Charakter
Schwierigkeit Ⅱ–Ⅲ
Hotel-Übernachtungen
Zelt-Übernachtungen
↑bis 745 Hm, ↓bis 375 Hm

Äthiopien - Wo Afrika den Himmel berührt

Trekkingreise in den Simien-Bergen mit Besuch der Kulturstätten in Lalibela, Axum und Gondar

  • 3-tägiges Trekking im Simien-Nationalpark (4 - 7 Std. täglich)
  • Wanderungen: 3x leicht (2 - 3 Std.), 1x moderat (3 - 4 Std.)
  • Besteigung des Inateye (4.070m) , Gipfeltag ↑ 845 m, ↓ 825 m, 6 - 7 Std.
  • Die berühmten Felsenkirchen im heiligen Lalibela entdecken
  • In den Gheralta-Bergen zu entlegenen Höhlenkirchen wandern
  • Tosende Wasserfälle am blauen Nil beim Rauschen belauschen
  • Spannende Geschichten der bunten Kloster-Malereien am Tana-See ergründen
  • Im Simien-Gebirge auf Tafelbergen bei den Chelada-Pavianen wandern
Die Wanderschuhe sind geschnürt, das Gepäck auf die Mulis gebunden - Zeit für den Aufbruch zum Trekking. Drei Tage durchstreifen wir in Begleitung ortskundiger Führer das Hochland und die zerklüftete Bergwelt des Simien-Nationalparks. Tiefe Schluchten durchschneiden die Hochflächen und gewaltige Tafelberge ragen in den Himmel. Der Nationalpark beheimatet einige endemische Tiere, darunter den seltenen Walia-Steinbock und die Chelada-Paviane mit der roten Brust. Hier in über 3.000 m Höhe ist die Luft dünn. Wir gehen langsam und haben Zeit uns umzublicken, die Landschaft zu genießen und zu entschleunigen. Äthiopien bietet nicht nur ideales Trekkinggebiet, sondern ist auch eine kulturelle Schatzkiste! In Axum kommen nicht nur Historiker und Archäologen voll auf ihre Kosten: Von hier hat sich das Christentum im 4. Jahrhundert im heutigen Eritrea und Nordäthiopien verbreitet und angeblich wurde die sagenumwobene Bundeslade mit den 10 Geboten aus Israel hierher gebracht. In Lalibela sehen wir die berühmten Felsenkirchen, die in jahrzehntelanger Kleinarbeit aus Felsmonolithen gemeißelt wurden. Die mit Fresken ausgeschmückten Kirchen sind durch Tunnel, Gräben und Gänge auf geheimnisvolle Weise verbunden. Die Burgen und steinernen Festsäle von Gondar, im 17. und 18. Jahrhundert Zentrum der äthiopischen Kaiserpfalz, vermitteln einen guten Eindruck vom prunkvollen Hofleben vergangener Zeiten. Bei unserer Bootsfahrt auf dem Tana-See erleben wir die Ruhe auf der Halbinsel Zege und sind gemeinsam mit Äthiopiern zu Besuch in alten Klöstern, wo die Malereien spannende Geschichten biblischer Zeiten und von der Wiege des Kaffees erzählen.
Reisetage: 15
Teilnehmeranzahl: 5 – 15 Personen

Tag 1: Anreise

Abflug mit Ethiopian Airlines am Abend von Frankfurt nach Addis Abeba.

Tag 2: Addis Abeba

Am frühen Morgen kommen wir in Addis Abeba an. Da in der Ankunftshalle keine Abholer erlaubt sind, verlassen wir eigenständig das Flughafengebäude. Dem Ausgang gegenüber befindet sich eine lange Treppe und eine Rampe für die Gepäckwagen. Am Ende steht unser Abholer mit einem Schild und erwartet uns. Wir fahren zunächst zum Hotel, das in der Nähe des Flughafens liegt. Wenn wir Glück haben, sind die Zimmer schon bezugsbereit. Wir stellen das Gepäck ab und frühstücken, das Buffet ist reichhaltig und der Kaffee tut uns gut. Nach dem Frühstück können wir bei einer Bank etwas Bargeld wechseln. Wir besprechen mit dem Reiseleiter den Ablauf der Reise und starten dann mit dem Programm. Wir machen eine Rundfahrt durch die Stadt, fahren zu den Entoto Hills und besuchen das archäologische Museum, in dem zahlreiche Funde aus der Frühgeschichte Äthiopiens ausgestellt sind. Danach haben wir auch die Möglichkeit das Ethnographische Museum, den Palast von Kaiser Menelic II und die Trinity Kathedrale zu besichtigen. Im Anschluss besuchen wir den Mercato, ein riesiger Markt, der lange als der Größte Afrikas galt.

Tag 3: Addis Abeba - Lalibela, 1. Kirchengruppe

Flug nach Lalibela. Die kleine Ortschaft, benannt nach König Lalibela, liegt nördlich von Addis Abeba auf einer Höhe von 2.600 Metern. Die unter Lalibelas Herrschaft entstandenen Sakralbauten sind mehrheitlich Gruft- und Grottenkirchen, die in den Fels gehauen wurden. Um Glanzlichter der Felsbaukunst handelt es sich bei den vier Monolith-Kirchen, die lediglich der Sockel mit dem Gestein verbindet. Aus der Ferne sind die einzelnen Kirchen, die durch ein Netz von Tunnel, Gräben und Gängen miteinander verknüpft sind, kaum zu erkennen. Je nach Besucherandrang besichtigen wir die erste Gruppe dieser Kirchen, zu denen u.a. die vornehme Welterlöserkirche Beta Medhane Alem und die farbenprächtige Marienkirche Beta Maryam gehören. Die bekannteste Kirche, die Beta Gyorgios, schauen wir uns auch genau an. Im Anschluss sind wir zu einer traditionellen Kaffeezeremonie eingeladen. Am Abend essen wir entweder im Hotel oder in Lalibela in einem landestypischen Restaurant.

Tag 4: 2. Kirchengruppe und Wanderung in den Bergen um Lalibela

Am Vormittag besichtigen wir die zweite Kirchengruppe. Das In- und Übereinander der Gotteshäuser ist noch verwirrender als bei der ersten Gruppe. Wir sehen u.a. die Beta Emanuel sowie die mit einer wunderschön gearbeiteten Fassade versehene, halb-monolithische Abba Libanons. Am Nachmittag fahren wir zur entlegenen Felsenkirche Yemerehana Christos, die noch vor den Kirchen in Lalibela entstanden ist. Hier unternehmen wir eine Wanderung und entdecken die faszinierende Bergwelt um Lalibela. Am Abend besuchen wir ein besonderes Freiluft-Restaurant von wo wir einen tollen Blick auf die umliegenden Berge und den Sonnenuntergang genießen.

Tag 5: Lalibela - Bahir Dar - Nilfälle

Wir fliegen mit der frühest möglichen Maschine nach Bahir Dar am Tana-See, Äthiopiens größter See und Ursprung des blauen Nil. Am Nachmittag fahren wir zu den Tissiat-Fällen, der zweitgrößte Wasserfall Afrikas. Wir wandern die ca. 5 km lange Strecke zu den Fällen des Blauen Nils, die auch "Rauch des Feuers" genannt werden. Mehr als 45 m hoch auf einer Breite von bis zum 400 Metern stürzt der Wasserfall in den Abgrund. Wir wandern über bewirtschaftete Felder und fahren mit einem Boot auf die andere Flussseite, wo unser Transfer wartet. Unser Abendessen können wir in Bahir Dar oder in unserer Lodge zu uns nehmen.

