Charakter
Schwierigkeit Ⅰ–Ⅱ
Hotel-Übernachtungen 16×
Zelt-Übernachtungen

Namibia - Zwischen Dünen im Federkissen

Wanderreise mit Fish River Canyon, Namib-Wüste, Swakopmund, Erongobergen, Waterberg und Etosha-Nationalpark

  • Wanderungen: 12 x leicht (2 - 3 Std.), 2 x moderat (4 - 5 Std.)
  • Zusammen mit einem Ranger den Wüstenelefanten zu Fuß durch die Savanne folgen
  • Durch das endlose, orange Dünenmeer von Sossusvlei und Deadvlei wandern
  • Unter freiem Sternenhimmel komfortabel in der Namib Wüste schlafen
  • Beim Sundowner über den beeindruckenden Fish River Canyon blicken
  • Felsmalereien im Erongo-Gebirge und an der Spitzkoppe entdecken
  • Im Etosha-Nationalpark die bunte Tierwelt Afrikas am Wasserloch beobachten
Sachte wiegt das grüngelbe Gras in der lauen Brise und die rostroten Dünen der Kalahari liegen voller Kontrast unter dem tiefblauen Himmel. Der sich tagsüber aufheizende Wüstensand kühlt abends viel langsamer ab als die Luft und prägt ihren Geruch auf eine ganz eigene, angenehme Art. Im Köcherbaumwald heben sich die Bäume tiefschwarz vor dem Sonnenuntergang ab. Zu diesem Anblick gönnen wir uns ein kühles Getränk, in Namibia "Sundowner" genannt. Vielleicht ein Glas Weißwein auf der Terrasse unserer Lodge? Wir lehnen uns zurück und fühlen uns in Namibia angekommen! Doch noch mehr beeindrucken uns die abgestorbenen Bäume im berühmten Deadvlei bei Sossusvlei. Starr und markant stehen sie auf einer hellen Tonpfanne zwischen den höchsten Dünen der Welt. An zwei Tagen wandern wir im Wohlfühl-Takt durch die weite, ruhige, endlos erscheinende Namib-Wüste. Der Sand zeigt sich hier in seiner ganzen Farbpalette von hellgelb bis tiefrot - je nach Sonnenstand. Es erwartet uns ein kuschelig warmes Bett unter dem Abendhimmel inmitten der Dünen! Weiter südlich genießen wir den unbeschreiblichen Ausblick über den sich endlos schlängelnden Flusslauf des Fish River im zweitgrößten Canyon der Welt. Und im Norden liegt riesig und matt-weiß die Etosha-Pfanne vor dem stahlblauen Himmel. Graue Riesen schmücken hier das Bild: die Elefanten. Schlanke Giraffenhälse verschwinden immer wieder hinter den staubig-weißen Akazien. Liegt dort hinten etwa ein Löwe auf der Lauer? Die Vielfalt der unterschiedlichen Landschaften, die "Big Five" hautnah und die grenzenlose Weite Namibias machen sprachlos und bezaubern uns.
Reisetage: 20
Teilnehmeranzahl: 7 – 12 Personen

Tag 1: Anreise

Linienflug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek.

Tag 2: Windhoek - Kalahari

Morgens Ankunft in Windhoek am internationalen Flughafen Hosea Kutako. Unsere Hauser-Reiseleitung erwartet uns bereits. Über Windhoek und Rehoboth fahren wir Richtung Kalahari zu unserer Unterkunft. Am Nachmittag haben wir freie Zeit für einen kleinen Spaziergang oder aber um uns von der Anreise ein wenig zu erholen.

Tag 3: Kalahari - Mariental - Köcherbaumwald

Früh morgens brechen wir auf und wandern für ca. 2 Stunden durch den roten Sand der Kalahari. Sie erstreckt sich vom Südosten Angolas über den Osten Namibias und den Westen Botswanas bis in den Norden Südafrikas. Damit ist sie die größte zusammenhängende Sandfläche der Welt und für heute Vormittag unser Wandergebiet. Wir bleiben immer wieder stehen - gerne im Schatten der knorrigen Kameldornbäume - um genau hinzuschauen und den Erklärungen zu lauschen, dass man z.B. auf einem Straußenei stehen kann oder dass regenreiche und regenarme Zeiträume sich abwechseln und wie das die Planzen- und Tierwelt beeinflusst oder um uns einfach mal nur den roten Sand durch die Finger rieseln zu lassen. Gegen Mittag führt uns der Weg über Mariental zum Köcherbaumwald. Köcherbäume sind im ganzen Land zu finden, aber nirgends in so einer großen Anzahl wie hier. Beim farbenprächtigen Sonnenuntergang bietet sich ein prachtvoller Anblick, wenn sich die goldgelben Köcherbäume gestochen scharf vom Abendhimmel abheben und dann langsam nur noch schwarze Silhouetten vor einem tiefblauem Himmel sind an dem sich erste Sterne abzeichnen. Die perfekte Zeit für einen kleinen Spaziergang.

