Charakter
Schwierigkeit
Höhe 6.768
Hotel-Übernachtungen
Zelt-Übernachtungen 14×
↑bis 1700 Hm, ↓bis 1700 Hm

Peru - Doppel-Expedition Alpamayo und Huascaran

Expedition auf zwei Paradegipfel in den Anden

  • Den Alpamayo (5.947 m) – einen der formschönsten Gipfel der Welt erklimmen
  • Den Huascaran (6.768 m) – höchster Gipfel Perus und der Tropen bewältigen
  • Durch das "Chamonix der Cordillera Blanca" - Huaraz schlendern
  • In der Cordillera Negra akklimatisieren
  • Der Leitung durch lokale Bergführer mit vielfachen Gipfelbesteigungen vertrauen
  • Zwei Gipfeloptionen in Anspruch nehmen
  • Äusserst erlebnisreiche Wochen in den Anden erleben und im Gedächtnis behalten
Diese beiden Traumgipfel, der Alpamayo und der Huascarán, sind alpinistisch gesehen für sich schon absolute Highlights - nicht nur in der Cordillera Blanca! Der „schönste Berg der Welt" (?) und der höchste Gipfel von Peru versprechen - Schönheit hin, Höhe her - eine Traumkombination für Bergsteiger mit gehobenem Allroundkönnen! Der Huascarán ist kein extrem schwieriger Berg, doch nicht zu unterschätzen und mit seinen wildzerrissenen Gletschern auch objektiv nicht ganz ungefährlich. Gletscherspalten, die Gefahr von Eislawinen und einige Steilstufen mit wechselnden Eisverhältnissen erfordern beträchtliches alpinistisches Können. Der Nevado Alpamayo hingegen ist technisch deutlich schwieriger, dafür mit nicht ganz 6000 m Höhe einige Meter niedriger, jedoch alles andere als nur als ein „Akklimatisationsberg" zu betrachten. In der markant geriffelten Südwestwand (je nach Verhältnissen werden die Ferrari- oder die steilere Franzosenroute begangen) sind Eiskletterschwierigkeiten bis zu 60 Grad Steilheit zu bewältigen, die allerdings über weite Strecken mit Fixseilen wesentlich erleichtert werden.
Reisetage: 23
Teilnehmeranzahl: 6 – 11 Personen

Tag 1: Hinflug

Individueller Flug ab Europa, in der Regel über Madrid.

Tag 2: Ankunft in Lima

Nach einem Nachtflug errreichen Sie die Hauptstadt von Peru, Lima. Nach der Abholung durch die MitarbeiterInnen unserer Agentur besteht am Nachmittag die Gelegenheit für ein Kennenlernen der quirligen Millionenstadt.

Tag 3: Fahrt nach Huaraz

Heute fahren wir ca. 400 km im Bus in das bergsteigerische Zentrum von Peru, in das "Chamonix der Anden", nach Huaraz.

Tag 4: Erstes kleines Trekking

Heute unternehmen wir unsere erste kleinere Wanderung zur Höhenakklimatisation, denn Huaraz ist immerhin bereits ca. 3000 m hoch gelegen.

Tag 5: Trekking zurück nach Huaraz

Wir steigen wieder ab in das kleine Bergsteigerstädtchen Huaraz und haben den Abend zum Bummeln, Schauen und Staunen zur Verfügung.

Tag 6: Busfahrt/Trekking

Heute steht die Busfahrt nach Cashapampa auf dem Programm und weiter ein Trekking zur wunderschönen Laguna Ichiccocha.

Tag 7: Alpamayo-Basecamp

Heute starten wir zu unserem ersten Gipfel-Abenteuer mit dem Trekking zum wunderschön gelegenen Alpamayo Basecamp.

Tag 8: Einrichten im Lager, Akklimatisationswanderung

Heute ist ein eher ruhiger Tag, damit wir uns gut an die Höhe gewöhnen. Das Camp liegt auf etwa der Höhe von leichteren Viertausender in der Schweiz. Eine kleine Wanderung ermöglich uns tolle Aufnahmen von unserem Zielberg Alpamayo und der Umgebung des Basecamps.

Tag 9: Moränenlager

Heute geht es erstmal höher hinauf in das sogenannte Moränenlager auf ca. 4900 m Höhe

Tag 10: Aufstieg zum Hochlager

In einem weiteren Tag steigen wir auf in das Hochlager in Wandfußnähe des Gipfels.

Tag 11: Gipfeltag Alpamayo

Heute ist Summit-Day: wir gehen unser erstes Traumziel über die sogenannte Franzosenroute an. Je nach Verhältnissen und Gruppenzusammensetzung steigen wir am Fixseil auf oder in Seilschaften. Wenn alles passt haben wir einen irren Ausblick vom Gipfel in alle Richtungen und steigen danach ab bis ins Hochlager.

Tag 12: Reservetag

Gegebenenfalls ist der heutige Tag eine Reservetag, wenn das Wetter nicht passen sollte oder ein Ruhtag bevor es weiter geht in Richtung Huascaran.

Tag 13: Abstieg und Fahrt nach Huaraz

Abstieg nach Cashapampa und Rückfahrt nach Huaraz.

Tag 14: Fahrt und Aufstieg

Gemeinsame Busfahrt nach Musho und in Folge schöner Aufstieg ins Basislager

Tag 15: Lager I

Heute steigen wir bereits gut Höhen-angepasst ins Lager I auf (Höhe ca. 5100 m)

Tag 16: Lager II

Aufstieg in das Lager II am Husacaran (Höhe ca. 5900 m)

Tag 17: Gipfeltag Huascaran

Summitday Nummer zwei - sehr frühe Tagwache: wir steigen viele Stunden auf zum Gipfel des Huasacaran, 6768 m hoch über dem Meeresspiegel. Sollte aufgrund der schwierigen und gefährlichen Gletscherverhältnisse ein Gipfelgang nicht möglich sein, weichen wir auf einen Ersatzgipfel aus.

Tag 18: Abstieg

Heute steigen wir ab ins Basislager.

Tag 19: Reservetag

Für den Fall von schlechtem Wetter haben wir diesen Reservetag.

Tag 20: Huaraz

Wir steigen ab zur Strasse nach Musho und fahren zurück nach Huaraz.

Tag 21: Busfahrt Huaraz - Lima

Heute steht die Rückfahrt in die Hauptstadt Lima auf dem Programm.

Tag 22: Lima

Der Tag steht zur freien Verfügung und je nach Rückflugbeginn Transfer zum Airport.

Tag 23: Ankunft in Europa

Ende des Rückfluges nach Europa.

Charakter

Profil: Die Cordillera Blanca, die „Weiße Kordillere“, ist das höchste und am stärksten vergletscherte Tropengebirge Südamerikas, und der Nevado (= „Schneeberg“) Huascarán, höchster Berg Perus und siebt-höchster von Amerika, eines der begehrtesten Bergziele der gesamten Anden. Der wuchtige, eisgepanzerte Doppelgipfel des Huascarán überragt das Tal des Rio Santa um fast 4500 Meter. Der enorme Höhenunterschied zwischen Santa-Tal und den vergletscherten Gipfeln und seine flächenmäßige Ausdehnung sind die Gründe für die optische Dominanz des Riesenberges in der Cordillera Blanca - alle Nachbarberge des bizarren Tropengebirges sind deutlich niedriger und vergleichsweise geradezu „zierlich“. Dass man sich einem „Berg von Himalaya-Dimension“ nicht ohne ausreichende Höhenanpassung nähern sollte, liegt auf der Hand. Der Nevado Alpamayo mit seinen knapp 6000 m Höhe ist zwar eines der prominentesten „schärferen“ Ziele der Anden und alles andere als nur ein Akklimatisationsberg, erfüllt diesen angenehmen Nebeneffekt jedoch ganz automatisch. Die klassische Ferrariroute durch die ca. 400 m hohe Riffeleiswand des Alpamayo ist meist durchwegs mit fixen Seilen ausgestattet und daher trotz der Eisabschmelzung wesentlich leichter als früher, ist aber wegen ihrer Steilheit (bis zu 55°) routinierten Eisgehern in selbständigen Seilschaften vorbehalten. Falls die Eisverhältnisse die Ferrariroute nicht erlauben, wird auf die benachbarte und mit bis zu 60° noch etwas steilere Franzosenroute ausgewichen Anforderung: Hervorragende körperliche Verfassung und Kondition, psychische Stärke und ausgezeichnetes alpinistisches Allroundkönnen am Gletscher und in steileren Eisflanken (Steigeisenpraxis, Spaltenbergung); Westalpen- und/oder Höhenerfahrung vorteilhaft. Für den Alpamayo zusätzlich Eisklettererfahrung. Selbständigkeit am Berg und die Fähigkeit, in eigenverantwortlichen Seilschaften zu agieren. Bei guten Verhältnissen ist der Huascarán alpintechnisch keineswegs extrem schwierig. Die alpinistischen „Probleme“ hängen in erster Linie von den aktuellen Gletscherbedingungen ab. Der Hochlageraufbau erfolgt mit Unterstützung der Bergführer und einiger Helfer als Träger durch die Gruppe selbst. Zusätzlich gibt es die individuelle Möglichkeit, lokale Hochträger für den Materialtransport in die Hochlager anzuwerben (Extrakosten). In den Hochlagern wird vom Begleitteam gekocht. Unterbringung: Die Unterbringung erfolgt in 2-Personenzelten der Agentur in Peru. In den Städten wird in Mittelklassehotels genächtigt. Verpflegung: Die Verpflegung wird von der Begleitmannschaft im Basislager zubereitet. Die Hochlager werden in Zusammenarbeit mit dem lokalen Begleitteam erstellt und es wird gemeinsam Wasser geschmolzen. Die Reise wird von einem vom Veranstalter bestellten Leiter geführt. Die Angabe des Leiters im Programm ist informativ und nicht rechtsverbindlich, da es zu Wechseln kommen kann. Der Leiter steht während der Reise für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber als persönlicher Bergführer des einzelnen Teilnehmers zur Verfügung. Die vom Leiter während der Expedition getroffenen Entscheidungen und Weisungen sind unbedingt zu befolgen. Widersetzt sich ein Teilnehmer den Entscheidungen des Leiters, so kann ihn dieser von der Veranstaltung verweisen. Der ausgeschlossene Teilnehmer hat, sobald es den Umständen nach zumutbar ist, die vorzeitige Rückreise unter eigener Kostenübernahme und eigener Verantwortung anzutreten. Einem ausgeschlossenen Teilnehmer stehen dabei keine Refundierungsansprüche gegenüber dem Leiter und Hauser-Exkursionen/Die BergSpechte zu. Die Teilnehmer verpflichten sich zum gegenseitigen Respekt, Achtung, Hilfsbereitschaft und freundlicher Kameradschaft. Auch der Respekt dem Leiter gegenüber und zu den weiteren lokalen Hilfspersonen und zu Dritten ist eine Selbstverständlichkeit. Die Teilnehmer verpflichten sich, die Rechte, Sitten und Gebräuche der besuchten Länder zu beachten und sich umweltorientiert verhalten. Zum Schutz der Angehörigen verpflichten sich die Teilnehmer, im Falle eines Unfalles ohne ausdrückliche Einwilligung des Leiters oder des Veranstalters keine Informationen über die Reise sowie über den Unfallhergang und über einzelne Teilnehmer an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen und auch dafür zu sorgen, dass persönliche Nachrichten, Berichte, Briefe etc. von den Adressaten nicht veröffentlicht werden.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Impfpass
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Vereinsausweis alpiner Vereine (NF,DAV, OEAV, SAC,CAI), soweit vorhanden
  • Bargeld, Kreditkarte, EC Karte (Bankautomat)
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie B
  • Expeditionsschuhe (z.B. Scarpa Phantom 6000, Lowa 6000 etc.)
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • Thermosocken
  • Gamaschen
  • lange Hose
  • Trekking- / Bergwanderhose
  • Hochtourenhose
  • bequeme Freizeithose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T-Shirts
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Pullover oder Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)
  • dicke Daunenjacke (Füllgewicht ab 300 g)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • kurze Funktionsunterwäsche
  • lange Funktionsunterwäsche
  • Weste windabweisend
  • Schlafbekleidung
  • Handtuch
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • warme Sturmhaube
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • warme Fingerhandschuhe + Ersatz
  • Überhandschuhe (Wind- und Wasserfest, z.B. Gore-Tex)
  • Sonnenbrille
  • Gletscherbrille (Gläser mit Schutzfaktor 3 bzw. 4)
  • Trekking- oder Bergrucksack 40 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Steigeisen mit Antistollplatte
  • Sitzgurt (bei Veranstaltungen mit Ski Leichtgurt)
  • Schraubkarabiner (3xHMS)
  • Schnappkarabiner
  • Abseilgerät (z.B. Achter; Tuber)
  • Eisschraube mind. 15 cm
  • Kurzprusik 6 mm / 1 m lang
  • Bandschlinge 120 cm (vernäht)
  • Eispickel
  • Steigklemme für Fixseil
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • zusätzliche kleine Tasche, um Gepäck zu deponieren
  • Isolierschlafmatte
  • Lippenbalsam
  • Kleiner Kulturbeutel
  • Trekkinghandtuch klein
  • Oropax
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Taschenmesser
  • Nähzeug
  • Wäscheleine und / oder Schnur für Reparaturen
  • Schreibzeug
  • wasserdichter Packsack für Dokumente
  • wasserfester Packsack (zur Übersicht im Reisegepäck)
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Thermosflasche
  • Höhenmesser
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Insektenschutzmittel für Haut und evtl. für Bekleidung
  • Trekkingschirm als Regen- bzw. Sonnenschutz
  • Waschmittel (biologisch abbaubar)
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • leichter Biwaksack
  • Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Vollkornriegel, Energieriegel,"Lieblingsteebeutel")
  • Elektrolytgetränke
  • Schlafsack bis - 15° im Komfortbereich
  • Handy mit Ladekabel

Inklusivleistungen

  • Lokale Englisch- o. Deutsch sprechende Bergführer ab/bis Lima
  • meist Vollpension lt Detailprogramm
  • Übernachtung in Hotels und Zelten
  • Organisation der gesamten Expedition
  • Transfers lt. Detailprogramm
  • BergSpechte DankeSchön Artikel
  • Hauser Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Individuelles Flugangebot ab/bis Wunschflughafen
  • Träger für die Hochlager
  • Einzelzimmer/Einzelzelt auf Anfrage

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise

    Ausgesuchte Erweiterungen zu Ihrer Reise

    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus
    Von/Bis: 30.05.2020 – 21.06.2020
    Preis in €: 3.190 €
    Reiseleitung: Lokale Englisch- o. Deutsch sprechende Bergführer
    Verfügbarkeit: Buchbar