Tag 6: Bootsfahrt auf dem Tana-See und Fahrt nach Gondar

Heute morgen unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Tana-See. Noch heute schippern hier die traditionellen Tankwas umher, Papyruskanus, die an einem Ende offen sind. Seit Jahrhunderten werden auf ihnen Passagiere und Frachten von und zu den 37 im See verstreut liegenden Inseln befördert, außerdem werden sie gleichermaßen von Fischern benutzt. Unser Boot ist ein wenig komfortabler, als die etwas abenteruerlich anmutenden Papyrusboote. Wir haben auf unserem Boot ein Sonnendach und bequeme Sitzreihen. Unterwegs haben wir die Möglichkeit zwei Inseln zu besuchen, auf denen sich jeweils kleine Klöster befinden. Diese sind mit wunderschönen Malereien ausgestattet, die einst der Vermittlung der biblischen Inhalte dienten. Besonders morgens können wir auf dem See verschiedene Reiher und Seevögel beobachten, mit etwas Glück sehen wir auch Nilpferde. Am Nachmittag fahren wir in ca. 3 1/2 Stunden nach Gondar. Auf dem Weg halten wir beim Schloss von Guzare, das der Abwehr vor sudanesischen Moslems diente, die Gondar im 17. Jahrhundert zerstören wollten, als es die Hauptstadt Abessiniens und der Königssitz war. Am Nachmittag nach Ankunft in Gondar besuchen wir die Kirche Debre Selassie mit ihrer eindrucksvollen Deckenbemalung. Am Abend gehen wir im überschaubaren Zentrum von Gondar zum Essen.

Tag 7: Die Paläste von Gondar

Unter Kaiser Fasilidas 1635 gegründet, gingen von Gondar als Zentrum der äthiopischen Kaiserpfalz im 17. und 18. Jh. entscheidende Impulse für Musik, Malerei und Dichtung aus. Erst im 19. Jh., als der Regierungssitz verlegt wurde, verlor die Stadt an Bedeutung. Wir besichtigen das „kaiserliche Viertel" von Gondar sowie das Bad des Fasilidas - Ein Ort zum Verweilen. Falls noch Zeit bleibt steht uns der Nachmittag zur freien Verfügung. Wir können durch das Zentrum schlendern und einen Kaffee trinken. Am Abend gehen wir im berühmten Four Sisters Restaurant zum Essen - Nicht nur ein kulinarisches Erlebnis!

Tag 8: Gondar - Debark - Simien-Nationalpark, 1. Trekkingtag zum Sankaber Camp

Wir starten früh von Gondar gen Norden nach Debark, wo wir unsere Begleitmannschaft für das Trekking abholen und die nötigen Formalitäten mit der Nationalparkbehörde geregelt werden. Wir haben die Möglichkeit in Debark Gepäck, das wir während des Trekkings nicht benötigen, zu deponieren. Nach kurzer Fahrt nach Mindigebsa befinden wir uns mitten im Simien-Nationalpark. Der Park umfasst eine Fläche von 179 km² und liegt auf einer Höhe zwischen 1.900 m und 4.430 m. Wir beginnen unser Trekking nach Sankaber (3.230 m) kurz hinter dem Parkeingang. Den ersten Wegabschnitt legen wir auf einem Schotterweg zurück, dann aber geht es abseits des Weges durch abwechslungsreiche Landschaft. Mit etwas Glück haben wir unterwegs unsere erste Begegnung mit den Chelada Pavianen, die das rote Potenz-Mal nicht wie andere Pavianarten auf dem Hintern, sondern auf der Brust tragen, da sie die meiste Zeit im Gras sitzen.

Tag 9: 2. Trekkingtag zum Geech Camp

Vom Sankaber Camp geht es zur Abbruchkante, wo sich ein erster Blick auf die spektakuläre Landschaft bietet. Vielleicht lassen sich in den felsigen Gebieten Klippspringer ausmachen. Wir beginnen mit einer einfachen Wanderstrecke zum Jinbar Wasserfall. Von dort führt uns ein recht steiler 1-stündiger Aufstieg auf 3.400 m zur Schotterpiste, die wir aber nach kurzer Zeit wieder verlassen und zum Jinbar-Fluss absteigen. Hier suchen wir uns einen schönen Platz für unsere Mittagspause. Im Anschluss steigen wir in ca. 2-3 Stunden zum Geech-Camp auf. Der Weg führt uns über Moorgebiete und vorbei an Senecien zum Geech Camp, wo wir übernachten. Wer möchte, kann von hier aus noch ein wenig aufsteigen zur Abbruchkante des Plateaus. Das Geech Camp liegt etwa auf 3.600 m.

Tag 10: 3. Trekkingtag via Imet Gogo und Inateye zum Chennek Camp

Heute steht uns der längste und anstrengendste Trekkingtag bevor. Wir starten langsam ansteigend bis wir nach guten 2 Stunden den Imet Gogo (3.926 m) erreichen, der das Ende des Plateaus markiert. Die letzten Meter müssen wir die Hände zur Hilfe nehmen. Hier ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Wer möchte, kann aber bei der Abzweigung auf den Rest der Gruppe warten. Nun geht es noch einmal hinab zum Jinbar-Fluss und dann steil hinauf zum Inateye (4.070m). Kein Gipfel im eigentlichen Sinn, sondern ein höherer Punkt, der die Abbruchkante des zerklüfteten Plateaus markiert. Bei weit- und tiefreichender Aussicht genießen wir unsere wohlverdiente Mittagspause. Im Anschluss folgt der ca. dreistündige Abstieg zum Chennek Camp (3.600 m) meist an der Abbruchkante entlang. Immer wieder bieten sich spektakuläre Ausblicke auf das zerklüftete Plateau und die Weite des äthiopischen Hochlands. Unterwegs begegnen wir mit Glück Klippspringern und Walia-Steinböcken. Relativ sicher treffen wir unterwegs wieder auf die lustigen Chelada-Paviane. Die Vögel dieser Gegend zeigen oft atemberaubende Kunststücke an den steilen Felsen; Lämmergeier und Krähen findet man hier ebenso, wie die für diese Region typischen Erzraben und Prachtglanzstare.

Tag 11: Simien-Nationalpark - Axum

Wir genießen ein letztes und frühes Camp-Frühstück, packen unsere Sachen zusammen und werden am Chennek Camp abgeholt. Wir haben eine lange Fahrt vor uns. Zuerst fahren wir auf holpriger Schotterpiste bis zum Parkeingang und nach Debark, wo wir unsere Begleitmannschaft absetzen und unser deponiertes Gepäck einsammeln. Die Fahrt ist aussichts- und abwechslungsreich. Wir machen immer wieder Fotostopps. Am späten Nachmittag erreichen wir Axum, das historische Zentrum Äthiopiens, von wo sich im 4. Jahrhundert das Christentum im damaligen Abessinien verbreitet hat.

Tag 12: Axum

Axum war lange Zeit die Hauptstadt der salomonischen Dynastie, deren Herrscher sich auf Menelik zurückführen - laut Legende Sohn König Salomons und der Königin von Saba. Historische Beweise dafür gibt es aber nicht. Genauso wie nicht bewiesen ist, dass hier in Axum die heilige Bundeslade verwahrt wird, was aber für die Äthiopier ausser Frage steht. Vormittags besuchen wir zuerst den berühmten Stelenpark mit seinen gewaltigen, steinernen Stelen, die in Ihrer Größe auch einige ungeklärte Fragen aufweisen. Sie werden vor die erste Hälfte des 4. Jahrhunderts datiert, also vor die Zeit der Christianisierung Äthiopiens. Wir besuchen das nahe gelegene Museum, sowie die neu errichtete Kirche der Heiligen Maria von Zion, die neben der Alten erbaut wurde, die laut Legende schon im 4. Jahrhundert errichtet wurde. Gleich um die Ecke befindet sich die Kirche mit der heiligen Bundeslade, die von niemandem betreten werden darf, außer von einem Priester. Die Männer unter uns dürfen einen Blick in das dahinter befindliche Kloster mit seinen eindrucksvollen Bemalungen werfen. Anschließend fahren wir am Bad von Königin Sheba vorbei zu ihrer Grabkammer. Axum ist eine historische und archäologische Schatzkiste, die ihres Gleichen sucht. Man geht davon aus, dass noch viele Relikte aus der axumitischen und voraxumitischen Zeit im Verborgenen liegen. So viel Geschichte macht hungrig! Abends gehen wir in einem landestypischen Restaurant zum Essen.

Tag 13: Axum - Yeha - Wukro

Wir verlassen Axum in östlicher Richtung und fahren in die teils bizarr geformte Bergwelt um Adua. Wir machen Halt in Yeha. Yeha war Äthiopiens erste bekannte Hauptstadt, wo die Hochzivilisation Äthiopiens ihren Ursprung hat. Wir besuchen die beeindruckenden Ruinen des Mondtempels von Yeha, der im 5. Jh. v. Chr. erbaut wurde. Die Steine sind ohne Mörtel sorgfältig aufeinander gesetzt. In Yeha wird immer noch gegraben und geforscht. Wenn wir Glück haben, treffen wir deutsche Forscher, die uns Einblicke in ihre Arbeit gewähren. Wir wandern durch das Dorf und durch die schöne Berglandschaft in etwa 2 Stunden zurück zur Straße. Wir fahren weiter gen Osten. In Adigrat legen wir eine Mittagspause ein. Auf der Weiterfahrt machen wir kurzen Stopp bei der Moschee von Nagash. Dieser Ort gilt als ältester Nachweis muslimischer Zivilisation in Afrika. Nun ist es nicht mehr weit nach Wukro und zu den eindrucksvollen Gheralta Bergen, die an die monumentalen Berglandschaften im Westen der USA erinnern.

Tag 14: Gheralta Berge

Nach dem Frühstück fahren wir ein Stück zu den Bergen und unternehmen eine Wanderung zu den Felsenkirchen Daniel und Maryam Korkor. Der Weg führt abwechslungsreich durch enge Schluchten. Es eröffnen sich Ausblicke auf die umliegenden Berg und die weite Ebene. Wir müssen auch einmal die Hände zur Hilfe nehmen, um die eine oder andere steile Passage zu überwinden. Für diese Wanderung sind Schwindelfreiheit sowie absolute Trittsicherheit Voraussetzung. Oben angekommen besuchen wir zuerst Maryam Korkor, eine eindrucksvolle Felsenkirche mit drei ungleichen Schiffen und Wandmalereien. Zur kleinen Felsenkirche, die einst einem Priester als Behausung diente, wandern wir auf spektakulärem Weg wenige Schritte auf einem Felsvorsprung. Nach dem Abstieg fahren wir weiter Richtung Mekele. Auf dem Weg dorthin besuchen wir noch die beeindruckende Kirche Abreha y Atsbeha, sie ist nach den beiden heiligen axumitischen Königen benannt, unter denen das Christentum in Äthiopien Einzug gehalten hat und ist eine der größten Felsenkirchen des Landes. Am späten Nachmittag erreichen wir Mekele und fliegen via Addis Abeba nach Frankfurt,

Tag 15: Ankunft in Deutschland

Am frühen Morgen kommen wir in Frankfurt an.

Charakter

Profil: Bei dieser Reise lernen Sie die kulturellen Highlights Nordäthiopiens kennen und beim dreitägigen Trekking in den Semienbergen die spektakuläre Bergwelt des Gebirges in dem einige endemische Tiere heimisch sind, wie zum Beispiel der Chelada-Pavian oder der Walia-Steinbock. Anforderung: Das Trekking im Semien-Gebirge setzt keine technischen Kenntnisse voraus. Die Gehzeiten liegen bei 4-9 Stunden täglich. Sie wandern größtenteils in Höhen über 3.000m, die Luft ist dünn, wofür eine gute Kondition erforderlich ist. Bitte denken Sie daran, dass die für Mitteleuropäer ungewohnt starke Sonneneinstrahlung das Wandern zusätzlich erschweren kann. Insgesamt müssen Sie trittsicher und schwindelfrei (nur für die Wanderung am letzten Tag in den Gheralta Bergen und für die optionale Besteigung des Imet Gogo) sein, die Etappen führen aber nur selten durch wegloses Gelände. Auf dem Weg zum Imet Gogo gibt es eine ca. 50 Meter lange Passage, bei der Sie Ihre Hände zur Hilfe nehmen. Auch bei der Wanderung in den Gheralta Bergen handelt es sich um eine anspruchsvolle Bergtour bei der leichte Kletterpassagen zu bewältigen sind. Die Gefahr der Höhenkrankheit darf nicht unterschätzt werden. Obwohl ernste Schwierigkeiten eher selten auftreten, kann es zu Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Appetitmangel und Lethargie kommen. Gehen Sie deshalb langsam und stetig und trinken Sie viel und regelmäßig. Ihr Körper muss gesund und belastbar sein. Bitte lassen Sie vor Reiseantritt Herz und Kreislauf von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin checken. Konditionstraining und/oder ausgedehnte Wanderungen sind eine gute Vorbereitung für diese Tour. Da das Hauptgepäck während des Trekkings von Maultieren befördert wird, tragen Sie lediglich Ihren Tagesrucksack mit persönlichen Dingen (Fotoausrüstung, Wasserflasche, Regenjacke usw.). Zelte, Klappstühle, Tische und Messezelt werden für das Trekking gestellt. Unterbringung: Während dem Trekking sind Sie in 2-Personen-Zelten untergebracht. In den Städten sind Sie in landesüblichen, teilweise einfachen Hotels untergebracht. Je nach Jahreszeit kann im Sanitärbereich Wassermangel auftreten. Auch Stromausfälle sind keine Seltenheit. Verpflegung: Das Nationalgericht Injera ist ein Sauerteigfladen, der mit verschiedenen vegetarischen oder fleischhaltigen Soßen zu jeder Mahlzeit gegessen wird. Es gibt aber meist auch Nudeln, Pizza oder Reisgerichte. Während des Trekkings gibt es abends meist eine Suppe, Salat und ein Hauptgericht mit Beilage, zum Nachtisch wird oft Obst gereicht. Zum Frühstück gibt es Ei, Obst, Toast oder Porridge, in den Hotels teilweise auch Wurst und Käse. Bitte stellen Sie sich aber darauf ein, dass das Essen ggf. nicht besonders abwechslungsreich ist. Viele Reisende müssen sich erst auf die Ernährungsumstellung einstellen, Durchfälle sind keine Seltenheit. Bitte haben Sie entsprechende Medikamente dabei. In Äthiopien werden verschiedene Biere gebraut und der traditionell zubereitete Kaffee macht einen am Nachmittag wieder munter. Gastgeschenke Als nette Geste freut sich die Begleitmannschaft über gebrauchte und gut erhaltene Kleidung (Pullover, Hemden, Hosen u.ä). Die Freude ist auch groß über Sachen für Frauen und Kinder. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, was er geben möchte - keiner ist zu einem Geschenk verpflichtet. Bitte verschenken Sie keinesfalls etwas an bettelnde Kinder. Dieses gut gemeinte "Verteilen von Geschenken" erzieht die Kinder geradezu zum Betteln und dient in keiner Weise der Entwicklung des Landes! Wir bitten Sie, unter keinen Umständen Streugeschenke wie Süßigkeiten oder Luftballons zu verteilen. Wenn Sie Stifte oder Schreibblöcke mitnehmen möchten, bitten Sie unseren Reiseleiter dafür zu sorgen, dass diese Geschenke gezielt verteilt werden (z.B. an eine Schule). Transport: Zwischen den einzelnen Besichtigungsorten legen Sie die Strecken hauptsächlich im Auto zurück. Aufgrund von Flugplanänderungen kann eine Programmanpassung notwendig werden. Die Fahrzeuge (Busse) sind robust und für die Tour passend. Abschnittsweise - z.B. im Semyen-Gebiet - ist es äußerst staubig, und die Straßenverhältnisse sind etappenweise sehr schlecht, weshalb diese Tour für Personen mit Rückenbeschwerden nicht geeignet ist. Mithilfe: Aktive und kameradschaftliche Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau der Zelte, Zubereitung der Mahlzeiten etc.) sollten allen selbstverständlich sein. Teamgeist trägt ganz wesentlich zum Gelingen jeder Reise bei.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Impfpass
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bahnticket
  • Bargeld
  • Kreditkarte
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie A/B
  • Socken + Ersatz
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • lange Hose
  • Trekkinghose
  • bequeme Freizeithose
  • T-Shirts
  • Kurzarmhemden oder -blusen
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Wärmeschicht (leichte Daunenjacke oder Primaloft)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • kurze Funktionsunterwäsche
  • lange Funktionsunterwäsche
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- und/oder Kälteschutz
  • Schlafbekleidung
  • Handtuch
  • dünne Mütze
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • dünne Fingerhandschuhe
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • Innenschlafsack, z.B. aus Fleecematerial
  • Schlafsack bis – 5° im Komfortbereich
  • Isolierschlafmatte
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Kulturbeutel
  • Waschsachen / Hygiene-Artikel
  • Oropax
  • Reisewecker
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Feuerzeug
  • Taschenmesser
  • Schreibzeug
  • wasserdichter Packsack für Dokumente
  • wasserfester Packsack (zur Übersicht im Reisegepäck)
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1,5 Liter
  • Fernglas
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Insektenschutzmittel für Haut und evtl. für Bekleidung
  • Multifunktionsstecker für landestypische Steckdosen
  • Waschmittel (biologisch abbaubar)
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Handy mit Ladekabel
  • Elektrolytgetränke

Inklusivleistungen

  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab/bis Addis Abeba
  • Flug mit Ethiopian Airlines ab/bis Frankfurt nach Addis Abeba
  • Inlandsflüge mit Ethiopian Airlines
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 5 x in Hotels, 4 x in Lodges, 3 x in Zelten
  • 13x Frühstück, 3x Mittagessen, 12x Abendessen
  • CO2-Kompensation der inneräthiopischen Flüge (atmosfair)
  • Hauser Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Anschlussflüge vorbehaltlich Verfügbarkeit innerdeutsch: € 100,-; Wien Aufpreis auf Anfrage
  • Einzelzimmerzuschlag (inkl. Einzelzeltzuschlag) 290,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus

    2019

    Von/Bis: 20.12.2019 – 03.01.2020
    Preis in €: 3.079 €
    Reiseleitung: Abel Woldemariam
    Verfügbarkeit: Ausgebucht / Abgeschlossen

    2020

    Wichtiger Hinweis: Reiseprogramm 2020 ggf. abweichend. Zum Reiseprogramm 2020 wechseln

    Von/Bis: 21.02.2020 – 07.03.2020
    Preis in €: 2.795 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Garantiert
    Von/Bis: 04.04.2020 – 19.04.2020
    Preis in €: 2.995 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 03.10.2020 – 18.10.2020
    Preis in €: 2.855 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 14.11.2020 – 29.11.2020
    Preis in €: 2.855 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Garantiert
    Von/Bis: 26.12.2020 – 10.01.2021
    Preis in €: 3.065 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 20.02.2021 – 07.03.2021
    Preis in €: 2.855 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar