Charakter
Schwierigkeit
Hotel-Übernachtungen
Zelt-Übernachtungen 14×

Namibia - Zeit für die Wüste mit Egmont Strigl

Wanderreise mit naturnahem Camping durch ganz Namibia mit unserem "Wüstenfuchs"

  • Wanderungen: 6 x leicht (2 - 3 Std.), 5 x moderat (4 - 6 Std.)
  • In der Namib endlose Sandmeere in einer der ältesten Wüsten der Welt erkunden
  • Lichtschattierungen auf und um die höchsten Dünen der Erde bewundern
  • Die Wunderwelt der Wüstenelefanten und Feenkreise entdecken
  • Safari-Abenteuer im berühmten Etosha-Nationalpark erleben
  • Charmantes Kleinstadtflair Swakopmund an der Atlantikküste genießen
Die Namib ist eine der ältesten und trockensten Wüsten der Welt. Entdecken Sie die unglaubliche Vielfalt der einzigen afrikanischen Küstenwüste, die sich bei einer Breite von 100 - 150 km über 2000 km vom Oranje River Südafrikas bis hinauf nach Angola erstreckt. Hier endlose Sandmeere mit dem höchsten Dünen der Welt, mal weiß, gelb oder in leuchtendem Apricot, dort Mondlandschaften aus riesigen Geröll- und Kiesflächen oder wild zerklüftete, bunt gefärbte Bergwelten aus Sandstein, Granit und Lava, durchzogen von tiefen Canyons und Trockentälern. Einsam und fast menschenleer zieht sie sich am eiskalten Atlantik entlang und ist doch voller Leben. Die Bandbreite reicht von nebeltrinkenden Schwarzkäfern, lebenden Fossilien wie den Welwitschia-Pflanzen bis hin zu Hunderttausenden von Pelzrobben, von Spitzmaulnashörnern über Giraffen und Löwen bis hin zu den Phantomen der Wüste, den legendären Wüstenelefanten. Sie alle sind Teil der Namib-Wüste und integraler Bestandteil dieser einzigartigen Sondertour, die unser Wüstenfuchs Egmont Strigl für Sie erkundet und zusammengestellt hat. Kommen Sie mit und staunen Sie selbst...
Reisetage: 23
Teilnehmeranzahl: 6 – 9 Personen

Tag 1: Anreise

Linienflug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek

Tag 2: Willkommen in der Namib Wüste

„Welcome to Namibia" heißt es am Flughafen von Windhoek und mit einem herzlichen Willkommen in Namibia begrüßt uns auch unser lokaler Guide, der schon mit unserem Safarifahrzeug wartet. Wir laden auf und fahren nach Windhoek hinein, um letzte Einkäufe zu tätigen und zu frühstücken. Am späten Vormittag geht es dann los Richtung Süden zu unserem ersten Ziel, den Naukluft Bergen. Nach ca. 3 Stunden Fahrt durch Farmland, über weite Hochflächen und am Rand der Kalahari entlang nähern wir uns allmählich der Namib Wüste, die sich ganz unterschiedlich präsentieren kann. In Form von riesigen Dünen, in weiten Kiesflächen oder in zerklüfteten Bergen wie hier in Büllsport, wo wir zu Füßen der Naukluft Berge unsere erste Nacht verbringen werden. Nach dem langen Flug tut es gut die Beine auszustrecken, die Annehmlichkeiten der Lodge zu genießen und bei Wein und Bier ein leckeres Abendessen serviert zu bekommen.

Tag 3: Zu Fuß durch die Naukluft Berge

Um die müden Knochen nach der langen Anreise ein wenig zu lockern, starten wir heute gleich mit einer etwas längeren Wanderung, die uns einen ersten Eindruck von der Namib Wüste vermittelt. Von einer historischen Polizeistation, nicht weit von unserer Lodge entfernt, führt sie uns auf einem steinigen Pfad hinauf auf ein aussichtsreiches Plateau und durch die beeindruckende Köcherbaumschlucht wieder hinab (Schwindelfreiheit !). Unterwegs können wir uns schon ein wenig mit der einzigartigen Vegetation der Bergwüste vertraut machen und sehen mit etwas Glück unsere ersten Wildtiere, u.a. Paviane, Klippspringer oder die seltenen Bergzebras, zu deren Schutz der Naukluft-Parks einst eingerichtet wurde. Am späten Nachmittag können wir uns dann erneut auf die Annehmlichkeiten unserer Lodge freuen und am Abend vielleicht zum ersten Mal namibisches Wild probieren.

Tag 4: Die Köcherbäume von Hauchabfontein

Von Büllsport nach Hauchabfontein ist es nur ein Katzensprung von 60 km, sodass wir den Tag noch für neue Entdeckungen in der Bergwüste der Tsarisberge nutzen können. Wir beziehen Quartier auf dem schönen, am Ufer des Tsauchab Riviers liegenden Campingplatz der Gästefarm Hauchabfontein, bauen die Zelte im Schatten von Kameldorn- und Ebenholzbäumen auf und genießen unsere Mittagsrast, bevor wir am Nachmittag zu einem der größten Köcherbaumwälder Namibias aufbrechen. Eine Besonderheit der Farm sind auch die vielen Frischwasserpools im Rivier, die sich nach einem heißen Wüstentag wunderbar zur Abkühlung eignen.

Tag 5: Von der Berg-Namib in die Dünen-Namib

Auch heute ist die Fahrstrecke gering, sodass wir es erneut gemütlich angehen lassen können: In aller Ruhe frühstücken, ein kleiner Spaziergang im Schatten des Galeriewaldes, vielleicht noch ein erfrischendes Bad in den natürlichen Pools des Tsauchab Riviers. Ein paar Kilometer weiter sind wir dann schon in Sesriem, dem Eingangstor zu den Sossusvlei-Dünen. Nach dem Aufbau des Camps und dem Mittagessen machen wir noch eine kleine Wanderung in der Nähe und erkunden den eindrucksvollen, aus Konglomeratgestein bestehenden Sesriem Canyon. Und am Abend sitzen wir unter einer großen Akazie und genießen das gute Essen unseres Reiseleiters...

Tag 6: In den Dünen des Sossusvlei

Heute müssen wir sehr zeitig los und fahren nach Sossusvlei. Wir erreichen die großen, bis zu 380 m hohen Sterndünen im schönen Morgenlicht und starten zu unserer Vormittagswanderung durch das riesige Sandmeer, das 2013 zu Namibias zweitem UNESCO Weltnaturerbe gekürt worden ist. Es ist ganz schön anstrengend die Dünen zu erklimmen und den messerscharfen Graten zu folgen, doch das Erlebnis und die Aussichten von oben sind es allemal wert. Gegen Mittag treffen wir wieder auf unser Fahrzeug und machen ausgiebig Rast im Schatten großer Kameldornbäume. Erst am Nachmittag marschieren wir wieder in die Dünen hinein und besuchen u. a. das bei Fotografen berühmte Deadvlei mit seinen abgestorbenen Kameldornbäumen. Anschließend geht es wieder 60 km zurück zum Sesriem Campingplatz, den wir bis zum Sonnenuntergang erreicht haben müssen.

Tag 7: Über den Wendekreis des Steinbocks nach Gobabeb

Gleich nach dem Frühstück verlassen wir Sesriem und wenden uns nach Norden in Richtung der Naukluft Berge. Es geht durch eine beeindruckende Landschaft aus apricotfarbenen Dünen im Westen und dunklen Bergen im Osten. Erster Stop dann in Solitaire, wo wir uns bei einem Kaffee und einem Stück Apfelkuchen für die Überquerung des Wendekreises des Steinbocks stärken können. Kurz vor der Mittagspause durchqueren wir die Schluchtenlandschaft am Oberlauf des Khuiseb Riviers und kommen dann hinaus auf ein Plateau, wo wir bei tollen Aus- und Tiefblicken unser Mittagessen einnehmen. Am Nachmittag erreichen wir schließlich Gobabeb, die berühmte namibische Wüstenforschungsstation, auf deren Campingplatz wir die nächsten zwei Nächte verbringen werden. Wenn Zeit bleibt können wir am Nachmittag noch eine erste kleine Wanderung unternehmen und uns auf die Suche nach Welwitschia Mirabilis begeben, jenem ungewöhnlichen Pflanzenfossil, das zum Symbol für die Namib Wüste geworden ist.

Tag 8: Khuiseb, Dünen- und Geröll-Namib

Die Forschungsstation Gobabeb, in deren Umfeld wir uns heute den ganzen Tag bewegen, liegt in einem hochinteressanten Gebiet, in dem drei verschiedene Ökosysteme aufeinander treffen. Das Rivier des Khuiseb mit seinen Wäldern, gespeist aus unterirdisch fließendem Wasser, der Dünen-Namib südlich des Trockentals und den weiten Kiesflächen der Geröll-Namib, nördlich davon. Ein weites Feld für die Forschung, die sich hier mit der ganz unterschiedlichen Flora und Fauna der Wüste, dem Wetter im Einzugsbereich des Küstennebels, der Geologie und geophysikalischen Veränderungen beschäftigt. Seit über 50 Jahren arbeitet man hier interdisziplinär an ariden Ökosystemen und hat über 2.000 Forschungsergebnisse veröffentlicht. Die von der Desert Research Foundation und dem namibischen Tourismus- und Umweltschutzministerium gemeinsam betriebene Station ist ganzjährig von internationalen Forscherteams und Studenten bewohnt und dient als Forschungs-, und Ausbildungszentrum gleichermaßen. Das verspricht auch uns einen spannenden Tag zwischen Mondlandschaften, Dünen und üppiger Vegetation im Rivierbett, die wir auf einer Vormittags- und Nachmittagswanderung erkunden werden.

Tag 9: Deutsche Kolonialgeschichte zwischen Wüste und Meer

Gleich nach dem Frühstück verlassen wir die Forschungsstation und folgen dem Khuiseb Rivier, vorbei an kleinen Siedlungen des Topnaar Volkes, Richtung Walvis Bay. Diesen größten Tiefseehafen Namibias schauen wir uns auf einer kurzen Stadtrundfahrt an und können von der Uferpromenade einen Blick auf die vielen Flamingos in der Lagune werfen. Anschließend geht es weiter nach Swakopmund. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, um dem deutschen Erbe der Stadt nachzuspüren. Auf ein Bier ins Brauhaus oder ins legendäre Hansa Hotel, auf einen Apfelstrudel ins Cafe Anton, auf der Landungsbrücke ein Stück Richtung Südamerika oder zu Fuß entlang der Kaiser Wilhelm Strasse. Am Abend treffen wir uns wieder, um in einem Restaurant an der Uferpromenade fangfrischen Fisch zu genießen.

Tag 10: Vom Cape Cross zur Spitzkoppe

Immer an der Küste entlang und vorbei an einigen Schiffswracks geht es am Morgen nach Norden hinauf zum Kreuzkap, wo immer einige Zehntausend Zwergpelzrobben zu beobachten sind, die sich vom enormen Fischreichtum Namibias ernähren. Zurück in Henties Bay geht es dann ins Landesinnere und in rund 2 Stunden hinüber zur Spitzkoppe, Namibias markantesten Berg. Wie Zähne ragen die kleine und große Spitzkoppe (1728 m) aus der umgebenden Wüstenebene und sind ein Highlight für Kletterer, Wanderer und Fotografen gleichermaßen. Grund hierfür ist die Farbe und Struktur des Granits, der in schönem Rotbraun leuchtet und durch sogenannte „Wollsackverwitterung“ zu sonderbaren Formen erodiert. Letztere werden wir intensiv erleben können, wenn wir nachmittags zu einer Wanderung im Nahbereich der Spitzkoppe aufbrechen und sie dabei im schönsten Licht fotografieren können. Am Abend sind wir dann rechtzeitig zurück, um vielleicht ein typisches Braai, Essen vom Grill, genießen zu können und die Nacht unter Millionen Sternen zu verbringen.

Tag 11: Von der Spitzkoppe zur „Zweifelhaften Quelle"

Während hinter uns die markante Spitzkoppe allmählich kleiner wird, baut sich vor uns in der Ferne Namibias höchster Berg, der 2.573 Meter hohe Brandberg auf. Davor weite, rotbraune Ebenen, spärlich bewachsen mit goldgelbem Gras, über die uns eine raue Piste nach Norden bringt. Nach einem kurzen Zwischenstop in Uis und einer Mittagspause erreichen wir am Nachmittag das erste UNESCO Weltkulturerbe Namibias, die berühmten Felsgravuren von Twyvelfontein. In Begleitung eines Rangers wandern wir hinein in eine von rotem Sandstein geprägte Schlucht, in der sich etwa 2.000 gravierte und gemalte Darstellungen von Tieren, Fabelwesen, Menschen und Fußabdrücken verstecken. Zum Teil stammen sie aus der Steinzeit, zum Teil auch von den San oder Buschleuten, die als Ureinwohner der Region gelten. Den Abend verbringen wir auf einem schönen Campingplatz am Rande des Aba Huab Riviers, einem der baumbestandenen Trockenflüsse, durch die immer wieder die Wüstenelefanten des Damara- und Kaokolandes streifen.

Tag 12: Auf dem Weg ins Kaokoveld

Nachdem wir das Camp abgebaut haben, fahren wir wenige Kilometer nach Süden und besuchen die sogenannten Organ Pipes, langsam in Form von Orgelpfeifen auskristallisierte Lavasäulen und den „Verbrannten Berg", dessen interessantes Farbenspiel durch die Hitze aufsteigender Lava entstanden ist. Zurück auf der Hauptpiste C43 geht es dann durch einsamste Landschaften nach Norden Richtung Kaokoveld und über die „Rote Linie", den Veterinärzaun, der sich quer durch Namibia zieht. Kurz vor Warmquelle biegen wir dann rechts ab in die Schlucht des oberen Hoanib und beziehen Quartier im Khowarib-Camp, das sich nach dem Campaufbau noch als Ausgangspunkt für eine kleine Wanderung anbietet. Für 1-2 Stunden laufen wir unter Makalani-Palmen und großen Ana- und Mopanebäumen am murmelnden Bach entlang und können ermessen, welchen Unterschied ein klein wenig Wasser in der Wüste bewirkt.

Tag 13: Auf der Suche nach den Wüstenelefanten

Gleich hinter Sesfontein, unserem letzten Einkaufsstop für die nächsten Tage, verlassen wir die Hauptpiste und biegen ab ins Tal des Hoanib Riviers und verbringen den ganzen Tag auf der Suche nach den seltenen Wüstenelefanten. Etwa 50 bis 80 dieser Tiere, die sich in ihrer Anpassung an die Wüste und ihrem Verhalten deutlich von ihren Artgenossen aus der Steppe unterscheiden, gibt es noch im Einzugsgebiet des Hoanib und Hoarusib, sodass wir viel Glück brauchen, um sie beobachten zu können. Aber nicht nur sie bewohnen diese Trockentäler, auch wüstenangepasste Giraffen und Löwen streifen durch die einsame Landschaft. Die heutige Fahrt ist somit mehr eine Pirschfahrt und wir lassen uns viel Zeit für die Tierbeobachtungen. Am Abend suchen wir uns in einem Seitental einen schönen Platz für ein echtes Bushcamp, um die Nacht in der Wildnis des Kaokovelds zu verbringen.

Tag 14: Weite Wüste zwischen Hoanib und Hoarusib

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Wüste, denn kaum sonst wo in Namibia sind die Aussichten so endlos, die Weite und Leere des Namib so eindrucksvoll. Selten nur ein Baum, steinige Ebenen, kahle Hügel und ferne Berge bestimmen das Bild entlang einsamer Wüstenpisten an der Grenze zum Skelettküstenpark. An der Ganiasvlakte vorbei geht es nach Norden, bis wir am Nachmittag die Berge am Hoarusib erreichen, wo unsere Wüstenfahrt unter riesigen Ana-Bäumen auf dem sehr schönen Campingplatz von Puros endet, auf dem wir zwei Nächte bleiben.

Tag 15: Pirschfahrt am Hoarusib

Den heutigen Tag gestalten wir als Pirschfahrt und haben ausgiebig Gelegenheit, nach weiteren Wüstenelefanten Ausschau zu halten. In kleinen Familienverbänden wandern sie bis zu 70 Kilometer am Tag umher und wechseln von einem baumbestandenen Trockental ins nächste. Sollten wir also am Hoanib nicht fündig geworden sein, haben wir hier im Hoarusib Rivier eine weitere Gelegenheit. Am Vormittag besuchen wir den eindrucksvollen Canyon westlich von Puros, denn hier fließt fast ganzjährig Wasser und bietet somit den Elefanten, aber auch vielen Giraffen, Oryx-Antilopen und Springböcken beste Lebensbedingungen. Am Nachmittag dann wenden wir uns nach Norden und versuchen unser Glück in den großen Palmenwäldern, bevor wir zum Camp in Puros zurückkehren, in dem ebenfalls häufig Elefanten und Giraffen zu Gast sind.

Tag 16: Von Puros nach Sesfontein

Heute verlassen wir das legendäre Kaokoveld, das als eines der letzten großen afrikanischen Wildnisgebiete gilt. Obwohl es vom kleinen Himba-Dorf Puros nicht allzu weit zurück nach Sesfontein ist, brauchen wir auf der steinigen Piste dennoch einige Stunden. Wir lassen uns Zeit, denn immer wieder sind unterwegs Tiere zu beobachten. In Sesfontein warten dann jedoch die Annehmlichkeiten der Zivilisation auf uns. Ein bequemes Bett, eine schöne Dusche, Pool und Restaurant im Innenhof der Fort Sesfontein Lodge, die in ein historisches deutsches Kolonialfort integriert ist. Einem faulen Nachmittag am Pool steht hier nichts im Wege...

Tag 17: Durch das nördliche Damaraland

Die tollen Wüsten- und Berglandschaften des nördlichen Damaralandes begleiten unsere heutige Fahrt hinunter nach Palmwag, dem Hauptquartier des riesigen Palmwag Konzessionsgebiets, das sich zusammen mit dem Save the Rhino Trust dem Naturschutz und im Besonderen dem Schutz des Spitzmaulnashorns verschrieben hat. Rund 70% aller noch in völliger Freiheit lebenden, wüstenangepassten Spitzmaulnashörner streifen durch das 4.500 qkm große Areal. Vielleicht begegnet uns eines der seltenen Tiere, wenn wir am Nachmittag eine kleine Wanderung (optional) hinauf zu einem Aussichtspunkt unternehmen und uns dabei auch der faszinierenden Wüstenvegetation widmen. Den Abend und die Nacht verbringen wir dann auf dem Campingplatz der Palmwag Lodge, die uns mit ihren Annehmlichkeiten zur Verfügung steht. Wer will springt in den Pool, setzt sich an die Bar oder genießt von der Terrasse aus den Blick auf die Makalani-Palmen, die den Verlauf des Uniab Riviers markieren.

Tag 18: Auf in die Etosha Pfanne!

Gleich nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg in eines der berühmtesten Wildschutzgebiete im südlichen Afrika. Über den aussichtsreichen Grootbergpass geht es hinüber nach Kamanjab und auf guter Teerstraße weiter nach Outjo, wo wir in einer schönen Bäckerei Kaffee trinken und Mittagessen werden. Von dort ist es dann nicht mehr weit zum Anderson Gate, dem südlichen Eingang des 22000 qkm großen Etosha Nationalparks und hinauf nach Okaukuejo, wo wir heute unsere Zelte aufschlagen werden. Schon auf der Fahrt zum Camp und bei einem Stopp an einem Wasserloch bekommen wir vielleicht schon die ersten Tiere zu Gesicht. Elefanten, Oryx, Springböcke und Zebras sind fast garantiert, vielleicht kommen aber auch Gnus, Kudus oder Elen Antilopen zur Tränke. Highlight des Tages ist aber das nachts beleuchtete Wasserloch von Okaukuejo, wo man nach dem Abendessen ganz entspannt den regen Tierverkehr beobachten kann. Vielleicht liegt ein Löwenrudel oder ein Leopard dort auf der Lauer, kommt ein Nashorn vorbei oder es nähert sich ganz vorsichtig eine Herde Giraffen. Dieser Platz ist immer für eine Überraschung gut.

Tag 19: Zeit für die Etosha Pfanne

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der vielfältigen Tierwelt, der wir auf einer längeren Pirschfahrt nachspüren werden. Wir besuchen verschiedene Wasserlöcher in der Umgebung von Okaukuejo, werfen aber auch einen Blick auf die eigentliche Etosha Pfanne, eine riesige, weiß schimmernde Salztonpfanne, die die meiste Zeit des Jahres wasserlos unter flirrender Sonne liegt. Dieser „große weiße Platz“, so die Übersetzung des Wortes Etosha, ist das Kernstück des riesigen Nationalparks, der zu den besten Tierbeobachtungsplätzen im südlichen Afrika gehört. Unsere Mittagsrast verbringen wir dann in Halali, dessen Wasserloch an heißen Tagen gerne von Elefanten frequentiert wird, bevor wir am Nachmittag weiter nach Namutoni im Osten des Parks fahren, wo wir neben dem imposanten Fort aus deutscher Kolonialzeit unsere Zelte aufschlagen und unseren Sundowner am Wasserloch nehmen werden. Wer weiß, wer heute dort so alles vorbeikommt.

Tag 20: Durch weites Farmland nach Süden

Nach dem Frühstück verlassen wir den Etosha Nationalpark und fahren auf gut ausgebauter Straße nach Süden und hinein in das von riesigen Farmen geprägte Kernland von Namibia, das zum Teil noch immer ein wenig deutsch geprägt ist. So auch in Otjiwarongo, wo wir zum Mittagessen gehen werden. Einen weiteren Stopp legen wir dann in Okahandja ein, wo ein nettes Cafe auf uns wartet und wir auf dem lokalen Holzschnitzermarkt noch ein paar schöne Souvenirs aus Namibia erstehen können. Am Nachmittag erreichen wir schließlich die schön in den Eros-Bergen gelegene Gästefarm Elisenheim, etwa 15 km nördlich von Windhoek. Hier können wir in angenehmen Zimmern mal wieder die Zivilisation genießen und am Abend leckere deutsch-namibische Küche probieren.

Tag 21: Der Kreis schließt sich in Windhoek

Von unserer Gästefarm ist es nur ein Katzensprung hinüber nach Windhoek, das etwa um 1840 von Jonker Afrikaner gegründet wurde, der sich hier mit seinem ursprünglich aus Südafrika stammenden Volk niederließ. Aus dieser Siedlung entstand später die Hauptstadt von Deutsch-Südwestafrika und schließlich die Hauptstadt des heutigen Namibia. Wie in einigen anderen Städten des Landes gibt es auch hier zahlreiche Beispiele deutscher Kolonialarchitektur, z.B. die Christuskirche, die Alte Feste und den Tintenpalast, wie der Regierungssitz genannt wird. Wir können die Stadt besichtigen oder je nach Wochentag letzte Einkäufe im Craft-Center machen. Abends (abhängig vom Flugplan) werden wir zum Flughafen gebracht und treten den Rückflug nach Deutschland an.

Tag 22: Extratag

Tag 23: Ankunft in Deutschland

Ankunft in Frankfurt am frühen Morgen.

Charakter

Profil: Die Reise „Zeit für die Wüste" – ist ein Campingabenteuer bei dem Sie Zeit für einzelnen Höhepunkte, zum Fotografieren, zum Auf-sich-wirken-lassen, zum Seele-baumeln-lassen und zum Wüste genießen haben. Sie führt vom NamibRand Nature Reserve bis in den Norden des Landes. Anforderung: Die Wanderungen von bis zu 6 Stunden stellen keine technischen Anforderungen. Ausdauer und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) sowie Hitzeverträglichkeit werden aber bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen vorausgesetzt. Für die Wanderung an Tag 4 sollten Sie schwindelfrei sein. Ihr Kreislauf sollte in Ordnung sein; konsultieren Sie im Zweifelsfall bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Während der kurzen Wanderetappen tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack bei sich, in dem Sie Fotoapparat, eventuell Regenschutz, Wasserflasche etc. verstauen. Da bei dieser Reise große Strecken überwunden werden, sind lange, manchmal anstrengende Fahretappen unvermeidbar. Die Fahrten führen teilweise über unbefestigte Straßen, weshalb Durchhaltevermögen und „Sitzfleisch" erforderlich sind. Unterbringung: Während der Rundreise übernachten Sie: 14 Nächte in Zelten (große Canvaszelte 1,80m Stehhöhe mit Moskitofenstern und Faltmatratze) auf Campingplätzen mit sanitären Anlagen (Gemeinschaftsbäder), davon 1 Nacht Wildcamping ohne sanitäre Anlagen 2 Nächte auf einer Gästefarm mit eigenem Bad 2 Nächte im Stadthotel oder Guest House der Mittelklasse mit eigenem Bad 1 Nacht auf einer Lodge mit eigenem Bad Bitte beachten Sie, dass die Ausschreibung der Unterkünfte/Campingplätze vorbehaltlich Verfügbarkeit geschieht. Sollte eine Unterkunft in Ausnahmefällen nicht möglich sein, buchen wir eine vergleichbare Alternative. Dadurch können sich auch die Unternehmungen an diesem Tag ändern, da die Unterkünfte nicht immer nah beieinander liegen und jede ihre speziellen Möglichkeiten bietet. Wir werden für Sie in jedem die bestmögliche Alternative suchen und Sie schnellstmöglich informieren. Verpflegung: Während der Reise kommt das inkludierte Essen überwiegend aus der Reiseleiterküche. Ihr Reiseleiter und Fahrer kümmern sich um die Einkäufe und das Kochen. Morgens wird Tee/Kaffee, Toast oder Müsli gereicht. Zur Mittagszeit wird meist gepicknickt: Salate, Käse, Sandwiches und Obst. Zum Abendessen wird gerillt (braai), ein klassisches Eintopfgericht (potjes) gekocht oder es gibt auch mal ein Nudelgericht. An Tagen, ohne inkludierte Mahlzeit, hat Ihr Reiseleiter ganz bestimmt einen guten Tipp für ein lokales Restaurant oder Sie können sich in den Restaurants der Lodges und Camps etwas aussuchen. Fahrzeuge: Für die Überlandfahrten wird ein 4x4 -Safari-Truck mit 10 Sitzplätzen und großen Fenstern verwendet. Begleitmannschaft: Begleitet werden Sie von Egmont Strigl, unserem Hauser-Reiseleiter und Wüstenfuchs, als auch einem örtlichen Guide bzw. Fahrer. Eine besondere Reise bei der die Namib im Mittelpunkt steht. Diese Namibia-Reise setzt bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen Teamgeist voraus. Aktive und kameradschaftliche Mithilfe bei allen während des Zeltens anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau der Zelte, Aufräumen, Abwaschen, in der Küche zupacken usw.) sollte für alle Mitreisenden selbstverständlich sein.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Impfpass
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bargeld, Kreditkarte, EC Karte (Bankautomat)
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Trekkingschuhe Kategorie A/B
  • Socken + Ersatz
  • kurze Hose knielang oder Bermudas
  • lange Hose
  • Trekkinghose
  • T-Shirts
  • Pullover oder Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • lange Funktionsunterwäsche
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- und/oder Kälteschutz
  • Badebekleidung
  • Handtuch
  • dünne Mütze
  • dünne Fingerhandschuhe
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • Schlafsack bis 0° im Komfortbereich
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Waschsachen / Hygiene-Artikel
  • Oropax
  • Reisewecker
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Nähzeug
  • Schreibzeug
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Waschmittel (biologisch abbaubar)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Handy mit Ladekabel
  • Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Vollkornriegel, Energieriegel,"Lieblingsteebeutel")
  • Fernglas

Inklusivleistungen

  • Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
  • Zusätzlicher Englisch sprechender Fahrer-Guide
  • Flug mit Air Namibia ab/bis Frankfurt nach Windhoek
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 5 x in Lodges oder Gästefarm, 14 x in Zelten (mit Gemeinschaftsbad)
  • 19 x Frühstück, 14 x Mittagessen, 18 x Abendessen
  • Camping- und Kochausrüstung
  • Nationalparkgebühren
  • Hauser Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

    Nicht enthaltene Leistungen

      Reisetermine und Preise
      Von/Bis
      Preis in €
      Reiseleitung
      Reisestatus

      Für Sie in Planung:

      Von/Bis: 12.09.2020 – 04.10.2020
      Reiseleitung: Egmont Strigl