Tag 4: Fish River Canyon - Gondwana Canyon Park

Der Fish River Canyon ist der zweitgrößte Canyon der Welt, der größte Afrikas. Die Schlucht ist mit einer Länge von 161 km, einer Breite von 27 km und einer Tiefe von bis zu 550 m in der Tat beeindruckend. Nach dem Frühstück brechen wir auf. Am Vormittag wandern wir am Rand des Canyons entlang und genießen atemberaubend tiefe Blicke in die Felskluft. Gegen Mittag erreichen wir den Gondwana Canyon Park, einen privaten Naturschutzpark in der Nähe des Canyons. Wir übernachten dort im Canyon Village in Bungalows die im kapholländischen Stil am Fuße einer geschwungen Bergwand erbaut wurden und eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung bieten. Am Nachmittag bietet sich eine kleine Wanderung in der Nähe der Lodge bis zum Sonnenuntergang an.

Tag 5: Namib Wüste - Nacht unter dem Sternenzelt

Nach dem Frühstück starten wir in die nächste Wüstenlandschaft Namibias, der Namib. Diese älteste aller Wüsten hat dem Land den Namen gegeben. Nach ca. 6 Stunden Fahrzeit erreichen wir das Namib Rand Naturreservat. Wir wandern für ca. 1 - 2 Stunden entlang eines ausgetrockneten Flussbetts zu unserem heutigen Camp am Rande eines Dünenkamms. Unser Gepäck wird transportiert und wartet bereits auf uns. Das Essen wird für uns bereits zubereitet und der erste leckere Duft macht sich breit. Die Nacht verbringen wir in warmen Feldbetten unter dem weit aufgespannten, funkelnden Sternenzelt (Matten, Schlafsack und Kissen werden gestellt). Es werden auch Zelte mitgeführt, falls jemand die Nacht lieber im Zelt verbringen möchte.

Tag 6: Wanderung in der Namibwüste

Noch vor Sonnenaufgang werden wir von der pastellfarbenen Helligkeit der erwachenden Sonne geweckt. Noch ein bisschen den Blick vor dem Aufstehen genießen, dann machen wir uns nach einem leichten Frühstück auf die Beine. Unser Guide liest aus der Wüstenzeitung vor, soll heißen, er liest im Sand was über Nacht so alles passiert ist und welche Wüstenwanderer nachts unterwegs waren. Wir wandern durch das Dünenmeer und genießen den Blick in die Weiten der Wüste. Manchmal sieht man Chamäleons. Auch Springböcke, Oryx-Antilopen und Strauße leben hier, also Augen auf! Unser Guide weiß viele Geschichten über die Wüstenbewohner. Wir kommen für ein schmackhaftes Frühstück zu unserem Camp zurück. Anschließend wandern wir zu unserer Lodge für die heutige Nacht. Ein kleines komfortables Haus eingebettet in der endlosen Weite der Wüste mit 6 Zimmern (Einzelzimmer sind für heute Nacht nicht möglich). Nach dem Mittagessen können wir an der Lodge entspannen, die Gegend erkunden oder einfach gemütlich am kleinen Pool ein Buch lesen. Zum Sonnenuntergang können wir zum "Musikberg" wandern. Warum der Granitberg diesen Namen verdient hat, zeigt uns unser Reiseleiter.

Tag 7: Besuch des Umweltprojekts NadEET - Sesriem

Nach einem Letzen Morgenspaziergang fahren wir weiter nördlich nach Sesriem. Auf dem Weg besuchen wir das NaDEET-Zentrum (Namib Desert Environmental Education Trust). NaDEET ist eine gemeinnützige namibianische, spendenfinanzierte Stiftung mit dem Ziel, Namibiern, besonders Kindern, einen nachhaltigen Lebensstil zu vermitteln und so die Umwelt zu schützen. (www.nadeet.org). Hier lernen die Schüler, Lehrer und auch wir wie viel Wasser man täglich so verbraucht und wie man dieses vor allem in einem Wüstenland kostbare Nass sparsamer einsetzen kann, wie man mit Solarenergie kochen kann und vieles mehr. Wir setzen unsere Fahrt entlang der Parkgrenze des NamibRand Naturschutzgebietes fort. Die schillernde Dünenlandschaft der Namib bietet einen herrlichen Anblick. Nach einem kleinen Spaziergang am Nachmittag, werden wir heut wieder von unserem Reiseleiter kulinarisch versorgt.

Tag 8: Sossusvlei - Sesriem Canyon

Noch vor Sonnenaufgang brechen wir auf, um mit den ersten Sonnenstrahlen in den Namib Naukluft Park zu gelangen. Als ersten Stopp erklimmen wir die Düne 45, steil hinauf im roten Sand. Belohnt werden wir mit einer fantastischen Aussicht und einem warmen Frühstück am Fuße der Düne unter schattenspendenden Kameldornbäumen. Die Namibwüste rund ums Sossusvlei breitet sich vor uns aus. Immer tiefer hinein in die Wunderwelt der Dünen: zu Fuß lernen wir das Deadvlei, und das Sossusvlei kennen. Wer möchte besteigt Big Daddy, die zu den höchsten Sanddünen der Welt gehört. Mit geländefähigen Fahrzeugen werden wir zurück zum Auto gebracht. Auf dem Rückweg halten wir am Sesriem Canyon, endlich einmal ein Spaziergang im Schatten. Der Sesriem Canyon ist nur ca. 1 km lang und hat sich an seinem Rand stellenweise auf zwei Meter verengt. Der Fluss verschwindet in einem engen Spalt, der sich erst allmählich verbreitert und in einem von Akazien gesäumten Tal ausläuft, das wiederum tief ins Sandmeer hinein führt und am Sossusvlei endet. Unseren Sundowner genießen wir wieder auf der Terrasse vor unserer Unterkunft.

Tag 9: Kuiseb-Schlucht - Walvis Bay - Swakopmund

In Richtung Nordwesten queren wir den Namib-Naukluft-Park mit seinen vielfältigen und eindrucksvollen Stein- und Felssstrukturen. Bei einer 1-stündigen Wanderung in die Kuiseb-Schlucht hören wir über Henno Martin, seinen Roman „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste" und wie man hier längere Zeit überleben kann. Am Nachmittag erreichen wir Walvis Bay und die Atlantikküste. Die Lagune ist ein Biotop für Flamingos, Pelikane und Komorane. Nach einem kurzen Stopp fahren wir weiter nach Swakopmund.

Tag 10: Welwitschia Mirabilis - freie Zeit in Swakopmund

Durch Wüstengebiete und Trockensavanne führt uns der Weg heute Vormittag zur Welwitschia Mirabilis, eine der seltensten und seltsamsten Pflanzen der Welt, die nur in der ariden Namib gedeiht. Sie ist der extremen Trockenheit angepasst. Ganz wenig Feuchtigkeit reicht aus, um diese Pflanze, die weit über tausend Jahre alt werden kann, am Leben zu halten. Über die sogenannte Mondlandschaft - und so sieht sie auch wirklich aus - erreichen wir wieder die Atlantikküste und die meist frische Brise von Swakopmund. Der Nachmittag steht in Swakopmund zur freien Verfügung und unser Reiseleiter informiert uns über die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten zu Wasser und in die Wüste, die wir vor Ort buchen können. Am Abend können wir uns in einem der zahlreichen Restaurants in Swakopmund treffen, entweder zu leckerem Fisch mit Meeresblick oder eher süddeutscher Küche im Inneren des Städtchens oder zu Sushi auf der Jetty - dem weit ins Meer reichenden Steg an dem wir uns richtig den Wind um die Nase blasen lassen können.

Tag 11: Kreuzkap - Spitzkoppe - Erongo Berge

Heute brechen wir zum Erongogebirge auf. Wir kreuzen die fast vegetationslose Namib Wüste und gelangen zur Spitzkoppe (1.728 m). Unvermittelt ragt das sogenannte „Matterhorn" Namibias als imposanter Inselberg aus der sonst ebenen Landschaft (1.000 m) hervor. Ihr spitzer Kegel überragt markant die anderen Bergspitzen wie die gewölbten Dome der Pontok-Berge und die etwas weiter südlich gelegene Kleine Spitzkoppe (1.572 m). Wir wandern vorbei an skurrilen Felsformationen, Felsbögen, spektakulären Granit-Verwitterungsformen. Auch Felszeichnungen der alten Buschmänner gibt es unterwegs zu entdecken. Anschließend fahren wir zur unserer Unterkunft.

Tag 12: Erongo Berge

Gemeinsam mit unserem Guide genießen wir vormittags und abends eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet der abwechslungsreichen Gebirgslandschaft des Erongos-Gebirges.

Tag 13: Die weiße Dame am Brandberg - Damaraland

Das Brandberg Massiv ragt einsam aus der Halbwüste auf. Wir blicken auf den Königsstein, der mit seinem 2.573 m hohen Gipfel der höchste Berg des Landes ist. Viele Felszeichnungen der San sind in den Schluchten und Höhlen zu finden. Mit einem einheimischen Führer wandern wir ca. 2 Stunden durch die Tsisab-Schlucht zur berühmtesten Felsmalerei Namibias, der Weißen Dame, die übrigens keine Dame ist - aber dazu mehr in Namibia. Entdeckt wurde diese 40 cm hohe Malerei 1918 vom deutschen Landvermesser Dr. Reinhard Maack. Am Nachmittag fahren wir Richtung Madisa im Damaraland. Je nach Ankunftszeit bleibt noch genügend Zeit für eine kleine Abendwanderung zum Sonnenuntergang.

Tag 14: Zu Fuss den Elefanten auf der Spur

Heute begeben wir uns auf ein ganz besonderes Abenteuer. Unser Camp liegt an einer uralten "Elefanten-Autobahn", die heute noch von wilden Wüstenelefanten frequentiert wird. Früh morgens machen wir uns zu Fuß auf um diese sanften Riesen zusammen mit unserem lokalen Ranger zu entdecken. Wir lernen dabei viel über die Flora und Fauna in dieser Gegend. Unser Guide zeigt uns, wie man Fährten liest und so folgen wir den Spuren von Elefantenherden durch die weite Savanne des Damaralandes. Gegen Mittag sind wir zurück in unserem Camp und haben Zeit uns auszuruhen.

Tag 15: Damaraland - Etosha-Nationalpark

Über die Provinzstädte Khorixas und Outjo gelangen wir in den 22.270 qkm großen Etosha-Nationalpark. Heia Safari! Die nächsten Tage gehören vor allem der afrikanischen Tierwelt, denn nicht umsonst gehört dieser Wildpark zu den bekanntesten Afrikas. Im Park leben große Herden von Elefanten, Zebras, Giraffen, Springböcken, Kudus und Oryx-Antilopen. Mit viel Glück können wir Hyänen, Löwen, Leoparden und auch Geparde bei einer unserer Pirschfahrten erspähen. Je nach Jahreszeit und den vorangegangen Regenzeiten ändern sich Populationen im Park, aber zu sehen gibt es immer etwas. Zu den einzelnen Tieren wird uns unser Hauser-Reiseleiter immer wieder etwas erzählen, so kann sich jeder sein Lieblingstier auswählen. Eine in 1.065 m Höhe liegende salzverkrustete Senke bildet das Herzstück des Parks. 12 Millionen Jahre ist es her, dass der Kunene Fluss hier in einen Binnensee floss. Der Name des Parks stammt aus der San-Sprache: E bedeutet „groß" und totha heißt „wegen des heißen Bodens von einem Fuß auf den anderen hüpfen". Das Wort ist ein Hinweis auf die hohen Oberflächentemperaturen, die zur Sommerzeit in der Salzpfanne herrschen - aber das ist nur eine der Erklärungen. Während den Pirschfahrten haben wir gute Gelegenheiten, die Tiere an den verschiedenen Wasserstellen zu beobachten.

Tag 16: Pirschfahrt im Nationalpark

Gleich morgens früh sind wir unterwegs den Park zu erkunden. Was werden wir heute zu sehen bekommen? Vielleicht einen Löwen? Die Wildkatzen generell sind meist am schwierigsten zu finden, deswegen sind auch z. B. Leopardensichtungen so beliebt. Aber mindestens genauso schon ist es anzuschauen, wenn eine ganze Herde Elefanten am Wasserloch halt macht. Vor allem wenn ein kleiner Elefant sich noch etwas unsicher zwischen den Beinen seiner Mutter versteckt und die ihn liebevoll mit ihrem Rüssel ins Wasser stupst um die Welt zu erkunden. Oder uns wird ganz schwindelig, weil eine große Zebraherde vorbeikommt und die vielen schwarz-weißen Streifen vor unseren Augen verschwimmen. Wussten Sie, dass jede Zeichnung anders ist und so die Zebrajungen ihre Mutter erkennen? Wird heute eine Warzenschweinfamilie mit Frischlingen, die der Mutter folgen unseren Weg kreuzen? Oder sehen wir die farbenfrohe Gabelracke auf einem Ast sitzen und das Köpfchen froh durch die Landschaft wendend? Sehr gerne wollen wir natürlich auch die Giraffen sehen, wie sie trotz so langer Beine und Hälse elegant über die Savanne laufen können. Jeder Tag "in der Etosha" bringt uns neue Erlebnisse. Am Nachmittag verlassen wir den Park und fahren zur nahegelegenen Mokuti Lodge mit eigenem Reptilienpark.

Tag 17: Hoba Meteorit - Waterberg Plateau

Wir verlassen schweren Herzens mit vielen Tieren im Kopf den Nationalpark und fahren über Tsumeb zum Hoba-Meteoriten. Der Hoba-Meteorit wurde 1920 auf einer Farm entdeckt und gilt als größter Meteorit der Welt. Er wiegt 55 Tonnen und besteht zum Großteil aus Eisen und Nickel. Am Nachmittag erreichen wir das Waterberg Plateau und machen noch eine kleine Wanderung am Fuße des Plateaus.

Tag 18: Wanderung auf dem Waterberg Plateau

Der frühe Morgen eignet sich bestens um den Waterberg und die Anfänge der östlich gelegenen Kalahari zu erkunden. Wir unternehmen eine ca. 3-stündige Wanderung auf den Plateau-Rand. Von der Lodge aus müssen wir nur ca. 110 m aufsteigen, um in eine Welt bizarrer Sandsteinformationen zu gelangen. Vielleicht kreuzen ein paar Kudus oder Steinböckchen unseren Weg, Klippschliefer beobachten uns neugierig aus sicherer Entfernung. Wussten Sie das sie die nächsten Verwandten des Elefanten sind? Wer möchte, kann auf einen der verschiedenen gekennzeichneten Wanderwege am Nachmittag die Umgebung weiter selbständig entdecken oder sich am Pool erholen. Wir haben fakultativ auch die Möglichkeit mit einem Guide der Lodge in einem offenen Wagen eine Pirschfahrt rauf auf das Plateau zu machen. In diesem Teil trifft man mit ein bisschen Glück auf Breitmaul-Nashörner, Giraffen, Steppenzebras, Kudus, Gemsböcke, Springböcke, Impala, Kuh- und Eland-Antilopen, Damara dik-diks, Strauße sowie Warzenschweine (buchbar in der Lodge).

Tag 19: Windhoek - Heimreise

Wir kehren zurück in die Hauptstadt. Die Fahrt nach Windhoek dauert ca. 4 Stunden. In Okahandja besteht die Möglichkeit Holzschnitzerarbeiten auf dem örtlichen Markt zu erwerben. Wir können in Windhoek letzte Einkäufe tätigen, bevor wir am späten Nachmittag (abhängig vom Flugplan) zum Flughafen gebracht werden und nach Deutschland zurück fliegen.

Tag 20: Ankunft

Frühmorgens Ankunft in Frankfurt.

Charakter

Profil: Ausführliche Reise durch alle Landschaftsformen Namibias. Wir erwandern sowohl Höhepunkte wie Sossusvlei und den Fish River Canyon, entdecken aber auch Geheimtipps wie die Erongoberge oder den Waterberg. Wir übernachten eine Nacht zwischen Dünen auf Feldbetten und folgen zusammen mit einem Ranger Wildelefanten zu Fuß durch die Savanne. Anforderung: Die Wanderungen mit Tagesetappen zwischen durchschnittlich 2 bis 4 Stunden sind einfach, aber je nach Temperatur anstrengend für den Körper. Da Sie in unterschiedlich beschaffenem Gelände unterwegs sind, müssen Sie jedoch trittsicher sein. Bitte bringen Sie Ihren Kreislauf vor der Reise in Schwung, damit Ihr Körper der zusätzlichen Belastung durch das heiße und trockene Klima gewachsen ist. Das Hauptgepäck wird immer befördert, das bedeutet, Sie brauchen bei den Ausflügen nur Ihren Rucksack mit Wasserflasche und Fotoausrüstung selbst tragen. Da bei dieser Reise große Strecken überwunden werden, sind lange, manchmal anstrengende Fahretappen unvermeidbar, weshalb Durchhaltevermögen und „Sitzfleisch" erforderlich sind. Unterbringung: Während der Rundreise übernachten Sie in landestypischen Unterkünften der Mittelklasse in Einzel- und Doppelzimmern, sowie 1 Nacht auf Feldbetten unter freiem Himmel (Zelte werden mitgebracht, falls Teilnehmer nicht draußen schlafen möchten). Bitte beachten Sie, dass die Ausschreibung der Unterkünfte vorbehaltlich Verfügbarkeit geschieht. Sollte eine Unterkunft in Ausnahmefällen nicht möglich sein, buchen wir eine vergleichbare Alternative. Dadurch können sich auch die Unternehmungen an diesem Tag ändern, da die Unterkünfte nicht immer nah beieinander liegen und jede ihre speziellen Möglichkeiten bietet. Wir werden für Sie in jedem die bestmögliche Alternative suchen und Sie schnellstmöglich informieren. Verpflegung: Das Frühstück ist bei dieser Reise inkludiert. Es gibt immer die Möglichkeit, sich für Mittags etwas unterwegs zu besorgen, in den Unterkünften ein Lunchpaket zu bestellen oder Ihr Reiseleiter hat einen guten Tipp für ein nettes Restaurant. Abends können Sie sich von der guten und landestypischen Küche der Lodges verpflegen lassen. Diese werden meist in Form eines 3-Gänge-Menüs oder als Büffet serviert. An 3 Tagen in der Namib-Wüste kommt das Essen aus der Reiseleiterküche. Morgens wird Tee/Kaffee, Toast oder Müsli gereicht. Zur Mittagszeit wird meist gepicknickt: Salate, Käse, Sandwiches und Obst. Zum Abendessen wird gerillt (braai), ein klassisches Eintopfgericht (potjes) gekocht oder es gibt auch mal ein Nudelgericht. Fahrzeuge: Für die Überlandfahrten wird ein Safari-Truck mit 14 Sitzplätzen verwendet. Fahrzeiten (reine Fahrzeit ohne Zwischenhalte) im Detailprogramm können je nach Straßenverhältnissen variieren. Die Straßen und Pisten sind oft unbefestigt, holprig und staubig. Die Fahrzeuge dürfen was Ausstattung und Komfort betrifft, nicht mit westeuropäischen Maßstäben gemessen werden. Besonders abseits der geteerten Straßen kann es zu Autopannen (Reifenwechsel und dergleichen) kommen. Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Impfpass
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bahnticket
  • Bargeld, Kreditkarte, EC Karte (Bankautomat)
  • Reservierungsnummer Ihres Fluges
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie A/B
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • kurze Hose knielang oder Bermudas
  • lange Hose
  • Trekkinghose
  • bequeme Freizeithose
  • T-Shirts
  • Kurzarmhemden oder -blusen
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Pullover oder Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • lange Funktionsunterwäsche
  • Schlafbekleidung
  • Badebekleidung
  • Handtuch
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • dünne Mütze
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • dünne Fingerhandschuhe
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Waschsachen / Hygiene-Artikel
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Taschenmesser
  • Schreibzeug
  • wasserdichter Packsack für Dokumente
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Fernglas
  • Insektenschutzmittel für Haut und evtl. für Bekleidung
  • Multifunktionsstecker für landestypische Steckdosen
  • Trekkingschirm als Regen- bzw. Sonnenschutz
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)

Inklusivleistungen

  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab/bis Windhoek
  • Flug mit Air Namibia ab/bis Frankfurt nach Windhoek
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 2 x in Hotels, 14 x in Lodges oder Chalets, 1 x im Dünencamp auf Feldbetten
  • 17 x Frühstück, 4x Mittagessen, 9 x Abendessen
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag 510,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus
    Von/Bis: 05.04.2020 – 24.04.2020
    Preis in €: 4.998 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 10.05.2020 – 29.05.2020
    Preis in €: 4.798 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 31.05.2020 – 19.06.2020
    Preis in €: 4.798 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 05.07.2020 – 24.07.2020
    Preis in €: 4.998 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 09.08.2020 – 28.08.2020
    Preis in €: 4.998 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Garantiert mit Ihrer Buchung
    Von/Bis: 06.09.2020 – 25.09.2020
    Preis in €: 4.998 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 27.09.2020 – 16.10.2020
    Preis in €: 4.998 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 30.10.2020 – 18.11.2020
    Preis in €: 4.998 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 28.03.2021 – 16.04.2021
    Preis in €: 4.998 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar