Charakter
Schwierigkeit Ⅳ–Ⅴ
Höhe 6.189
Hotel-Übernachtungen 20×
Zelt-Übernachtungen
↑bis 1100 Hm, ↓bis 1100 Hm

Nepal - Island Peak, 6.189m und Khumbu-Durchquerung

Der Klassiker unter den Gipfel-Trekkingreisen auf einen anspruchsvollen und berühmten Aussichtsgipfel

  • 17-tägiges anspruchsvolles Lodge-Trekking quer durch das Khumbu-Gebiet
  • Nach einer Zeltnacht im Basislager den Island Peak (6.189 m) besteigen
  • Den ersten Aussichtsgipfel Ngozumba Tse (5.553m) erwandern
  • Auf der alten Tibet-Handelsroute den Renjo-Pass (5.430 m) überqueren
  • Die Passüberschreitung Cho La (5.420 m) und Kongma La (5.535 m) angehen
  • Anstelle Island Peak: Den einfacheren Chukhung Ri (5.550 m) wählen
  • Die Reise im Angesicht des Sherpa-Klosters Tengpoche ausklingen lassen
<p>Das Abenteuer Khumbu-Crossing beginnt in Lukla auf 2.800m. Über das belebte Handels- und Trekking-Zentrum Namche Bazar verläuft die Route im Tal des Bhote Koshi Flusses. Vor 500 Jahren wanderten die Sherpa hier ins Khumbu-Gebiet ein. Durch dieses Gebiet, das immer noch die Haupthandelsroute zwischen Tibet und dem Khumbu markiert, geht es zum ersten der drei 5.000er-Pässe, dem Renjo La (5.430 m). Es bietet sich eine fantastische Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel. Das nächste Ziel ist das Gokyo-Hochtal. Wir gehen langsam im Tempo des Reiseleiters, damit sich der Körper an die zunehmende Höhe anpassen kann. Die Spannung steigt, denn bald geht es auf den ersten Gipfel, den Ngozumba Tse (5.553 m). Ein Eismeer mit unzähligen Gipfeln tut sich auf, darunter Cho Oyu, Lhotse und Mt. Everest. Auf Seitenpfaden nähern wir uns dem Cho La (5.420 m) über dem Khumbu Gletscher. Die Höhe der Pässe steigert sich, um die Anpassung an die Höhe zu optimieren. Gut akklimatisiert stellen wir uns dann dem Island Peak! Alternativ kann der Chukung Ri (5.555m) bestiegen werden. Nach vollbrachter Leistung in der Höhe machen wir uns an den 3-tägigen Rückmarsch über Dingpoche, Pangpoche und das weltberühmte Sherpa-Kloster Tengboche nach Namche Bazar. Am letzten Trekkingtag steigen wir auf dem bereits bekannten Wegstück hinunter in tiefer gelegene Gefilde zurück nach Lukla.</p>
Reisetage: 24
Teilnehmeranzahl: 8 – 12 Personen

Tag 1: Anreise nach Nepal

Flug nach Kathmandu.

Tag 2: Ankunft in Kathmandu

Ankunft in Kathmandu und Transfer zum Hotel in Kathmandu. Wir haben nun Gelegenheit für einen Bummel durch die Altstadt Thamel und uns langsam an das fremde und schöne Land Nepal zu gewöhnen.

Tag 3: Fahrt nach Manthali

Heute geht es nach dem Frühstück das Kathmandu-Valley hinab nach Osten und wir erreichen nach ca. 4 bis 5 h Fahrt den Ort Mulkot. Entweder übernachten wir hier oder fahren weiter nach Manthali.

Tag 4: Flug nach Lukla, Trekking bis Phakding

In etwa 20 Minten fliegen wir morgens mit einem Propeller-Flugzeug von Manthali nach Lukla (2.800 m, asphaltierte Rollbahn), wo uns die Begleitmannschaft bereits erwartet. Wir steigen zum Kusum-Fluss (2.550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts nach Phakding (2.650 m), wo wir erstmals in einer Lodge übernachten. Der Rest des Tages dient dem Ausruhen und kommt unserer Akklimatisation zugute.

Tag 5: Namche Bazar

Wir bleiben nun im Dudh Kosi-Tal. Nach ca. zwei Stunden erreichen wir Benkar und in einer weiteren Stunde Jorsale. Dort befindet sich der Police Check-Point am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark, benannt nach dem Sherpa-Wort für den Mt. Everest. Von Jorsale steigt der Weg zuerst leicht an, führt über die neue „Hillary"- Hängebrücke über den Bhote Kosi und dann über den guten und steilen Weg aufwärts nach Namche Bazar, auf 3.450 m. Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Der am Nachmittag erreichte Ort hat eine große Bedeutung als Handelsplatz im Khumbu-Gebiet; hier gibt es alles zu kaufen, was das Bergsteiger-Herz begehrt. Wir richten uns in einer Lodge ein und können noch einen Rundgang durch die abendlichen Gassen machen. Wer mag, kann auch noch einen original italienischen Espresso genießen und in einer Bar im Internet surfen.

Tag 6: Mendaphu Hill – Syangpoche – Khunde – Khumjung

Zuerst besuchen wir den Mendaphu Hill oberhalb des Ortes. Hier finden wir die Hauptverwaltung des Parks mit einem informativen Museum und einen erstklassigen Aussichtspunkt auf zahlreiche Khumbu-Gipfel wie Mount Everest, Lhotse, Taboche und Ama Dablam. Nun geht es vorbei an Mani-Mauern (Steintafeln, auf denen der Spruch "Om mani padme hum" eingemeißelt ist) und hübschen Chörten über Zarok nach Syangpoche (mit der höchsten Flugpiste Nepals). Über einen kleinen Pass gelangen wir ins stattliche Dorf Khunde mit dem berühmten Hillary-Hospital der Sir Edmund Hillary Stiftung, das auch besichtigt werden kann. Über verwinkelte Wege zwischen den steingesäumten Ackerparzellen hindurch kommen wir zur Gompa von Khumjung (3.800 m). Anschließend kehren wir zurück nach Namche Bazar.

Tag 7: Von Namche nach Thame

Wir können uns noch auf dem Bazar von Namche versorgen und dass dortige Kloster besuchen. Dann wandern wir in ein Seitental und erreichen nachmittags das Sherpa-Dorf Thame auf einer ehemaligen Grundmoräne in 3.800 m Höhe. Nach Norden verläuft ein historisch bedeutsamer Handelsweg über den 5.716 m hohen Nangpa La nach Tibet. Noch heute findet über den Pass, über den vor gut 500 Jahren die ersten Sherpa-Klans aus Osttibet einwanderten, ein kleiner Handelsverkehr mit Yak-Karawanen statt. Wir übernachten in Thame.

Tag 8: Thame - Marulung - Lunden

Langsam steigen wir bergan gen Norden. Die Landschaft wird immer karger. Möglicherweise treffen wir auf Tibeter-Karavanen, die auch heute noch die alten Handelswege nutzen. Schließlich erreichen wir das Dorf Marulung (4.200 m) und weiter aufsteigen nach Lunden. Nachmittags haben wir hier Zeit zum Entspannen und Akklimatisieren als Vorbereitung auf die kommenden Tage.

Tag 9: Rasttag und/oder Lunden Ri

Heute lassen wir uns Zeit mit dem Frühstück und lassen es ruhig angehen. Wir können uns entspannen oder auch einen Gipfel oberhalb der Siedlung besteigen und uns an die Höhe angleichen. Anschliessend bleiben wir eine zweite Nacht hier in der Lodge.

Tag 10: Renjo La – Gokyo Alm

Vor Mittag erreichen wir nach ca. 3 Stunden den Raino Tso (Tso = See) auf ca. 4.970 m Höhe. Langsam und gleichmäßig steigen wir weiter hinauf zum Renjo La (5.430 m). Es wird sehr steil und ein wenig ausgesetzt, einige Passagen können auch noch schneebedeckt sein, sollten uns als erfahrenen Berggehern jedoch kein Problem bereiten. Dann, ganz plötzlich, wie wenn jemand den Vorhang beiseite zieht, eröffnet sich uns der Blick hinunter ins Gokyo Tal bis hinüber zum Mt. Everest. Es ist einfach grandios. In Richtung Osten erblicken wir unseren weiteren Marschverlauf der nächsten Tage mit den Bergen des mittleren Khumbu Himal (Himal =Gebirgszug). Wir erreichen unser Etappenziel, den 4. Gokyo See, und beziehen in einer Lodge am See unser Quartier.

Tag 11: Besteigung des Ngozumba Tse

Wer sich heute fit fühlt, kann den Aussichtsgipfel Ngoszumba Tse besteigen. Wir wandern vom Gokyo-See taleinwärts mit Blick auf den Cho Oyu entlang der Seitenmoräne des gewaltigen Ngozumba-Gletschers zum 5. See auf 5.150 m. Bereits zuvor eröffnete sich uns ein fantastischer Blick in Richtung Khumbu-Gletscher und Mt. Everest. Vom See aus beginnen wir die eigentliche Bergbesteigung, die zunächst über steile Gras- und Geröllhänge hinaufführt. Kurz vor dem Gipfel müssen wir dann einige Male Blockgestein umgehen, bevor wir den Gipfel des 5.553 m hohen Ngozumba Tse erreichen. Der Blick durch die Gebetsfahnen hinunter auf den endlos erscheinenden Gletscherfluss des Ngozumba ist atemberaubend. Doch selbst dieser Eindruck lässt sich noch steigern: Wenn wir uns umdrehen, blicken wir direkt auf die Cho Oyu-Südwand, nur 8 km Luftlinie von uns entfernt. Der Rückweg zur Gokyo-Alm sollte uns leicht fallen und abends sind wir froh, einen langen, jedoch erfüllten Tag erlebt zu haben. Alternativ besteht die Möglichkeit, nur bis zum 5. See zu gehen und von dort aus zurück nach Gokyo. Oder den Gokyo Peak zu besteigen und erst Nachmittags nach Gokyo zurückzukehren.

Tag 12: Ngozumba-Gletscher – Dragnag

Wir wandern das Gokyo-Tal wieder ein Stück talauswärts bis zum 1. See. Hier verlassen wir die Hauptroute und queren den Ngozumba-Gletscher, den wir gestern noch von oben gesehen haben. Ein schmaler Pfad führt uns im Auf und Ab durch das Geröll- und Eislabyrinth. Auf der anderen Gletscherseite erreichen wir den malerischen Weiler Dragnag (4.690 m) mit seiner Lodge.

Tag 13: Cho La – Dzonghla

Wir brechen früh auf und steigen zu den unbesiedelten Hochalmen östlich von Dragnag auf. Die Landschaft ist sehr weitläufig hier, wir sind umgeben von mehreren Sechstausendern wie Cholo und Nirekha. Über die Geröllmoräne kommen wir zum eigentlichen Steilanstieg vor dem Cho La (5.420 m). Geröll und Blockgestein, evtl. auch Schnee fordern uns beim Aufstieg, den wir langsam und stetig gehend bewältigen. Vom Pass blicken wir nun zurück in Richtung Renjo La und hinunter ins tief unter uns liegende Gokyo Tal, von dem wir nur noch die Seitenhänge ausmachen können. Wir queren ein flaches Schneefeld und bald eröffnet sich uns ein atemberaubender Tiefblick ins Tal von Dzonghla. Und plötzlich steht er genau vor uns, der formschöne und schönste? Berg der Welt, der Ama Dablam, sowie seitlich davon die markanten Sechstausender Arakam Tse, Cholatse und Taboche, mit ihren steil aufragenden Nordwänden. Im Banne dieser Bergriesen wandern wir hinunter zur Hochalm von Dzonghla (4.830 m).

Tag 14: Dzonghla – Lobuche

Auf einem schönen Höhenweg wandern wir oberhalb des Sees Cho La Tsho (4.500 m) und treffen bald auf den Hauptweg, der zum Everest-Basislager führt. Vorher zweigt der Weg ab hinüber zu den Gedenkschreinen für verunglückte Bergsteiger und Sherpas (4.850 m). Schließlich erreichen wir den vorletzten Ort im Hochtal, Lobuche auf ca. 4.900 m Höhe.

Tag 15: Kongma La – Chukhung

Der heutige, sehr anstrengende Marschtag ist eine Option für sehr konditionsstarke Gruppen, die diese letzte Passüberschreitung in Angriff nehmen können (ansonsten marschieren wir um das Bergmassiv des Pokalde Ri herum und umgehen somit diese anspruchsvolle Etappe und sparen unsere Kräfte für den Island Peak etwas auf). Etwas unterhalb von Lobuche verlassen wir wieder die Hauptroute zum Everest Base Camp und queren den hier ausfließenden Khumbu-Gletscher auf einem schmalen Pfad durch Geröll und Eis. Der Weg ist flach und meist geröll- oder kiesbedeckt, so dass wir keine Steigeisen brauchen. Unterhalb des Passes Kongma La auf ca. 4.900 m Höhe ist noch eine gute Rast- und auch Zelt-Möglichkeit. Ausgeruht nehmen wir nun den Passaufstieg in Angriff. Durch eine mit schwarzen Steinen und Blöcken gefüllt Scharte finden wir dank unserer ortskundigen Sherpa den Weg hinauf zum 5.535 m hohen Kongma La. Unser dritter Pass hat uns nun schon sehr nah an den Mt. Everest, den Lhotse und vor allem an die Nuptse Wand geführt. In unserem Rücken ragt der formschöne 7.165 m hohe Pumo Ri auf und vor uns, nun bereits in beachtlicher Größe, der vierte Achttausender der Region- der 8.475 m hohe Makalu, dem wir am Island Peak noch näher sein werden. Wir steigen ein kurzes Stück hinunter auf ca. 5.200 m zu dem kleinen See des Pokalde Gletschers. Rechterhand blicken wir bei unserer verdienten Pause hinauf zum Pokalde Ri (5.806 m). Zuletzt gehen wir das Hochtal hinaus in Richtung Chukhung (ca. 4.730 m) zu unserer Lodge. Die verwandlungsfähige Ama Dablam zeigt sich wieder von einer neuen Perspektive - und von hier aus sehen wir bereits unser zweites und höchstes Gipfelziel, den Island Peak.

Tag 16: Chukhung - Island Peak Basislager

In einer leichten Halbtagesetappe wandern wir in der Moränenlandschaft nach Osten. Auf dem Weg zum Island Peak-Basislager, auch Pareshaya Gyab genannt, kommen wir an einem weiteren ausgetrockneten See vorbei. Urplötzlich erhebt sich die gewaltige Lhotse-Wand vor uns - so nah waren wir ihr bisher noch nie. Unser einziges Zeltlager liegt in rund 5.100 m Höhe in der Nähe des riesigen Imja Lhotse Shar-Gletschers. Hinweis: Wer die Besteigung des Island Peak nicht mitmachen möchte, kann dennoch mit der Gruppe bis zum Basislager gehen und dort in Zelten übernachten. Wer möchte, kann auch nach der gemeinsamen Mittagsrast zurück nach Chukhung absteigen und erneut in der Lodge nöchtigen, allerdings auf eigene Kosten für Unterkunft und Verpflegung in der Lodge. Zweite Option ist die Besteigung des Chukhung Ri direkt oberhalb der Siedlung; somit ist keine Nächtigung im Zelt erforderlich.

Tag 17: Besteigung des Island Peak

Vom Basislager ziehen wir bereits sehr früh am Morgen hinauf zur Schulter vor dem Gletscher. Dieser sogenannte crampoon-point markiert den Einstieg auf die Firnflächen des mittlerweile sehr spaltenreichen Gletschers und führt uns direkt zur Steilflanke des Gipfelaufbaus. An Fiseilen gesichert steigen wir etwas kräftezehrend die ca. 50 Grad steile Rinne hinauf auf den Grat und über diesen erreichen wir den Gipfel des 6.189 m hohen Island Peak. Bei guten Verhältnissen dauert der Aufstieg etwa 7 - 8 Stunden. Uns eröffnet sich eine prachtvolle Aussicht auf den Makalu (8.475 m), den 8.516 m hohen Lhotse mit seiner gewaltigen Süd-Wand und die zahlreichen, über 7.000 m hohen Eisberge des Imja-Kessels, wie den Chapalu und den Peak 38. Cho Oyu in der Ferne, Nuptse, Ama Dablam, Baruntse und die uns vertrauten Cholatse und Taboche bis hinaus zum Kang Taiga und Tramserku runden das Panorama ab - alles in allem wohl einer der Höhepunkte unserer Reise! Im Laufe des Nachmittags wollen wir nach dem Abstieg zurück im Basislager sein und gehen nach eine Pause später noch zurück zur Lodge in Chukhung (ca. 4.730 m). Hinweis: Wer tags zuvor nicht im Island Peak Basecamp blieb, sondern in die Lodge in Chukhung zurückkehrte, kann heute in einer gemütlichen Etappe den 5.550 m hohen Chukhung Ri erklimmen und abends auf die Rückkehr der Gipfelaspiranten warten.

Tag 18: Dingpoche – Pangpoche - Deboche

Über Dingpoche, dem mit 4.350 m höchsten dauerhaft bewohnten Ort in Nepal steigen wir ab nach Pangpoche (3.985 m) ab. Umgeben von uralten Wacholderbäumen, können wir nachmittags im Dorf das mit über 350 Jahren älteste Kloster im Khumbu-Gebiet besuchen. Dann gehen wir noch ein Stück weiter bergab bis Deboche (ca. 3.820 m).

Tag 19: Tengpoche – Phunki – Namche Bazar

Weiter geht es nach Tengpoche (3.867 m). Hier erhebt sich in wunderbarer Lage, umrahmt von strahlenden Gipfeln, das größte und schönste Kloster der Sherpa-Region. Wir nehmen uns Zeit für die Besichtigung der Gompa. Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg hinunter in Richtung Imja-Schlucht und wieder hinauf über Phunki (3.250 m) zurück nach Namche Bazar, wo wir wieder in einer Lodge übernachten.

Tag 20: Namche - Lukla

Ein letzter, langer Trekkingtag steht uns bevor. Wir wandern über den sogenannten Highway im Dudh Kosi-Tal mit einigen Gegenanstiegen abwärts bis Lukla. Abends können wir mit unserer Begleitmannschaft Abschied feiern und uns mit der Übergabe der Trinkgelder und einer kleinen Tombola mit von uns nicht mehr benötigten Ausrüstungsgegenständen bedanken.

Tag 21: Flug Lukla - Manthali, Transfer Kathmandu

Im Laufe des Vormittags fliegen wir von Lukla nach Manthali zurück. Nach dem Transfer zu unserem Hotel haben wir Freizeit zum Ausruhen oder Bummeln im Altstadtviertel Thamel.

Tag 22: Besichtigung von Kathmandu und Swayambunath

Am Vormittag besichtigen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Wir bummeln durch das Einkaufsviertel Thamel und durch belebte Bazarstraßen zum größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen; harmonisch wirken das warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken aus braunschwarzem Salbaumholz. Am Nachmittag spazieren wir zu Fuß hinauf nach Swayambunath. Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über das Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen führen uns vom Fuß des „Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa mit den zahlreichen umliegenden Gedenkschreinen und Tempeln. Viele Affen springen in den Bäumen, zwischen den Statuen und den Tempelanlagen umher.

Tag 23: Besuch Patan, Rückflug nach Europa

Der Vormittag steht noch zur freien Verfügung. Wir empfehlen den Besuch von Patan. Die Königsstadt Patan gilt als Wiege der Kunst , Zentrum der Newar-Architektur und Handwerkerstadt. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes. Der Besuch der Innenhöfe kostet extra Eintritt; im Königspalast gibt es auch ein Museum und ein schönes Gartenrestaurant. In den verwinkelten Gassen entdecken wir weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den buddhistischen Mahabaudha („Tempel der 1000 Buddhas") und die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode. Nachmittags werden wir zum Flughafen gebracht und beginnen den Rückflug nach Europa.

Tag 24: Ankunft in Europa

Morgens Ankunft in Europa.

Charakter

Profil: Diese Trekkingroute war bis vor einigen Jahres nur als Zelttrekking möglich. Nun ist es etwas komfortabler möglich mit Nächtigung in einfachen Lodges. Es geht in stetigem Auf und Ab immer höher und immer näher zu unserem Gipfelziel, dem Island Peak an der Südseite von Lhotes und Nuptse. Die Gesamtbelastung ist trotzdem relativ hoch, da wir uns tagelang in der Höhe und Kälte bewegen. Anforderung: Voraussetzung ist ein hohes Maß an Flexibilität und Abenteuerlust, gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu 10 Std. Gehzeit in weglosem Gelände. Dazu gehören Blockgelände, Geröll, Moränen oder Altschneefelder, vergleichbar mit dem Alpenraum auf 2000 - 3500 m. Aufgrund der physischen und psychischen Belastungen, die bei schlechtem Wetter auftreten können, sowie aufgrund der Anforderungen einer Hochtour, wird diese Tour mit dem Schwierigkeitsgrad IV-V bewertet. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten als Richtlinie. Wir tragen bei den Wanderungen unseren Tagesrucksack mit dem Notwendigen, das Hauptgepäck wird durch Träger transportiert. Unterbringung: Die Unterbringung erfolgt in einfachen Lodges, meist aus behauenen Steinblöcken erbaut. Das Gastraum wird abends mit einem Ofen in der Mitte erwärmt. Die Schlafkabinen sind in der Regel für 2 Personen vorgesehen und sehr einfach eingerichtet. Wer den Island Peak angeht, übernachtet eine Nacht im Zwei-Personen-Zelt im Basislager auf etwa 5.900m. Verpflegung: Die Verköstigung erfolgt in den Lodges und es stehen meist mehrere einfache Gerichte zur Auswahl. Dazu wird Tee gereicht und es können andere Getränke zugekauft werden. Diese Reise gilt als anspruchsvolles Trekking. Sie müssen trittsicher und schwindelfrei sein. Da die ungewohnte Höhe große Anforderungen an Ihren Organismus stellt, ist eine gute körperliche Konstitution und Gesamtverfassung, ein gesundes Herz und ein gesunder Kreislauf Voraussetzung für diese Tour. Unterschätzen Sie nicht die große Höhe, in der Höhenkrankheit durchaus auftreten kann. Wir bitten Sie daher - vor allem am Anfang der Tour - langsam und stetig zu gehen. Trainieren Sie vor Reiseantritt Ihre Ausdauer durch ausgedehnte Bergtouren oder Konditionstraining usw. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt/Ihre Ärztin. An mehreren Tagen erreichen Sie Höhen über 5.000 m. Die Tagesetappen während des Trekkings variieren zwischen 3 und 10 Stunden Gehzeit. Für die Besteigung des Island Peak benötigen Sie Erfahrung im Umgang mit Steigeisen und Eispickel und müssen die Seil- und Sicherungstechnik beherrschen (Fixseil- und Steigklemm-Handhabung müssen bekannt sein). Vor allem im Frühjahr können u. U. erschwerte Bedingungen durch sich ändernde Schneeverhältnisse auftreten. Die Besteigung des Island Peak ist nur unter günstigen Bedingungen (Wetter- und Wegverhältnisse) möglich. Nur wenn Sie den Island Peak bestiegen wollen, müssen Sie auch Ihre komplette Hochtouren-Ausrüstung mitbringen. Bitte bedenken Sie: Die Besteigung des Island Peak ist eine anspruchsvolle Hochtour und setzt ausgezeichnete Kondition und Hochtourenerfahrung voraus. Für die Gipfelbesteigung benötigen Sie die in der Ausrüstungscheckliste genannte Hochtourenausrüstung sowie steigeisenfeste und sehr warme Bergschuhe mit darauf angepassten Steigeisen. Die Gehzeit für die Besteigung des Island Peak kann je nach Gegebenheiten und Wetter bis zu 12 Stunden betragen und ist von vielen Faktoren abhängig, wie u.a. den Bedingungen am Berg und dem Befinden der Gruppenteilnehmer. Es obliegt Ihrer Reiseleitung, die Entscheidung vor Ort zu treffen, ob der Gipfel bestiegen werden kann. Bitte beachten Sie: Der genannte Einzelzimmerzuschlag basiert auf einer Mischkalkulation. In den Hotels stehen Einzelzimmer zur Verfügung. Die Kapazitäten in den Lodges während des Trekkings sind begrenzt, daher können Einzelzimmer nur je nach Verfügbarkeit vor Ort vergeben werden. Gegebenenfalls teilen Sie hier das Zweibettzimmer mit einem anderen Gruppenmitglied. Da seit Juni 2019 der internationale Airport in Kathmandu saniert wird, sind die Inlandsflüge nach Lukla verlegt worden zum kleinen Flughafen Manthali, ca. 4,5 Stunden Fahrzeit ostwärts von Kathmandu.

Ausrüstung

  • Bandschlinge 120 cm (vernäht)
  • Kurzprusik 6 mm / 1 m lang
  • Leichter Eispickel
  • Leichtsteigeisen mit Antistollplatte
  • Prusikschlingen (5-6mm, 2 x 2,8-3,0 Meter)
  • Schraubkarabiner (3xHMS)
  • Sitzgurt (bei Veranstaltungen mit Ski Leichtgurt)
  • Steigklemme für Fixseil
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Trekking- oder Bergrucksack 30 l
  • Bargeld, Kreditkarte, EC-Karte (Bankautomat)
  • ETIX (elektronisches Flugticket)
  • Passbilder
  • Reisepass mit Kopie
  • Daunenschuhe
  • Expeditionsschuhe (z.B. Scarpa Phantom 6000, Lowa 6000 etc.)
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- und/oder Kälteschutz
  • Handtuch
  • Hochgebirgsschuh Kategorie C, bedingt steigeisenfest
  • Hochtourenhose
  • Schlafbekleidung
  • Socken + Ersatz
  • Sonnenbrille
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • Sportschuhe
  • Weste windabweisend
  • Wärmeschicht (leichte Daunenjacke oder Primaloft)
  • dicke Daunenjacke (Füllgewicht ab 300 g)
  • dünne Fingerhandschuhe
  • warme Fingerhandschuhe
  • warme Mütze
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • Überhandschuhe (Wind- und Wasserfest, z.B. Gore-Tex)
  • Campingbesteck/Geschirr (bei Lodgetrekking Taschenmesser)
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • Höhenmesser
  • Isolierschlafmatte
  • Schlafsack bis - 15° im Komfortbereich
  • Schreibzeug
  • Sitzkissen
  • Sonnencreme
  • Thermosflasche
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Waschsachen / Hygiene-Artikel
  • Wieder verschließbare Plastikbeutel / Ziplock
  • Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Vollkornriegel, Energieriegel,"Lieblingsteebeutel")
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • zusätzliche kleine Tasche, um Gepäck zu deponieren
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • Handy mit Ladekabel
  • leichter Biwaksack
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Abseilgerät (z.B. Achter; Tuber)
  • Steinschlaghelm

Inklusivleistungen

  • GoAlpine-Berg- und Skiführer ab/bis München
  • Flug ab/bis München nach Kathmandu
  • Inlandsflüge Manthali - Lukla - Manthali
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Vollpension beim Trekking, sonst Frühstück
  • Übernachtung in Hotels und Lodges, 1 x im Zelt
  • Begleitmannschaft
  • Gepäcktransport
  • Camping- und Kochausrüstung
  • Nationalparkgebühren
  • Trekkingpermit
  • Certec-Bag / Überdrucksack
  • Satellitentelefon
  • BergSpechte-DankeSchön-Artikel
  • Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Einzelzimmer (nicht möglich in den Lodges!) 175,00 €
  • Zur Vorbereitung ist der Besuch des Eiskurses INTENSIV ATB62 sehr hilfreich 495,00 €
  • Anschlussflüge vorbehaltlich Verfügbarkeit: innerdeutsch 120,00 €; Wien, Zürich etc. mit Aufpreis auf Anfrage

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus
    Von/Bis: 20.03.2020 – 12.04.2020
    Preis in €: 3.995 €
    Reiseleitung: GoAlpine-Berg- und Skiführer
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 30.10.2020 – 22.11.2020
    Preis in €: 3.995 €
    Reiseleitung: GoAlpine-Berg- und Skiführer
    Verfügbarkeit: Buchbar