Charakter
Schwierigkeit Ⅱ–Ⅲ
Höhe 900
Hotel-Übernachtungen
Zelt-Übernachtungen 13×
↑bis 900 Hm, ↓bis 900 Hm

Ostgrönland - Berge, Fjorde, Inlandeis

Wanderreise durch die arktische Naturlandschaft

  • Wanderungen: 4 x moderat (4 - 6 Std.), 3 x anspruchsvoll (7 - 8 Std.)
  • Über die Ausläufer des endlosen Inlandeises wandern
  • Im Boot die Eiswelt des Sermilik-Fjords durchkreuzen
  • Am Ufer des Johan-Petersen-Fjords die Polarsonne erleben
  • Das Rundum-Panorama vom Ficksbjerg genießen
  • Am Hunde-Fjord die schwimmenden Eisberge beobachten
  • In Tasiilaq und Tiniteqilaq die Kultur der Inuit kennen lernen
Eine tiefe, wohltuende Ruhe liegt über der majestätischen Landschaft. In gleichmäßigem Rhythmus brummen unsere Boote, während wir mit den Jägern immer tiefer in das verzweigte Fjordsystem Ostgrönlands eindringen. Neben uns ziehen die Eisberge gemächlich dem Nordmeer entgegen und beflügeln mit ihren bizarren Formen unsere Fantasie. Inmitten dieser schroffen Natur bauen wir unsere Lager auf. Auf unseren Tagestouren wandern wir über bunte Granitfelsen, schroffe Geröllplatten und auf die Ausläufer des gewaltigen Inlandeises. Vor uns liegt die große Weite. Wir spüren die Sonnenstrahlen des arktischen Sommers, während wir über grüne Moospolster gehen und uns zwischen flauschigem Wollgras unsere Brotzeit schmecken lassen. Nur das Knacken des Eises unterbricht gelegentlich die absolute Stille, wenn wir den Abend im Camp gemütlich ausklingen lassen.
Reisetage: 16
Teilnehmeranzahl: 6 – 12 Personen

Tag 1: Anreise

Flug nach Keflavik mit später Ankunft. Transfer vom Flughafen zu unserem Gästehaus in Keflavik.

Tag 2: Flug von Reykjavik nach Kulusuk, Bootstransfer nach Tasiilaq

Gleich am Morgen fahren wir von Keflavik nach Reykjavik zum Flughafen (ca. 1 Std.). Von dort fliegen wir über das Polarmeer nach Kulusuk. Es lohnt sich vor der Landung aus dem Fenster zu schauen und die treibenden Eisschollen aus der Luft zu verfolgen - wir sind in Grönland! Das kurze Wegstück vom Flughafen zum Hafen legen wir zu Fuß zurück (ca. 750 m) und fahren dann mit dem Boot weiter auf die Insel Ammassalik (ca. 2 Std.). Während unser kleines Boot an den mächtigen Eisbergen vorbeifährt spüren wir die Arktis hautnah - gut, dass wir für die Überfahrt mit warmer Kleidung, Handschuhen und Mütze gerüstet sind! Am frühen Nachmittag erreichen wir schließlich Tasiilaq, unser Basislager für die kommenden Tage. Wir schlagen unsere Zelte auf und machen uns mit der Umgebung vertraut. Zum Abschluss des Tages versammeln wir uns in unserem Küchenzelt und genießen das warme Abendessen - per Catering vom Roten Haus.

Tag 3: Wanderung auf den Qaqertivagajik

Vor uns liegt der Hausberg von Tasiilaq - und wir wollen hinauf. Nachdem wir das Dorf hinter uns gelassen haben, wandern wir an sprudelnden Gebirgsbächen und grünen Wiesen vorbei durch das Blumental. Die liebliche Landschaft wird aber schnell rauer und erst ein teilweise recht steiler Anstieg über wegloses Blockgelände führt uns zum Gipfel des Qaqertivagajik. Was für ein Schauspiel - unter uns treibt der größte Eisstrom der Erde gigantische Eisberge durch das Wasser. Die bizarren Formen lassen unserer Fantasie freien Lauf und bei gutem Wetter sehen wir die Eisschollen bis zu 150 km weit in der Sonne blitzen. Es lohnt sich aber auch einen Blick nach Norden zu werfen. Tasiilaq schlummert wie eine bunt gewürfelte „Spielzeugwelt" am blauen Fjord. Und im Westen? Ganz in der Ferne entdecken wir das Inlandeis zwischen den gezackten Bergkuppen. Wir lassen die Eindrücke in Ruhe auf uns wirken, bevor wir zurück wandern. Über verschiedene Pässe erreichen wir am Nachmittag wieder unser Camp im Dorf.

Tag 4: Tasiilaq

Heute schauen wir uns Tasiilaq genauer an. Die "Hauptstadt" Ostgrönlands ist zwar klein, aber es gibt trotzdem einiges zu sehen. Wir schlendern am Wasser entlang, werfen einen Blick in die Kirche und statten der Tourist-Information einen Besuch ab. Dort gibt es nicht nur interessante Broschüren und hübsche Schnitzereien aus der Region, sondern auch guten Kaffee. Wie wäre es mit einem Eis? Für alle, die nicht nur gerne Eis(berge) sehen sondern auch schmecken, ist ebenfalls gesorgt. Wir können gemeinsam eine Wanderung durch das Blumental machen, einen der umliegenden Gipfel besteigen oder einfach die Ruhe am Fjord genießen. Oder wir machen noch eine Bootsfahrt zu einem weiteren Gletscher? Gemeinsam oder auf eigene Faust - wir verbringen den Tag ganz nach Belieben!

Tag 5: Wanderung nach Sivinganeq

Wir brechen unsere Zelte ab, verstauen das Gepäck im Boot und machen uns selbst zu Fuß auf den Weg mit dem Tagesrucksack. Zunächst folgen wir dem Ufer des Kong-Oscar-Fjords bis zu einem Tal, das parallel zum Blumental verläuft. Wir biegen ein und wandern vorbei an blühenden Wiesen, schroffen Felsen und rauschenden Gebirgsbächen bis zu einem tiefblauen Bergsee. Wer wagt den Sprung ins kühle Nass? Nach kurzer Rast wandern wir weiter - immer öfter treffen wir auf rauschende Wasserfälle, immer seltener auf Menschen. Über Sand, Fels und Moos geht es weiter auf den Pass. Zwischen den schroffen Felszacken eröffnet sich ein herrlicher Blick auf das Polarmeer und den Eingang zum Sermilik-Fjord. Ein tosender Wasserfall versperrt uns den weiteren Weg am Wasserlauf, daher steigen wir durch eine Rinne hinab bis nach Sivinganeq. Unser Gepäck wartet bereits am Ufer auf uns und wir schlagen neben der Holzhütte unsere Zelte auf.

Tag 6: Wanderung entlang des Sermilik-Fjords

Nach dem Frühstück machen wir uns mit der Umgebung vertraut und unternehmen kleinere Wanderungen rund um unseren Lagerplatz. Die Ruhe dieser herrlichen Landschaft geht auch auf uns über und wir genießen den Augenblick. Der Sermilik-Fjord ist der größte Fjord der Region Ammassalik und bekannt durch seine driftenden Eismassen. Woher kommen die gigantischen Skulpturen, die lautlos durch das Wasser gleiten? Das Inlandeis ist nicht mehr weit entfernt und das Knarren des Eises unterbricht gelegentlich die Stille. Oder sind es Motorboote? Für die grönländischen Jäger bieten sich hier besonders viele Gelegenheiten für einen erfolgreichen Fang. Wir bereiten gemeinsam das Abendessen zu und lassen den Tag gemütlich ausklingen.

Tag 7: Bootsfahrt über Ikkatteq an den Hunde-Fjord

Zeit für einen Standortwechsel! Die Boote warten auf uns am Ufer, wir verstauen unser Gepäck und brausen über den Fjord nach Ikkatteq! Das verlassene Inuit-Dorf schlummert friedlich auf einer kleinen Felsinsel am Polarstrom, direkt am Eingang zum Sermilik-Fjord. Auf unserem Rundgang lassen wir es uns nicht nehmen, einen Blick in eines der leer stehenden Häuser zu werfen. Warum wurde das Dorf verlassen? Wir besuchen den alten Friedhof und suchen uns einen schönen Platz für die Mittagspause - Aussicht inklusive. Gut gestärkt gehen wir wieder an Bord und fahren tiefer in den Sermilik-Fjord hinein. Zahlreiche Seitenarme graben sich in die wilde Landschaft, wir nehmen zunächst die Abzweigung in den Johan-Petersen-Fjord. Über den Stoklund-Fjord gelangen wir schließlich in den Hunde-Fjord, wo wir unser heutiges Lager aufschlagen. Die arktische Luft macht hungrig - wir kochen gemeinsam im Camp.

Tag 8: Wanderung zum Ficksbjerg

Wir schultern unseren Tagesrucksack und überqueren den Bach hinter unserem Lager. Auf der anderen Seite geht es langsam aber stetig den Berghang hinauf. Zunächst über Gras- und Felsbänder, später über Altschneefelder bis auf den obersten Höhenrücken. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Gipfel des Ficksbjerg. Welche Geschichte verbirgt sich hinter dem Namen des Berges? Wir finden es heraus während wir die unglaubliche Fernsicht genießen. Zwischen den umliegenden Bergspitzen blicken wir auf die endlos erscheinende Eiswüste der Gletscher und des Inlandeises. Je nach Witterung und Kondition haben wir die Möglichkeit die Tour weiter auszudehnen - oder wir verweilen ein bisschen länger, bevor wir den Rückweg zum Camp antreten.

Tag 9: Wanderung zum Inlandeis

Unser heutiges Ziel ist der weiße Horizont! Der anfangs eher gemächliche Pfad entlang des Flusses wird anspruchsvoller, je höher wir kommen, desto grober wird das Blockwerk. Volle Konzentration! Auch wenn wir auf unsere Schritte achten müssen, bewundern wir die prachtvolle Landschaft. Wir passieren mehrere Höhenrücken und Hochplateaus, gehen über Schneefelder und Rinnen - manchmal mit Einsatz unserer Hände. Doch das Rundum-Panorama entschädigt für alle Mühen: Im Norden strahlen die weißen Gipfel des Schweizer-Landes, im Osten der eisige Sermilik-Fjord und im Süden der blaue Johan-Petersen-Fjord. Und im Westen? Das scheinbar endlose Inlandeis. Aus der Nähe enthüllt es eine Palette aus blauen und grünen Farbtönen aber aus der Ferne dominiert das strahlende Weiß die Kulisse. Wir genießen die Ruhe, die Einsamkeit und die Polarluft, bevor wir den Rückweg antreten.

Tag 10: Bootstransfer zum Johan-Petersen-Fjord

Wieder heißt es packen! Diesmal bringt uns das Boot an die Südostseite des Johan-Petersen-Fjords und die auf der Fahrt vorbeiziehenden Eisberge begeistern uns noch immer. Wir fahren in den hinteren Teil des Fjords, wo uns ein natürliches Amphitheater erwartet. Drei gewaltige Gletscher schieben sich durch die Berge in das Eiswasser, sie sind Ausläufer des Inlandeises, das als weißer Streifen am Horizont zu sehen ist. Auf einer aussichtsreichen Wiesenterrasse schlagen wir unser Camp für die nächsten Tage auf - Sicht auf Gletscher und Granitfelsen. Falls das Eis im Fjord noch zu dicht ist campen wir etwas weiter vorne - das tut der Aussicht allerdings keinen Abbruch. Den Rest des Tages verbringen wir ganz nach Belieben und lassen unsere Seele baumeln. Wir genießen die Abendstimmung bevor wir in unsere Schlafsäcke kriechen.

Tag 11: Wanderung auf den Aussichtsberg

Heute wandern wir über den Gletscher hinter unserem Camp auf einen Höhenrücken mit fantastischem Ausblick. Im unteren Teil des Gletschers gibt es keine Spalten und wir gelangen recht einfach auf das Eis - Steigeisen sind nicht nötig. Wir gehen langsam hinauf, bis uns die ersten Spalten und Eisbrüche am Weitergehen hindern. Dann gehen wir weiter über Schneefelder bis zum Gipfel unseres Aussichtsberges. Inlandeis, Gletscher und Bergspitzen soweit das Auge reicht! Sollten die Schneefelder abgeschmolzen sein, können wir nicht bis zum Gipfel steigen. Das macht aber nichts - in diesem Falle wandern wir zu einem anderen Aussichtspunkt und bestaunen von dort die atemberaubende Kulisse. Wer die Natur nicht nur sehen sondern auch spüren will sollte seine Badesachen einpacken - ein Sprung in den Bergsee ist ein Erlebnis!

Tag 12: Wanderung entlang des Johan-Petersen-Fjords

Der Tag erwacht in aller Ruhe. Wir lassen uns Zeit und frühstücken etwas später, denn unsere heutige Etappe ist nicht besonders lang - dafür aber sehr eindrucksvoll. Zuerst wandern wir am Fjord entlang, dann suchen wir uns immer wieder schöne Aussichtspunkte in höheren Lagen. Formschöne, farbige Steine zeigen uns die unterschiedlichen Gesteinsschichten und geben uns Einblicke in die Geologie der Region. Es ist ruhig, nur die kalbenden Gletscher durchbrechen gelegentlich die Stille und machen die Kraft der Natur für uns hörbar! Je nach Lust und Laune unternehmen wir eine kurze oder lange Tour, wir lassen uns von der Stimmung treiben.

Tag 13: Bootsfahrt ins Jägerdorf Tiniteqilaq

Wir verabschieden uns vom Eisgewirr des Johan-Petersen-Fjords und fahren mit dem Boot zurück in Richtung Zivilisation. Mit der Sonne im Rücken gelingen uns fantastische Aufnahmen von den riesigen, formschönen Eisbergen. Die Wellen bringen das Boot zum Schaukeln - vielleicht sind es aber auch Wale, die um uns ihre Runden drehen? Wir machen Halt in Tiniteqilaq und schlendern durch die Gassen. Die kleine Siedlung auf der Merquitsoq-Halbinsel zählt 111 Einwohner - Inuit, die vor allem von der Jagd leben. Vielleicht können wir einen Blick in die Schule werfen? Vom Dorfhügel können wir die ein- und ausfahrenden Boote gut beobachten. Am Nachmittag verabschieden wir uns wieder von "Tinit" und brausen mit dem Boot zurück nach Tasiilaq. Nach der langen Zeit in der Wildnis erscheint der Ort fast wie eine Großstadt.

Tag 14: Tasiilaq

Noch einmal haben wir einen ganzen Tag in und um Tasiilaq! Wer hat Lust einen weiteren Gipfel zu besteigen? Oder wie wäre es mit einer gemütlichen Abschiedswanderung entlang des Kong-Oscar-Havn? Am Abend bereiten wir ein letztes Mal gemeinsam unser Essen zu und lassen die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren.

Tag 15: Bootstransfer nach Kulusuk, Flug nach Reykjavik

Unsere Zeit in Grönland ist zu Ende. Wir verabschieden uns und fahren mit den Booten ein letztes Mal durch das Polarmeer bis nach Kulusuk (ca. 2 Std.). Auf dem Flug nach Island erwartet uns bei schönem Wetter noch einmal ein toller Blick auf die ostgrönländische Küste und den Nordatlantik. Nach Ankunft in Reykjavik verstauen wir unser Gepäck im Bus und fahren in die Stadt. Wir haben ein paar Stunden Zeit durch die isländische Hauptstadt zu bummeln, bevor wir zum Flughafen nach Keflavik fahren. Von dort treten wir am späten Abend die Heimreise an.

Tag 16: Heimreise

Ankunft am frühen Morgen in der Heimat. VERLÄNGERUNGSVORSCHLAG: Im Anschluss an diese Reise können Sie Ihren Aufenthalt in Island individuell verlängern. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein passendes Hotelangebot.

Charakter

Profil: Auf dieser Reise erkunden wir die Wildnis Ostgrönlands und erhalten tiefe Einblicke in das arktische Leben. Vor allem durch die Zeit in Tasiilaq und den Besuch der Siedlung Tiniteqilaq lernen wir die Kultur der Inuit näher kennen. Wir wandern durch entlegene Regionen und erreichen abgeschiedene Plätze in völliger Einsamkeit. Dabei wechseln wir in Booten unsere Standorte, einmal gehen wir zu Fuß zum folgenden Camp und nur das Hauptgepäck wird transportiert. Anforderung: Voraussetzung ist ein hohes Maß an Flexibilität und Abenteuerlust, gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu 8 Std. Gehzeit in weglosem Gelände. Dazu gehören Blockgelände, Geröll, Moränen oder Altschneefelder, vergleichbar mit dem Alpenraum auf 2000 - 3500 m. Felsplatten, Schotter, Gletschermoränen und Bachdurchquerungen müssen bewältigt werden. Aufgrund der physischen und psychischen Belastungen, die bei schlechtem Wetter auftreten können, sowie aufgrund der Anforderungen einer Hochtour, wird diese Tour mit dem Schwierigkeitsgrad II-III bewertet. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Wir tragen bei den Wanderungen unseren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten, das Hauptgepäck wird in Booten zu den Wildniscamps transportiert. Unterbringung: Bei der Anreise übernachten wir in Island in einem Gästehaus in Keflavik in Doppel- oder Einzelzimmern. Das Hauptcamp in Tasiilaq liegt auf einer kleinen Halbinsel am Kong-Oscar-Havn und wurde bewusst aus logistischen Gründen als Basis gewählt. Alle anderen Zeltcamps in Grönland errichten wir in der Wildnis, fernab der Siedlungen und ohne jeglichen Komfort oder sanitäre Einrichtungen. Bei den Bachdurchquerungen und der „Katzenwäsche" im kalten Eiswasser wird die Arktis spürbar! Für Regentage sind wir mit einem Küchenzelt zweckmäßig ausgerüstet, mit Dreibeinhocker zum Sitzen aber ohne Tische. Wir bitten darum, mit der zur Verfügung gestellten Ausrüstung sorgsam umzugehen da es logistisch sehr aufwändig ist, neue Ausrüstungsgegenstände nach Grönland zu liefern oder Dinge reparieren zu lassen. Bitte helfen Sie mit, dass noch viele weitere Reisende die Ausrüstung nutzen können. Wer möchte, kann gerne sein eigenes Zelt mitnehmen, wir bitten um Hinweis bei Buchung. Verpflegung: Wir bereiten alle Mahlzeiten gemeinsam in den Camps zu. Zum Frühstück gibt es Müsli mit Milchpulver oder Brot, tagsüber Brot mit Wurst und Käse. Abends werden in kleinen Gruppen auf Gaskochern unsere warmen Mahlzeiten zubereitet. Die Speisen sind den örtlichen Gegebenheiten angepasst, frisches Obst und Gemüse gibt es nicht. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen oder bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten sind in der Wildnis leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis! Bootstransfers: Leistungsstarke, offene Kleinboote bringen uns in das tief verzweigte Fjordsystem. Aufgrund der natürlichen Begebenheiten, wie z.B. Wetter oder Eissituation, können sich Bootstransfers um Stunden oder sogar Tage verzögern. Je nach Wellengang, können die Fahrten sehr holprig werden und somit den Rücken stark beanspruchen. Im Falle von Problemen mit den Bandscheiben raten wir daher von dieser Reise ab. Eisbären: Der Schutz von Mensch und Tier ist unser oberstes Ziel, daher sind unsere Reiseleiter zum Thema Eisbären speziell geschult. Es ist unbedingt notwendig, dass die Gruppe stets geschlossen wandert und die Anweisungen der Reiseleiter ausnahmslos befolgt. Einzelne Tagestouren können aus diesen Gründen nicht ausgelassen werden. Je nach aktueller Situation kann es notwendig sein, abwechselnd Nachtwache zu halten (ca. 1-1,5 Std. pro Person). Weitere Informationen und eine genaue Einweisung erhalten Sie vor Ort. Souvenirs: In Tasiilaq und in den kleinen Siedlungen werden schöne Knochen- und Speckstein-Schnitzereien von den Inuit hergestellt. Auch Robbenleder, Perlen- und Fellarbeiten werden häufig zum Verkauf angeboten. Bitte informieren Sie sich vor Ort über die Ausführung der Souvenirs. Teamwork: Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Be- und Entladen der Boote, Auf- und Abbauen der Zelte, Vorbereitung des Essens, Kochen, Spülen, Wasserholen usw.) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Impfpass
  • Bahnticket
  • Bargeld, Kreditkarte, EC Karte (Bankautomat)
  • ETIX (elektronisches Flugticket)
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie B/C
  • Schuhe für evtl. Flussdurchquerungen / Canyoning (stabile Trekkingsandalen aus Kunststoff)
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • Trekkinghose
  • bequeme Freizeithose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T-Shirts
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Pullover oder Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)
  • mittlere Daunenjacke (Füllgewicht ab 200 g)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • lange Funktionsunterwäsche
  • Schlafbekleidung
  • Badebekleidung
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • warme Mütze
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • wasserabweisende Fingerhandschuhe UND Überhandschuhe
  • Moskitokopfnetz
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • Schlafsack bis – 5° im Komfortbereich
  • Sitzkissen
  • Isolierschlafmatte
  • Lippenbalsam
  • Trekkinghandtuch klein
  • Oropax
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Feuerzeug
  • Taschenmesser
  • Nähzeug
  • Campingbesteck/Geschirr (bei Lodgetrekking Taschenmesser)
  • Wäscheleine und / oder Schnur für Reparaturen
  • Schreibzeug
  • wasserdichter Packsack für Dokumente
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Thermosflasche
  • Brotzeitbox
  • Fernglas
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Insektenschutzmittel für Haut und evtl. für Bekleidung
  • Trekkingschirm als Regen- bzw. Sonnenschutz
  • Waschmittel (biologisch abbaubar)
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • leichter Biwaksack
  • Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Vollkornriegel, Energieriegel,"Lieblingsteebeutel")

Inklusivleistungen

  • Hauser-Reiseleitung
  • Flug ab/bis Berlin-Tegel nach Keflavik
  • Flug mit Air Iceland ab/bis Reykjavik nach Kulusuk
  • Flughafentransfer, nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 1 x in einem Gästehaus, 13 x in Zwei-Personen-Zelten
  • 14 x Frühstück, 12 x Mittagessen, 13 x Abendessen
  • Wasser, Kaffee/Tee bei den Mahlzeiten
  • Gepäcktransport mit Booten
  • Camping- und Kochausrüstung inkl. Küchenzelt
  • Transfers/Bootsfahrten lt. Programm
  • Sicherheitsausrüstung: Sat-Telefon
  • Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Reise ohne Flugstrecke Berlin - Keflavik - Berlin: -300,00 €
  • Direktflüge ab anderen deutschen Flughäfen vorbehaltlich Verfügbarkeit 50,- €

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus