wir zum gleichmäßigen Rauschen der Wellen auf. Nach dem Frühstück erwartet uns ein ganzer Tag Trekking entlang der Atlantikküste. Wir folgen dem Dünenstrand Richtung Norden. Bisher ist dieser Küstenabschnitt noch ruhig und weitgehend unberührt. Im Gegensatz zu seinem Namen ist der Plage Blanche allerdings nicht weiß, sondern eher gelbbraun. Hier fließt der kalte Kanaren Strom vorbei, so dass es zum Baden oft zu kalt ist, für unsere Wanderfüße ist die Temperatur perfekt. Unser zweites Camp befindet sich in der Nähe eines kleinen Flusses, der hier auf den Ozean trifft. Hier befinden sich auch einige kleine Häuser und Felder, die von den lokalen Bauern bewirtschaftet werden.

Tag 14: Entlang der Küste und Besuch der Torbögen von Sidi Ifni

Am Vormittag wandern wir weiter Richtung Norden und gelangen entlang des Noun Flusses nach Foum Assaka. Dieser Fluss ist der südlichste Fluss Marokkos, der permanent Wasser führt. In Foum Assaka trifft er auf den Atlantischen Ozean und wir auf unsere Fahrzeuge. Wir werden abgeholt und fahren auf landschaftlich schöner Strecke entlang wildromantischen Steilküstenabschnitten mit kleinen Sandbuchten bis nach Sidi Ifni, bekannt für seine koloniale Atmosphäre. Weiter geht es an den Legzira Beach mit seinem hellem Sandstrand und dunkelroten Sandsteinbögen, die sich am Strand entlang ziehen. Am Nachmittag erreichen wir unser Hotel südlich von Tiznit. Hier haben wir noch einmal Zeit am Strand zu spazieren, kurz ins Wasser zu springen oder einfach die Aussicht von der gepflegten Gartenanlage auf den Atlantik zu genießen.

Tag 15: Rückflug nach Frankfurt und Heimreise

Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Flug von Agadir über Casablanca zurück nach Frankfurt mit Ankunft am Nachmittag und Heimreise.

Charakter

Profil: Diese Trekking-Reise führt Sie durch drei ganz unterschiedliche, noch recht unberührte Landschaften und beinhaltet jeweils mehrtägige Trekkings in den Bergen, in der Wüste und entlang des Atlantiks. Anforderung: Beim Trekking im Saghro-Gebirge sind für die meist 5 bis 7-stündigen Wanderetappen Trittsicherheit (sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) und Kondition erforderlich. Sie bewegen sich auf Höhen zwischen 1.350 und 2.600 m und müssen maximal 900 Höhenmeter im Auf- und Abstieg bewältigen. Die Pfade im Gebirge führen teils über Geröll, teils folgen Sie ausgetretenen Wegen oder Fahrspuren. Das Gepäck wird während des Trekkings durch Mulis befördert. Für das Kameltrekking in der Sanddünen-Landschaft steht für je zwei Teilnehmer/innen ein Reitkamel zur Verfügung, so dass Sie abwechselnd reiten oder wandern können. Das gewählte Gehtempo der Kamele entspricht etwa dem Wandertempo. In der Regel unterbrechen wir die Etappen durch eine längere Mittagsrast. Vorkenntnisse beim Kamelreiten sind nicht nötig. Ein Kameltreiber führt jeweils 3-4 Tiere. Wer möchte, kann gegen Aufpreis ein Reitkamel zur Alleinbenutzung dazu buchen. Außer den Reitkamelen sind Lastkamele für den Transport des Reisegepäcks vorgesehen. Bei den Trekkings brauchen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem persönlich Notwendigen für tagsüber selbst zu tragen. Eine Begleitmannschaft von Berbern sorgt für Ihr Wohl und ein angenehmes Lagerleben. Während des 2-tägigen Küsten-Trekkings sind keine Höhen zu bewältigen, wir laufen 3,5 bis 5 Stunden am Tag und übernachten auch hier in Zelten. Wir bitten Sie, insbesondere beim Auf- und Abbau der Zelte kameradschaftlich mitzuhelfen. Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei. An den Trekkingtagen bereitet Ihre Begleitmannschaft die Mahlzeiten vor. Unterbringung: Während des Trekkings nächtigen Sie in Zwei-Personen-Zelten (Schaumstoffmatten werden gestellt). Die Speisen werden beim Camping auf Matten auf dem Boden sitzend, eingenommen. Es steht ein Messezelt im Nomadenstil sowie auch ein Toilettenzelt zur Verfügung. Hocker und Klapptische, wie sie z.B. in Nepal üblich sind, sind im Orient unüblich. In den Städten übernachten Sie in einfachen Mittelklassehotels. Wir möchten Sie bitten, Ihre Zelte selbst auf- und abzubauen. Bitte gehen Sie beim Gebrauch mit den Zelten sorgsam um und beachten Sie die Anweisungen und Hinweise Ihrer Reiseleitung und des örtlichen Führers zum Auf- und Abbau, um Beschädigungen der Zelte (Stangen, Schlaufen, Reißverschlüsse, Planen) zu vermeiden. Bitte haben Sie auch Verständnis, wenn wir bei diesen Touren keine Campingstühle und Campingtische mitnehmen; das ist im Orient unüblich und wäre ein erheblicher Mehraufwand bezüglich Gepäck/Tragtiere. Verpflegung: An den Trekkingtagen bereitet Ihre Begleitmannschaft die Mahlzeiten vor. Morgens steht Brot, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Außerdem wird morgens des öfteren Müsli oder Porridge gereicht. Während der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse, Thunfisch o.ä. gereicht. Abends bereitet der Koch eine warme Suppe und ein Hauptgericht zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen, Gemüse o.ä. besteht. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und traditionellen Pfefferminztee. Die Speisen werden beim Camping auf Matten auf dem Boden sitzend, eingenommen. Vor Trekkingbeginn können Sie als Gruppe einen Vorrat an Mineralwasser einkaufen. Mineralwasser und andere persönliche Getränke sind nicht im Preis eingeschlossen. Getränke für die gesamte Gruppe lassen sich bequem und rasch aus einer gemeinsamen Gruppenkasse bezahlen. Leitungswasser in Hotels darf keinesfalls getrunken werden. Mineralwasser in Plastikflaschen ist in den Städten unterwegs überall erhältlich. Vor Beginn des Trekkings kann die Gruppe eine begrenzte Menge Trinkwasser in Plastikflaschen einkaufen und auf das Trekking mitnehmen. Da unterwegs nichts mehr eingekauft werden kann, muss dann auf Brunnenwasser zurückgegriffen werden, das Sie unbedingt mit Micropur (am besten Mircopur Classic in Tablettenform) behandeln müssen. Da die Verpflegung größtenteils von Lasttieren getragen wird und die Kapazitäten daher sehr begrenzt sind, kann nicht für die ganze Dauer des Trekkings abgepacktes Wasser mitgenommen werden. Des Weiteren schonen Sie die Umwelt, indem Sie auf Brunnen- oder Quellwasser zurückgreifen. Transport: Die Kleinbusse in Marokko sind enger bestuhlt als in Europa und daher etwas unbequemer. Für einige Strecken und Abschnitte mit Pisten werden Allradfahrzeuge (Jeeps) eingesetzt, in denen bis zu 8 Personen inklusive Fahrer Platz haben. Die Fahrten im Kleinbus bzw. von Chegaga nach Plage Blanche in Jeeps führen streckenweise über unbefestigte Pisten und die Asphaltstraßen können nicht mit westeuropäischen Straßen verglichen werden. Mithilfe: Wir bitten Sie, aktiv und kameradschaftlich mitzuhelfen (insbes. beim Auf- und Abbau der Teilnehmerzelte). Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Impfpass
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bargeld
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Trekkingschuhe Kategorie A/B
  • Socken + Ersatz
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • lange Hose
  • Trekkinghose
  • bequeme Freizeithose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T-Shirts
  • Kurzarmhemden oder -blusen
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Wärmeschicht (leichte Daunenjacke oder Primaloft)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Schlafbekleidung
  • Badebekleidung
  • warme Mütze
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • warme Fingerhandschuhe
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • Schlafsack bis 0° im Komfortbereich
  • Isolierschlafmatte
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Waschsachen / Hygiene-Artikel
  • Trekkinghandtuch klein
  • Oropax
  • Reisewecker
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Feuerzeug
  • Taschenmesser
  • wasserfester Packsack (zur Übersicht im Reisegepäck)
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1,5 Liter
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Wasserentkeimungsmittel (z.B.: Micropur forte, am besten in Tablettenform)
  • Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Vollkornriegel, Energieriegel,"Lieblingsteebeutel")

Inklusivleistungen

  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab Ouarzazate bis Agadir
  • Flug mit Royal Air Maroc ab/bis Frankfurt via Casablanca nach Ouarzazate, zurück ab Agadir
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Vollpension
  • Übernachtung 3 x in Hotels, 2 x im Berberhaus (mit Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbad) und 9 x im Zelt
  • Camping- und Kochausrüstung inkl. Zelt und Schaumstoffmatten, Toiletten- und Waschzelt
  • Tragtiere für das Gepäck beim Trekking
  • 1 Reitkamel pro 2 Teilnehmer in der Wüste
  • Hauser Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Extra Reitkamel zur Alleinbenutzung 80,00 €
  • Einzelzimmerzuschlag (inkl. Einzelzeltzuschlag (umfasst 13 Nächte) 160,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus

    2019

    Von/Bis: 22.12.2019 – 05.01.2020
    Preis in €: 1.599 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Ausgebucht / Abgeschlossen

    2020

    Wichtiger Hinweis: Reiseprogramm 2020 ggf. abweichend. Zum Reiseprogramm 2020 wechseln

    Von/Bis: 01.03.2020 – 14.03.2020
    Preis in €: 1.398 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Garantiert
    Von/Bis: 28.03.2020 – 10.04.2020
    Preis in €: 1.465 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Garantiert
    Von/Bis: 08.11.2020 – 21.11.2020
    Preis in €: 1.398 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Garantiert
    Von/Bis: 23.12.2020 – 05.01.2021
    Preis in €: 1.625 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 20.02.2021 – 05.03.2021
    Preis in €: 1.429 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar