Charakter
Schwierigkeit Ⅲ–Ⅳ
Höhe 4.230
Hotel-Übernachtungen 17×
↑bis 1300 Hm, ↓bis 1500 Hm

Nepal - Mustang Lodge-Trek

Trekkingreise in das ehemalige Königreich Mustang bis nach Lo Manthang

  • 13-tägiges Trekking (6 - 9 Std. täglich)
  • Dem Fluss Kali Gandaki hinein in wüstenartige Hochgebirgslandschaft folgen
  • Im Ort Samar fantastische Ausblicke auf die Annapurna- und Nilgiri-Gruppe genießen
  • Von Yara aus zum Fels- und Höhlenkloster Lori Gompa wandern
  • Das Dorf Lo Manthang mit seinen Gompas und der alten Königsresidenz besuchen
  • Durch den für Buddhisten und Hinduisten heiligen Ort Muktinath streifen
  • Den UNESCO-Welterbestätten im quirligen Kathmandu einen Besuch abstatten
Rot, Ocker und Braun dominieren die Kulisse. Die Farbtöne finden sich in allen erdenklichen Variationen in emporragenden Felsformationen, in Ruinen alter Festungsanlagen und in mit dicken Mauern umschlossenen Dörfern. Wir fühlen uns wie im Wilden Westen - aber uralte Chörten, bunte Gebetsfahnen und kleine Geisterfallen vor den Hauseingängen erinnern uns daran, dass wir durch die sagenumwobene Region Mustang trekken. Hinter den gewaltigen Massiven des Himalaya schlummert auf einem Hochplateau das ehemalige Königreich, das weit mehr ist als eine trockene Wüstenlandschaft. Wie ein blaues Band schlängelt sich der Fluss Kali Gandaki zwischen den Gipfeln durch die tiefste Schlucht der Welt und versorgt die Heimat der Lobas, eine der zahlreichen Ethnien Nepals, mit lebensspendendem Wasser. Wir besuchen den Ort Marpha mit seinen Apfelbaum-Plantagen und schlendern durch die Dörfer Kagbeni und Chele, die wie grüne Oasen aus der kargen Landschaft hervorstechen. Wir folgen den alten Salzhandelspfaden über mehrere aussichtsreiche Pässe und queren wüstenähnliche Hochplateaus bis wir das Herz der Region erreichen. In Chusang passieren wir farbenfrohe Chörten und streifen durch interessante Höhlensiedlungen, in Tsarang besuchen wir den alten Sommerpalast des Königs. Und immer wieder bieten sich uns prächtige Ausblicke auf Dhaulagiri, Annapurna, Nilgiri und Tukuche Peak. Spätestens im 1.300 Jahre alten Kloster Lo Ghekar und beim Spaziergang durch Lo Manthang wird uns klar - eine Reise durch Mustang ist wie eine Zeitreise zurück in eine andere Welt.
Reisetage: 19
Teilnehmeranzahl: 6 – 12 Personen

Tag 1: Anreise nach Nepal

Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.

Tag 2: Ankunft in Kathmandu

Bei Ankunft mit dem Gruppenflug erfolgt der Transfer mit unserem örtlichen Hauser-Reiseleiter zum Hotel in Kathmandu. Je nach Ankunftszeit mit dem Gruppenflug oder anderen Flügen ist Gelegenheit zum Ausruhen und zu einem ersten Bummel durch die Altstadt von Kathmandu. Die Hotelzimmer stehen eventuell erst nach Mittag zur Verfügung. Am Abend treffen wir uns zu einem Willkommensdinner im Hotel oder in einem nahen Restaurant – eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und Besprechen der Unternehmungen der folgenden Tage.

Tag 3: Fahrt nach Pokhara

Mit dem Bus fahren wir von Kathmandu nach Pokhara. Wir überqueren den Thankot-Pass (1.500 m), bevor es in Serpentinen hinab ins Trisuli-Tal geht. Dem Fluss folgt die teils holprige, teils modern ausgebaute Straße durch ständig wechselnde Szenerie bis Mugling. Nun geht es am Marsyandi und Seti Khola (Khola = Fluss) entlang. Unterwegs sind bei gutem Wetter in der Ferne die schneeweißen Bergketten von Ganesh, Manaslu und Annapurna zu erkennen, im Vordergrund wechseln Dörfer und Terrassenfelder einander ab. Nachmittags treffen wir in Pokhara ein und beziehen unsere Hotelzimmer. Das relativ milde Klima begünstigt eine vielfältige, subtropische Vegetation. Je nach Ankunftszeit in Pokhara ist noch Gelegenheit für einen Spaziergang entlang der Promenade des Phewa-Sees oder der Einkaufsstraße des Ortes.

Tag 4: Flug nach Jomsom – Trekkingstart und Wanderung bis Marpha

Mit einer Propellermaschine fliegen wir morgens von Pokhara durch die tiefe Schlucht des Kali Gandaki, zwischen Dhaulagiri- und Annapurna-Massiv gelegen, nach Jomsom auf rund 2.750 m Höhe. Gemütlich wandern wir talabwärts nach Marpha (2.650 m) und quartieren uns in einer Lodge ein. Wir befinden uns bereits in relativ großer Höhe, weshalb es sehr wichtig ist, gerade während der ersten Tage langsam und stetig zu gehen. Nachmittags können wir einen Abstecher zu den hoch in einem Seitental gelegenen Obstplantagen von Old Marpha machen und anschließend das schmucke, lang gestreckte Dorf besuchen.

Tag 5: Wanderung über Ekle Bhatti nach Kagbeni

Wir gehen nach Jomsom zurück und queren dann die Hängebrücke über den Kali Gandaki zum Ostufer. Auf dem alten Karawanenweg wandern wir durch ein geröllreiches Schottertal, das für seine starken Winde bekannt ist, nach Kagbeni (2.810 m). Eine trutzige Gompa, Steinhäuser und dunkle, verwinkelte Gassen kennzeichnen diese von tibetisch-stämmiger Bevölkerung bewohnte Siedlung mit Blick auf den Tilicho Peak und Dhaulagiri. Wir haben ausreichend Zeit, das mittelalterlich anmutende Grenzdorf zu entdecken oder auf eine Anhöhe in Richtung Muktinath zu spazieren.

Tag 6: Wanderung über Chusang nach Tsele

Heute ist es soweit: am Ortsausgang von Kagbeni betreten wir das ehemals verbotene Königreich Lo, so der frühere Name der Region. Wir folgen dem Lauf des Kali Gandaki auf der Ostseite bis Chusang (ab hier heißt der Fluss Mustang Khola) und steigen dann zum Ort Tsele (3.050 m) auf.

Tag 7: Wanderung über Samar nach Syangboche mit mehreren Passüberschreitungen

Durch eine Schlucht mit fantastischen Tiefblicken führt unser Aufstieg bis zum Pass Taklam La (3.624 m) und weiter zum Pass Dajori La (3.736 m). Anschließend geht es ein Stück hinunter in den begrünten Ort Samar (3.660 m), wo sich uns ein beeindruckender Blick zur Annapurna- und Nilgiri-Gruppe bietet. Über die weiteren Pässe Bhena La (3.838 m) und Yamda La (3.860 m) erreichen wir unser Tagesziel Syangboche (3.800 m).

Tag 8: Wanderung über Ghemi nach Tsarang mit mehreren Passüberschreitungen

Auf einem aussichtsreichen Panoramaweg und über die beiden Pässe Nyi La (4.010 m) und Ghemi La (3.765 m) erreichen wir Ghemi (3.520 m), die drittgrößte Ortschaft in Mustang. Hier befand sich einst ein Lager der tibetischen Khampa (Freiheitskämpfer), die aus dem Exil heraus gegen chinesische Truppen agierten. Nach unserer Mittagspause queren wir den Ghemi Khola – ein Zufluss des Khali Gandaki – und erreichen wenig später die längste Mani-Mauer Mustangs. Es folgt ein etwas mühsamer Anstieg auf den Tsarang La (3.870 m). Von hier stetig bergab, kommen wir zu unserem Tagesziel Tsarang (3.560 m), dem zweitgrößten Ort in Mustang. Im idyllischen Ort leben 800 Einwohner. Tsarangs Gompa war in früheren Zeiten eines der großartigsten Klöster der Sakya-Schule. Der Tor Chörten, ein kleiner buddhistischer Schrein draußen vor der Stadt, ist ein beliebtes Fotomotiv.

Tag 9: Wanderung zur Lo Ghekar Gompa und über den Marang La nach Lo Manthang

Erneut steht eine lange Etappe auf dem Plan. Zunächst führt unser Weg zur sehenswerten Lo Ghekar Gompa (Eintritt fakultativ). Schöne Chörten säumen den recht anstrengenden Weg über den Marang La (4.230 m), bevor wir in der Ferne Lo Manthang erkennen. Nach langem, aber sanftem Abstieg treffen wir in der „Hauptstadt" von Mustang (3.840 m) ein. Den Horizont begrenzen im Norden die tibetischen Berge, hinter uns ist die Annapurna-Kette zu sehen. Zwei Nächte wohnen wir in der Stadt, die wie ein verwunschenes Juwel in dieser ariden Landschaft wirkt.

Tag 10: In und um Lo Manthang

Vormittags besichtigen wir das ummauerte Lo Manthang mit seinen rechtwinklig angelegten Gassen und können einen Blick in die Gompas und Innenhöfe der Klöster werfen (fakultativ). Die Wohnhäuser der Lobas (ethnische Gruppe in Mustang) mit ihren Flachdächern liegen rings um den Königspalast, Kernstück von Lo Manthang. Nachmittags lohnt eine Stadtumrundung mit Ausflug in die nähere Umgebung. Mustang verdankt seine Existenz überwiegend dem Handel zwischen Tibet und Nepal, der in den letzten Jahren wieder zugelassen wurde. Ansonsten leben die Menschen vom Gerstenanbau und der Viehzucht (Yaks, Pferde, Schafe und Ziegen).

Tag 11: Wanderung über Dhi nach Yara

Wir verlassen Lo Manthang, den nördlichsten Punkt der Reiseroute, und wandern über den Lo La (3.950 m). Zuerst geht es über einen Höhenweg, dann beginnt der steile Abstieg nach Dhi (3.410 m). Nachmittags steigen wir im Seitental des Puyon Khola hinauf zum Dorf Yara (3.600 m).

Tag 12: Wanderung zum Felsenkloster Lori Gompa

Von Yara aus unternehmen wir eine Tageswanderung zum Felsenkloster Lori Gompa (3.960). Dieses abseits der gängigen Route liegende Kloster ist unbedingt einen Besuch wert. Es ist beeindruckend wie sich dieses Fels- und Höhlenkloster in die karge Landschaft einfügt.

Tag 13: Wanderung über Ghechung Khola nach Tangye

Wir setzen unseren Rückweg fort. Zuerst überqueren wir einen kleinen Pass, danach wandern wir auf dem Hochplateau mit Blick auf den Dhaulagiri weiter und steigen steil zum Ghechung Khola (ca. 3.350 m) ab. Dann meistern wir den beschwerlichen Anstieg zu einem weiteren Pass (ca. 3.900 m) und es folgt ein langer abschüssiger Weg bis zum Dorf Tangye (3.320 m).

Tag 14: Wanderung über den Pass Tangye La nach Chusang

Ein langer Tag steht bevor. Die erste Herausforderung ist der etwa 4.150 m hohe Pass Tangye La. Über die Alm Pee geht es mit viel Auf und Ab bis zum Dorf Chusang (2.980 m), das an der Mündung des Narshing in den Mustang Khola liegt. Fantastische Ausblicke auf den gegenüber liegenden Hinweg, das Dhaulagiri-Massiv sowie in einen bizarren Canyon lassen uns die Anstrengung des Tages vergessen.

Tag 15: Wanderung über den Pass Gyu La nach Muktinath

Heute gilt es noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, denn die Etappe bis Muktinath erfordert viel Ausdauer im Aufsteigen. Von Chusang geht es im Seitental des Narshing Khola nach Tetang (3.040 m) und steil hinauf in die Grasmulde (ca. 3.900 m) unterhalb des Passes Gyu La. Unsere heutige Mittagspause findet im Freien statt: wir haben Lunchpakete im Gepäck! Auf einer Wiese machen wir es uns bequem. Vielleicht können wir auf den Hügeln ringsum Ziegen beim klettern beobachten. Ist der Pass mit seinen 4.077 Metern erst mal geschafft, geht es stetig bergab. Bei guter Sicht können wir den Dhaulagiri in seiner ganzen Pracht bestaunen. Ein letzter Gegenanstieg und wir erreichen den Pilgerort Muktinath (3.760 m). Die Heiligtümer sind für Buddhisten ebenso bedeutend wie für Hindus. Die Hindus verehren die heiligen Quellen des Flusses Krishna Gandaki, der um einen Tempelhof aus 108 bronzenen Wasserspeiern heraustritt, während die Buddhisten im danebenliegenden Gompa-Raum das ununterbrochen brennende heilige Feuer verehren, das von einer Erdgasquelle gespeist wird.

Tag 16: Wanderung über Ekle Bhatti nach Jomsom

Von Muktinath geht es stetig bergab. Am Wegesrand haben wir immer wieder Gelegenheit, handgewebte Yakschals und andere, in Nepal handgefertigte Souvenirs zu erwerben. Wir können Kagbeni beinahe aus der Vogelperspektive betrachten, bevor uns ein letzter, steiler Weg zurück nach Ekle Bhatti bringt. Hier haben wir schon auf unserem Weg nach Kagbeni Mittag gegessen... man kennt sich! Gut gestärkt nehmen wir unsere letzte Trekking-Etappe dieser Reise in Angriff. Durch das breite Schottertal des Kali Gandaki erreichen wir schließlich Jomsom. Wir quartieren uns in einer netten Lodge nahe der Flugpiste ein. Der Rest des Tages dient der Erholung. Abends feiern wir mit unserer Begleitmannschaft Abschied.

Tag 17: Flug über Pokhara nach Kathmandu

Bereits frühmorgens sind wir an der asphaltierten Rollbahn von Jomsom, um per Propeller-Flugzeug durch das Tal des Kali Gandaki wieder zurück nach Pokhara zu fliegen. Nach einer Pause fliegen wir weiter nach Kathmandu. Der ca. 30-minütige Flug geht entlang der Annapurna, des Manaslu und Ganesh Himal und den Bergen des Langtang. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

Tag 18: Besichtigungen in Kathmandu und Swayambunath

Dieser Tag steht zur freien Verfügung, um mit Ihrer Reiseleitung (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen im Kathmandu-Tal unternehmen zu können. Wir empfehlen den Besuch von Kathmandu mit dem Durbar Square und ein Spaziergang nach Swayambunath. Abends können wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant treffen (fakultativ).

Tag 19: Rückflug nach Deutschland

Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Charakter

Profil: Auf dieser Reise durch das Gebiet Mustang stehen die wüstenähnliche Hochgebirgslandschaft und die tibetisch geprägte Kultur rund um die Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Lo im Vordergrund. Auf dem Weg von Dorf zu Dorf ermöglichen Klöster und Begegnungen mit dem Volk der Lopa das Eintauchen in die alte buddhistische Tradition der Region. Anders als in anderen Regionen Nepals, lässt sich Mustang idealerweise in den Sommermonaten bereisen. Anforderung: Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 10 Std. Gehzeit auf unterschiedlich beschaffenem Gelände. Für das Trekking bestehen technisch keine besonderen Anforderungen. Teils verläuft die Wegstrecke über breite Karawanenwege, teils über schmale Bergpfade, welche die Dörfer miteinander verbinden. Sie überschreiten mehrere Pässe, die auf Höhen bis zu knapp unter 4.300 m liegen. Im Allgemeinen sind die Auf- und Abstiege mäßig steil und führen gelegentlich über Naturtreppen. Steilere Passagen kommen nur während kürzerer Etappen vor und sind selten ausgesetzt, also ohne bergsteigerische Schwierigkeiten zu überwinden. Auf der Route muss im Sommer mit Flussdurchquerungen gerechnet werden. Gerade zu Beginn des Trekkings ist es zudem unumgänglich, dass stellenweise auf Straßen bzw. Pisten gewandert wird. Höhe: Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet Hypoxicum, das Institut für Höhentraining in München, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan. Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen. Unterbringung: Wir übernachten in Kathmandu und Pokhara in Mittelklassehotels. Die Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während des Trekking sind wir in Lodges untergebracht. Diese sind einfach und zweckmäßig eingerichtet. Die Zimmer verfügen über zwei Betten (mit Matratze und Kopfkissen) und kein Badezimmer. Die sanitären Einrichtungen befinden sich in der Regel auf dem Gang oder auch etwas abseits der Unterkunft im Hof. Toiletten stehen in den meisten Fällen in Form von Trocken-WCs zur Verfügung. Die Lodges bieten meist fließend kaltes Wasser. Als Duschgelegenheit bestehen Gemeinschaftsduschen (warmes Wasser gegen Gebühr). Gerade in großen Höhen werden tlw. Schüsseln mit erwärmten Wasser zum Frischmachen zur Verfügung gestellt. Die Zimmer sind nicht beheizt, zusätzliche Decken sind meist erhältlich. Im Hauptgebäude der Lodges befindet sich der Speise-/Aufenthaltsraum, der mittels Ofen beheizt werden kann. Dieser wird in der Regel nur abends ab etwa 18 Uhr angefeuert, da Brennmaterial nur begrenzt zur Verfügung steht. Der Einzelzimmerzuschlag bezieht sich nur auf die Übernachtungen in den Hotels. Die Kapazitäten in den Lodges während des Trekkings sind begrenzt, daher können Einzelzimmer nicht garantiert werden. Verpflegung: Bei dieser Reise ist Frühstück inkludiert, während des Trekkings auch Mittag- und Abendessen. In den Städten essen wir in den Unterkünften oder kehren in traditionellen Gaststätten ein. Während des Trekkings essen wir in den Lodges. Zum Mittagessen stoppen wir meist in einer Lodge auf dem Weg oder machen ein Picknick. Zum Frühstück gibt es Toast/tibetisches Brot, Marmelade, Porridge (warmer Haferbrei), Müsli, Eier (Rühr- oder Spiegelei) oder Pfannkuchen. Mittags und abends Dhal Bhat (Linsensuppe mit Reis und verschiedenes Gemüse), Suppe oder Nudelgerichte. Zu allen Mahlzeiten wird Tee in wechselnden Varianten serviert. Für während den Wanderungen kann in den Lodges abgekochtes Wasser zum Abfüllen in das eigene Trinkgefäß erworben werden (ca. 50 - 100 NPR pro Liter). Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis! Stromversorgung: In den allermeisten Lodges stehen Steckdosen zum Aufladen von Elektrogeräten zur Verfügung (tlw. gegen Gebühr). Periodische Stromausfälle beeinflussen die Verfügbarkeit. Je nach Strombedarf empfiehlt sich die Mitnahme eines externen Akkus (Powerbank). Gastgeschenke: Es hat sich als nette Geste bei unseren Trekkings eingebürgert, der Begleitmannschaft nach dem Trekking nicht mehr benötigte, aber noch gut erhaltene Kleidung zu schenken. Ihre Reiseleitung kann für den Abschiedsabend mit der Begleitmannschaft eine Verlosung organisieren, damit eine faire Verteilung gewährleistet ist. Die Freude ist auch groß über Gastgeschenke für Frauen und Kinder der Teammitglieder. Für Kinder eignen sich z.B. Malkreide, Buntstifte, Malblöcke, kleine Spiele, Haarschmuck für Mädchen, Mützen oder Kappen für Jungs. Bitte verzichten Sie unbedingt auf Süßigkeiten als Geschenk und verschenken Sie unterwegs nichts wahllos, da so insbesondere Kinder zum Betteln erzogen werden könnten. Respekt: Respekt ist in unbekannten Kulturkreisen besonders wichtig und sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein und wir bitten um taktvolles Verhalten gegenüber der einheimischen Bevölkerung.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Passbilder
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bargeld, Kreditkarte, EC Karte (Bankautomat)
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie B/C
  • Schuhe für evtl. Flussdurchquerungen / Canyoning (stabile Trekkingsandalen aus Kunststoff)
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • kurze Hose knielang oder Bermudas
  • Trekking- / Bergwanderhose
  • bequeme Freizeithose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T-Shirts
  • Pullover oder Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • lange Funktionsunterwäsche
  • Schlafbekleidung
  • Handtuch
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • warme Mütze
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • warme Fingerhandschuhe + Ersatz
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • zusätzliche kleine Tasche, um Gepäck zu deponieren
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Wasserentkeimungsmittel (z.B.: Micropur forte, am besten in Tablettenform)
  • Schlafsack bis - 10° im Komfortbereich
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Kulturbeutel
  • Trekkinghandtuch klein
  • Oropax
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Wäscheleine und / oder Schnur für Reparaturen
  • wasserdichter Packsack für Dokumente
  • wasserfester Packsack (zur Übersicht im Reisegepäck)
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Thermosflasche
  • Fernglas
  • Höhenmesser
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Elektrolytgetränke
  • Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Vollkornriegel, Energieriegel,"Lieblingsteebeutel")

Inklusivleistungen

  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab/bis Kathmandu
  • Flug mit Turkish Airlines ab/bis Frankfurt via Istanbul nach Kathmandu
  • Inlandsflug mit Tara Airlines/Yeti Airlines ab Pokhara nach Jomsom / ab Jomsom nach Kathmandu
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 4 x in Mittelklassehotels, 13 x in Lodges (Gemeinschaftsbad)
  • 17 x Frühstück, 13 x Mittagessen, 14 x Abendessen
  • Gepäcktransport
  • Begleitmannschaft
  • Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Reise ohne Flugstrecke Frankfurt - Kathmandu - Frankfurt via Istanbul -650,00 €
  • Andere deutsche Abflughäfen vorbehaltlich Verfügbarkeit: 50,00 €; Wien, Zürich: Aufpreis auf Anfrage
  • Einzelzimmerzuschlag (umfasst 4 Nächte) 155,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus
    Von/Bis: 04.08.2020 – 22.08.2020
    Preis in €: 2.875 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 18.08.2020 – 05.09.2020
    Preis in €: 2.875 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 15.09.2020 – 03.10.2020
    Preis in €: 2.935 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar