Charakter
Schwierigkeit Ⅲ–Ⅳ
Höhe 5.320
Hotel-Übernachtungen
Zelt-Übernachtungen 14×
Neu!  
↑bis 1080 Hm, ↓bis 1100 Hm

Lunana-Trek mit Herbert Konnerth

Trekkingreise auf dem östlichen Teil des Snowman-Treks von Gasa über Laya in die Lunana-Region mit Besuch des Thimphu-Festes

  • 14-tägiges Zelt-Trekking (5 - 9 Std. tgl.), Wanderungen: 1 x moderat (4 - 5 Std.)
  • An einem der größten Festivals in Bhutan, dem Thimphu Tshechu, teilnehmen
  • Sieben Pässe überschreiten und ins Herz der faszinierenden Lunana-Region trekken
  • Nach dem Nationaltier Bhutans, dem Takin, und flinken Blauschafen Ausschau halten
  • Im Bergdorf Laya die Traditionen der Volksgruppe der Layap kennen lernen
  • Vom Karakachu-Pass den Blick auf eines der schönsten Bergpanoramen Bhutans werfen
  • Auf Pilgerpfaden hinauf zum Taktshang-Kloster, dem berühmten Tigernest, wandern
<p>"Freundliche und offenherzige Menschen, unberührte Natur, versteckte Täler, zerklüftete Gletscherlandschaften und unnahbare Bergriesen. Dazu die einzigartige und allgegenwärtige buddhistische Kultur - das ist für mich Bhutan. Das Land ist nach zahlreichen Trekkingtouren im Laufe von über drei Jahrzehnten in Nepal unweigerlich zu meinem Trekking-Favoriten geworden." (Herbert Konnerth)</p> <p>Wenn es um Trekking-Superlativen geht, ist der Snowman Trek in Bhutan ganz vorne mit dabei. Wir begeben uns gemeinsam mit Herbert auf den östlichen Teil des Treks in die entlegene Region Lunana. Atemberaubende Panoramablicke, seltene Flora und Fauna und vergletscherte Sechs- und Siebentausender erwarten uns. Im Herzen von Lunana besuchen wir in Chozo einen der ältesten Dzongs in Bhutan. Am höchsten Punkt der Route, dem Rinchen Zoe-Pass, staunen wir über die uns umgebenden, glitzernden Gletscher. Bei Überschreitung des Karakachu-Pass breitet sich vor uns eine ganze Gruppe noch unbestiegener Siebentausender aus. Ehrfürchtig trekken wir vorbei am heiligen See Om und schlagen unsere Zelte am türkisfarbenen Thampe-See auf. Treue Yaks und Pferde begleiten uns als Tragetiere. Und inmitten der bezaubernden Gebirgslandschaft machen wir in Laya Bekanntschaft mit den durch ihre ausgefallene Tracht hervorstechenden Layap. Halbnomaden, bekannt auch für ihre schwarzen Zelte aus Yakhaar. In Thimphu feiern wir beim Thimphu Tshechu, nahe Paro wandern wir hinauf zum Taktshang-Kloster und in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu tauchen wir in das bunte Treiben im Stadtviertel Thamel ein. Zurück in der Zivilisation nach einem einzigarten Trekking im Himalaya.</p>
Reisetage: 24
Teilnehmeranzahl: 9 – 14 Personen

Tag 1: Anreise nach Nepal

Linienflug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.

Tag 2: Ankunft in Kathmandu

Wir landen in der nepalesischen Hauptstadt und werden vom Flughafen abgeholt und zu unserer Unterkunft gebracht. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am Abend treffen wir uns zu einem Willkommensdinner im Hotel oder einem nahen Restaurant – eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und Besprechen der Unternehmungen der folgenden Tage.

Tag 3: Flug nach Paro und Fahrt nach Thimphu

Heute fliegen wir nach Paro und haben bei gutem Wetter während des Fluges einen fantastischen Ausblick auf die Gipfel der Himalaya-Kette. Die Achttausender Shishapangma, Cho Oyu, Everest, Lhotse und Kanchenjunga zeigen sich hoffentlich. Paro liegt 2.260 m hoch im gleichnamigen Tal. Dieses wird im Norden vom heiligen Berg Chomolhari beherrscht. Gletscherwasser strömt von seinen Nebengipfeln durch tiefe Schluchten zu Tal und bildet den Fluss Paro Chu. Von Paro fahren wir weiter in die Hauptstadt Thimphu, wo wir den Nachmittag für erste Erkundungen nutzen.

Tag 4: Besuch des Thimphu-Festes

Gleich am frühen Morgen besuchen wir für einige Stunden das Thimphu Tshechu, eines der größten bhutanischen Feste. Es wird zu Ehren Padmasambhavas (auf Tibetisch Guru Rimpoche) begangen, gleichzeitig werden die Götter gefeiert. Zur Festzeit strömen die Menschen aus den Tälern des Umlands in Festtagskleidung zum Tashichho Dzong. Frauen und Mädchen tragen bunten Familienschmuck. Die Dzongs (Klosterburgen) sind Verwaltungssitze der geistlichen und weltlichen Macht Bhutans und i.d.R. nur während eines Festes für Fremde zugänglich. Mönche und Laien in farbigen Kostümen treten mit Masken auf, die Götter, Dämonen und legendäre Gestalten darstellen. Die Bewegungen der Tänzer sind bis ins kleinste Detail festgelegt, ihre oft schreckenerregenden Masken entsprechen dem Thema der meist spannungsgeladenen Tanzdramen: Zerstörung der bösen Kräfte und Sieg über das Chaos. Dämonen werden abgewehrt, die Kräfte symbolisch durch die Schwerter der Tänzer und durch den Trommelklang zerstört oder vertrieben. Spaßmacher lockern mit grotesken Darbietungen die feierliche Stimmung des Festes durch übermütige Scherze auf. Am Nachmittag können wir noch die goldene Buddha-Dordenma-Statue und die Innenstadt von Thimphu besuchen.

Tag 5: Fahrt via Punakha und weiter nach Gasa

Nach dem Frühstück im Hotel brechen wir auf nach Gasa. Über den Bergpass Dochula, der einen spektakulären Blick auf das östliche Himalaya-Gebirge bietet, erreichen wir zuerst Punakha. Dort statten wir dem Dzong der ehemaligen Hauptstadt Bhutans einen Besuch ab. Die im 17. Jahrhundert erbaute Festung erzählt die Geschichte der reichen Kultur und Geschichte des Landes. Nach dem Mittagessen fahren wir weiter bis nach Gasa. Wir haben die Möglichkeit in heißen Quellen zu baden, bevor wir für den morgigen Trekkingstart unsere Ausrüstung und Taschen packen und im Camp zu Abend essen.

Tag 6: Fahrt nach Ponjothang, Beginn des Trekkings und Wanderung nach Tongchu Drak

Am Morgen fahren wir auf einer Piste bis nach Ponjothang, wo unsere Trekkingcrew mit den Packpferden auf uns wartet. Bevor wir das Trekking beginnen, stellen wir sicher, dass wir alle notwendigen Utensilien dabei haben und verladen das Hauptgepäck auf die Pferde. Nun startet unser Trekkingabenteuer und wir verabschieden uns für eine Weile von der Zivilisation. Unser erstes Etappenziel heute ist das Dorf Koina. Vorbei an Bambus, Tanne, Ahorn und Lärche bahnen wir uns allmählichen den Weg hinauf durch prächtige subtropische Wälder. Stromleitungen weisen uns zeitweise den Weg in Richtung Laya und sind noch ein Zeichen für die Nähe der modernen Zivilisation. Der Stromanschluss war eine Initiative der Regierung, um die Bewohner der Bergregion zu ermutigen, die alte Tradition des Nomadenlebens aufrechtzuerhalten. Die Winter sind streng und die Stromversorgung ersetzt die Verwendung von Holzbrennstoff. Nachdem wir einen kleinen Hügel auf der linken Seite von Mochu bestiegen haben, steigen wir zu unserem Lagerplatz unterhalb einer Klippe (ca. 3400 m) ab. Dieses Gebiet wird von Takinen besucht. Vielleicht haben wir Glück das Nationaltier von Bhutan zu erspähen.

Tag 7: Wanderung nach Laya

Unser heutiges Ziel ist Laya, eines der markantesten Dörfer in Bhutan. Wie bei den meisten Dörfern im Hochhimalaya ist die Kultivierung schwierig. Die Dorfbewohner sind Halbnomaden und verlassen sich auf das Halten von Yaks, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie verbringen den größten Teil des Jahres in schwarzen Zelten aus Yakhaar, bauen aber auch Häuser mit Trockenmauern, die in den kältesten Monaten als Schutz und als Lager für ihre Waren und Getreide dienen. Von unserem Camp aus steigen wir nach und nach auf, überqueren mehrere Brücken und passieren einen Armeeposten. Während des Monsuns von Juni bis September fällt in dieser Region viel Niederschlag, weshalb der Wald hier besonders üppig gedeiht. Kurz vor Erreichen des Dorfes Laya kündigt ein großer Chörten die Siedlung an. Die Häuser und Feldes des Ortes liegen weit verstreut. Auf einem der Felder des Dorfes richten wir unser Camp ein (ca. 3800 m).

Tag 8: Wanderung nach Roduphu

Wir verlassen Laya und wandern einen Teil des gestern begangenen Weges zurück. Vorbei am Armeeposten geht es abwärts bis zur Abzweigung nach Lunana. Nach 40-minütigen, steilen Aufstieg erreichen wir einen guten Aussichtspunkt mit Blick über das Mo Chhu- und Rhodo Chhu-Tal. Der Weg führt nun durch Koniferen- und Rhododendronwald im Tal des Rhodo Chhu aufwärts bis zur Baumgrenze. Unterwegs blicken wir auf ein breites Gletschertal, an dessen Ende ein Gletscher zu sehen ist, über dem sich der Tsenda Kang (7100 m) erhebt. Am Ende der heutigen Etappe erreichen wir den Zeltplatz bei Rodophu (ca. 4230 m), nahe dem sich eine einzelne Yak-Hirtenhütte befindet.

Tag 9: Wanderung über den Tsome-Pass nach Narethang

Im Bereich des Himalaya-Hauptkammes wandern wir weiter Richtung Osten. Von unserem Lager geht es entlang dem Fluss und nach ca. 25 Minuten gelangen wir rechter Hand über einen Berghang zu einem großen, offenen Tal. Hier steigen wir über Hochwiesen mit Geröll beständig aufwärts bis zur Passhähe Tsome La (4880 m), von der sich ein großartiger Blick auf den tibetischen Grenzbereich bietet. Bei klarer Sicht können wir in einiger Entfernung auch die Bergspitzen von Chomolhari und Jichu Drake erkennen. Wir queren einige flache Hochtäler, unterbrochen nur von niedrigen Gratrücken und wandern zu unserem Camp in Narethang (ca. 4900 m), welches vom Gangla Karchung (6395 m) überragt wird. Es handelt sich um ein recht hohes Camp und wahrscheinlich steht uns eine kalte Nacht bevor, aber der Zeltplatz ist der einzige verfügbare vor der Überquerung des Karakachu-Passes.

Tag 10: Wanderung über den Karakuchu-Pass ins Tarina-Tal

Über das Hochplateau brechen wir auf und wandern unterhalb des spektakulären Gipfels des Gangla Karchung, bevor wir einen kurzen, steilen Aufstieg zum Karakachu-Pass (5080 m) unternehmen. Von der Passhöhe bietet sich uns ein atemberaubender Blick in Richtung Norden. Eine ganze Gruppe unbestiegener Siebentausender reiht sich vor uns auf, darunter Masakang, die Tshendayang-Gruppe und Teri Gang. Eines der schönsten Bergpanoramen in Bhutan. Der lange Abstieg ins Tarina-Tal ist beschwerlich. Es geht über Moränenblockwerk und einzelne Steilstücke müssen vorsichtig passiert werden. Im Tarina-Tal angelangt, wandern wir bis zu unserem Campingplatz auf 3900 m. Nach dem Hochlager der letzten Nacht fühlt sich die Luft hier angenehm sauerstoffreich an.

Tag 11: Wanderung nach Woche

Wir wachen in einem der schönsten Täler Bhutans auf - vielleicht eines der bestgehüteten Geheimnisse im gesamten Himalaya. Schneebedeckte Berge, Urwald und klare Gebirgsbäche lassen das Trekker-Herz höher schlagen. Wir folgen dem Fluss talabwärts und essen kurz vor der Abzweigung ins Dorf Woche (ca. 3800 m) zu Mittag. Ein kurzer Anstieg führt zu der kleinen Siedlung, die nur aus ca. 10 Wohnungen besteht. Dieser Teil Bhutans wird selten von Ausländern besucht und ein begeisterter Empfang der Dorfbewohner ist fast garantiert. Allein der Anblick von Ausländern mit einer Karawane aus Yaks und Pferden macht die Szene für die Dorfbewohner amüsant und bereitet Ihnen eine willkommene Abwechslung. Unser Camp liegt auf einer Lichtung am Ende des Dorfes.

Tag 12: Wanderung über den Keche-Pass nach Lhedi

Unser erstes Ziel heute ist der Keche-Pass (4485 m.). Der Aufstieg zum Pass führt zuerst durch Wald und bietet dann freie Sicht auf die umliegende Berglandschaft. Von der Passhöhe aus bestaunen wir den Jaikangphu Gang (7194 m) mit seinen drei Gipfeln. Nach dem etwa 3-stündigen Aufstieg, folgt ein 1-stündiger Abstieg bis zum Mittagessen in Threkha. Danach steigen wir durch zahlreiche Siedlungen weiter hinab zum Po Chu und wandern eine Stunde am Flussbett entlang zu unserem Campingplatz in Lhedi (3650 m). Eine Reihe von Häusern stehen hier auf einer Anhöhe über dem Fluss, mit einem kleinen Tempel, einer Schule und kleiner Krankenstation. Das Dorf ist das administrative Zentrum der Region Lunana.

Tag 13: Wanderung nach Chozo

Wir wandern weiter entlang des Flussbetts und erreichen die Siedlung Chozo und den dortigen Dzong. Es handelt sich um einen der ältesten und am höchsten gelegenen Dzongs in Bhutan. Wir lassen uns die Möglichkeit nicht entgehen diesen faszinierenden Ort zu erkunden. Im Herzen von Lunana befinden wir uns nun so weit vom Rest von Bhutan entfernt, dass nur sehr wenige Menschen Dzongkha, die Hauptsprache des Landes, sprechen. Wir campen in der Nähe des Dorfes und wechseln hier die Tragetiere.

Tag 14: Wanderung über den Sinthey-Pass zum Tsochena-See

Heute überqueren wir den 5170 m hohen Sinthey-Pass. Ein teilweise steiler Aufstieg führt uns hinauf zur Passhöhe, hinter der die Landschaft plateauähnlichen Charakter annimmt. Vorbei an zwei kleineren Seen erreichen wir den Tsochena-See (4940 m), in dessen Ufernähe wir unsere Zelte aufschlagen.

Tag 15: Wanderung über den Loju-Pass nach Jichu Dramo

Wir bleiben in der Höhe rund um 5000 m, die Überschreitung des nächsten Passes erfordert aber nur einen geringen Aufstieg. Unsere Route führt entlang des blaugrünen Sees, danach auf einen Kamm hinauf, von dem sich wieder ein prächtiges Bergpanorama bietet. Weiter geht es über einige Kuppen. Hinter einem kleinen Gletschersee erfolgt der Anstieg zum Loju-Pass (5115 m). Viele Pfade queren die Yakhochalmen, unser Weg führt über einen kleinen Sattel in ein weites Gletschertal. Es geht mäßig abwärts zum Camp in Jichu Dramo (5030 m), einem Nomadenlager an der Ostseite des Tales.

Tag 16: Wanderung über den Pass Rinchen Zoe La nach Chukarpo

Der höchste Pass der Route, der Rinchen Zoe-Pass (5320 m), steht heute auf dem Programm. Der Tag wird anstrengend wegen des Gerölls sowie des teils verschneiten und/oder nassen Weges. Vom Lager geht es zwischen Moränen aufwärts zum Pass, der auf seiner Westseite vom Rinchen Zoe Peak (5650 m) überragt wird. Der Pass stellt die Wasserscheide zwischen dem Pho Chhu im Westen und dem Mangde Chhu im Osten dar. Im Süden blickt man ins Tal des Thampe Chhu, Richtung Norden ist die Westflanke des höchste Berges Bhutans, des Gangkar Puensum (7541 m), zu sehen. Unser Weg führt weiter in ein weites, sumpfiges Hochtal mit einer Reihe kleinerer Seen. Während des Abstiegs wird das Tal zunehmend enger. Wir bleiben zunächst auf der östlichen Seite, um schließlich beim Moränenkopf steil zu einer Yakweide oberhalb des Thampe Chhu hinabzugehen. Hier überschreiten wir den Fluss, da es weiter unten keine Brücken gibt. Die Vegetation, Rhododendron- und Wacholdersträucher, nimmt zu, je weiter wir absteigen. Wir erreichen Chukarpo und damit unseren Zeltplatz für heute.

Tag 17: Wanderung über Gala Pang Chhu zum Thampe-See

Die Route zum Thampe-See führt rechts des Thampe Chhu durch Strauch- bzw. Baumbestand zur Yakweide Gala Thang Chhu (ca. 3870). Ab der Weide steigen wir meist steil durch Wald, über Geröll und Blockwerk zum schönen, klaren und türkisfarbenen Thampe-See (4320 m) und zelten am Ende des Sees.

Tag 18: Wanderung über den Thampe-Pass nach Maurothang

Ab dem Lager geht es mäßig steil hinauf zum Thampe-Pass (4650 m), dem letzten Pass auf unserem Trekking. Unterwegs können wir auf den Hängen vielleicht Blauschafe ausmachen. Nach dem Pass wandern wir zum heiligen Om-See, dem Quellsee des Nikka Chhu, umrunden ihn auf der Nordwestseite und überqueren den fahnengeschmückten Abfluss. Zwei steilere Abstiege führen uns ins Nikka Chhu-Tal. Der weitere Weg verläuft zu beiden Seiten des Flusses durch Mischwald bis zu einer Freifläche am Fluss, einem Platz der Yakhirten. Wir haben unseren Zeltplatz in Maurothang (3670 m) erreicht. Die Gebirgsflora ist hier besonders artenreich.

Tag 19: Wanderung nach Sephu, Ende des Trekkings und Fahrt nach Wangdiphodrang

Nach nochmaligem Wechsel der Tragtiere, von Yak auf Pferd, da Yaks ungern in Höhen unterhalb 3500 m unterwegs sind, starten wir rechtzeitig zu unserer letzten Etappe. Rechts, dann links des Flusses steigen wir durch Bambus und Waldgelände mit mehreren Freiflächen zu einem Platz ab, von dem wir die Siedlung Sephu überblicken. Wir wenden uns etwas unterhalb zu einer Hängebrücke, die wir jedoch nicht überqueren, um über einen befahrbaren Weg hinunterzuwandern. In Sephu werden wir abgeholt, verabschieden uns von unserer Crew und fahren über den Pele-Pass nach Wangdiphodrang. Nach den Zeltübernachtungen genießen wir ein bequemes Bett und den Luxus einer Dusche im Hotel. Beim Abendessen lässt sich der Abschluss des Trekkings ausgiebig feiern.

Tag 20: Fahrt nach Paro

Nach dem Frühstück im Hotel begeben wir uns auf die Fahrt nach Paro und kommen dort zum Mittagessen an. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, um auf dem Markt oder in Handwerksbetrieben nach Souvenirs für Freunde und Familie Ausschau zu halten. Zu Abend essen wir in einem lokalen Restaurant oder im Hotel.

Tag 21: Wanderung zum Taktshang-Kloster

Heute steht ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm - das bekannte Kloster Taktshang. Auf steilem Weg wandern wir hinauf zu einer Aussichtsplattform, von der sich ein großartiger Blick auf das berühmte Tigernest bietet. Eine spektakuläre Schlucht mit Wasserfall trennt uns von der Klosteranlage, die sich hoch über dem Paro-Tal erhebt. Im April 1998 brach ein Brand in der Anlage aus. Betroffen davon war glücklicherweise aber nur ein Teil des Klosters, das inzwischen wieder aufgebaut wurde. Für Bhutaner ist Taktshang eine der heiligsten Stätten des Landes, die Gläubige zumindest einmal in ihrem Leben aufsuchen sollten. Der Sage nach soll Padmasambhava von Tibet aus auf einer Tigerin hierher geflogen sein und die Dämonen des Paro-Tals überwältigt haben. Nach beendeter Meditation soll er Anweisung gegeben haben, hier ein Kloster zu bauen. 1648 wurde es um die Meditationshöhle des großen Guru und seiner Nachfolger errichtet. Der Bau besteht aus mehreren Tempeln und scheint förmlich an der Felswand zu kleben. Am Nachmittag bleibt noch Zeit für weitere Besichtigungen in Paro.

Tag 22: Flug nach Kathmandu und Freizeit

Wir fliegen von Paro nach Kathmandu. Nach der Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt werden wir zu unserem Hotel gebracht und haben die restliche Zeit zur freien Verfügung.

Tag 23: Freizeit in Kathmandu

Uns steht ein weiterer Tag zur freien Verfügung um Kathmandu zu erkunden.

Tag 24: Ankunft in Deutschland

Wir werden zum Flughafen gebracht und treten unseren Rückflug nach Deutschland an.

Charakter

Profil: Auf dieser Reise liegt der Schwerpunkt auf dem herausfordernden Trekking in die abgeschiedene Lunana-Region. Die Route verläuft dabei auf der etwas längeren, zweiten Hälfte des berühmten Snowman-Treks und dem deutlich weniger begangenen und alpineren Teil. Es geht über mehrere Pässe über 5000 m, hinein in verborgene Täler und zu entlegenen Dörfer mit archaischen Bewohnern. Beim Besuch des Thimphu Tshechu, einem der größten Festivals Bhutans, ist der kulturelle Pulsschlag des Landes zu spüren, während im berühmten Taktshang-Kloster nahe Paro Legenden und Mythen den Takt angeben. Zu Beginn und Ende der Reise lässt sich zudem die nepalesische Hauptstadt Kathmandu erkunden. Anforderung: Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 9 Std. Gehzeit teilweise über Geröll und Blockwerk, manchmal durch wegloses Gelände oder über einfache, teils steile Pfade, die auch etwas ausgesetzt sein können. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, allerdings können die Wege besonders nach Regen schlammig und rutschig sein. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. In den Passregionen kann es ganzjährig zu Schneefällen kommen. Die Lage des einsamen Treks in der Grenzregion zu Tibet, abseits jeglicher größerer Orte, stellt im Krankheits- oder Verletzungsfall ein gewisses Risiko dar. Die Wege für einen Rücktransport - er kann in aller Regel nur mit Tragetieren erfolgen - sind lang und führen immer über hohe Pässe. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Straßen in Bhutan sind oftmals nicht asphaltiert oder befinden sich teilweise in schlechtem Zustand. Je nach Straßenverhältnissen können die Fahrten sehr holprig werden. Höhe: Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet Hypoxicum, das Institut für Höhentraining in München, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan. Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen. Unterbringung: Wir übernachten in den Städten in Mittelklassehotels. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während des Trekkings sind wir in 2-Personen-Kuppelzelten untergebracht. Aufblasbare Isomatten (Therm-a-Rest) werden für die Zeltnächte gestellt. Zusätzlich werden in den Camps ein Küchenzelt, ein Messezelt und ein Toilettenzelt aufgestellt. In Laya und Chozo steht eine Dusche zur Verfügung. Grundsätzlich wird der Standort der Camps immer so gewählt, dass fließendes Wasser an einem Wasserlauf zur Verfügung steht. Morgens und abends wird als Waschgelegenheit eine Schüssel mit warmen Wasser gereicht. Verpflegung: Bei dieser Reise sind Halbpension sowie 19 Mittagessen inkludiert. In den Städten frühstücken wir im Hotel. Zum Mittag- und Abendessen kehren wir in einem landestypischen Restaurant ein oder essen im Hotel. In Bhutan wird immer Reis gegessen, dazu Gemüse und evtl. Fleisch, häufig auch Suppen und Eintöpfe. Häufig wird mit Chili gewürzt, für Europäer wird immer etwas milder gekocht. In Hotels werden auch europäische Gerichte serviert, häufig Kartoffeln oder Reis mit Gemüse. Während des Trekkings werden die Mahlzeiten durch den Koch aus unserer Begleitmannschaft zubereitet. Morgens und abends essen wir im Camp. Mittags machen wir ein Picknick. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis! Teamwork: Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Zeltaufbau, Kochen, Abspülen, etc.) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl. Besuch des Klosterfestes: Feste oder einzelne Teile können immer kurzfristigen Änderungen unterliegen. Eine hundertprozentige Planung ist deshalb nicht möglich. Die Programmplanung ist aber so angelegt, dass flexibel reagiert werden kann. Dzongs: Die Klosterburgen sind für Fremde normalerweise nicht zugänglich. Man kann zwar immer die Innenhöfe besichtigen, darf aber meist nur in einen der Gebetsräume hinein. Nur während Klosterfesten wird auch mal eine Ausnahme gemacht. Respekt: Respekt ist in unbekannten Kulturkreisen besonders wichtig und sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Vor allem der Osten Bhutans ist touristisch wenig erschlossen und wir bitten um taktvolles Verhalten gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Die Bewahrung des kulturellen Erbes sowie der Schutz der Umwelt gilt als oberstes Anliegen der Regierung Bhutans und wird auch von Gästen des Landes erwartet. Tragen Sie nicht zu auffällige Kleidung. Weder Damen sollten kurze Röcke, noch die Herren Shorts, oder ärmellose, ausgeschnittene Shirts tragen. Tragen Sie bitte, wenn überhaupt, kurze Hosen nur während des Trekkings. Vor dem Betreten von Heiligtümern und Wohnhäusern werden die Schuhe ausgezogen. Es empfiehlt sich dafür ein Paar dicke Socken mitzunehmen. Rauchverbot: Das Rauchen auf öffentlichen Plätzen bzw. in der Öffentlichkeit ist in Bhutan verboten – ebenso der Handel mit Tabakwaren. Erlaubt dagegen ist das Rauchen im privaten Umfeld (im eigenen Haus, im Hotelzimmer). Für den Eigengebrauch dürfen daher auch kleine Mengen an Tabakwaren eingeführt werden, auf die man allerdings offiziell einen Zollzuschlag von 100 % bezahlen muss.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Passbilder
  • Impfpass
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bargeld, Kreditkarte, EC Karte (Bankautomat)
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie B/C
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • lange Hose
  • Trekking- / Bergwanderhose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T-Shirts
  • Kurzarmhemden oder -blusen
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Wärmeschicht (leichte Daunenjacke oder Primaloft)
  • mittlere Daunenjacke (Füllgewicht ab 200 g)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • lange Funktionsunterwäsche
  • Schlafbekleidung
  • Badebekleidung
  • Handtuch
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • warme Mütze
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • warme Fingerhandschuhe
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • zusätzliche kleine Tasche, um Gepäck zu deponieren
  • Schlafsack bis - 15° im Komfortbereich
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Kulturbeutel
  • Oropax
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Taschenmesser
  • wasserdichter Packsack für Dokumente
  • wasserfester Packsack (zur Übersicht im Reisegepäck)
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Thermosflasche
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Insektenschutzmittel für Haut und evtl. für Bekleidung
  • Multifunktionsstecker für landestypische Steckdosen
  • Trekkingschirm als Regen- bzw. Sonnenschutz
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Biwaksack
  • Gamaschen
  • warme Bergwandersocken oder Strümpfe mit hohem Wollanteil (600 g pro qm)

Inklusivleistungen

  • Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
  • Flug mit Turkish Airlines ab/bis Frankfurt via Istanbul nach Kathmandu
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Flug mit Druk Air ab/bis Kathmandu nach Paro
  • Übernachtung 8 x in Mittelklassehotels, 14 x im Zelt
  • 22 x Frühstück, 21 x Mittagessen, 22 x Abendessen
  • Gepäcktransport
  • Koch- und Begleitmannschaft
  • Sicherheitsausrüstung: Überdrucksack
  • Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Andere deutsche Abflughäfen vorbehaltlich Verfügbarkeit: 50,00 €; Wien, Zürich: Aufpreis auf Anfrage
  • Einzelzimmerzuschlag 445,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus
    Von/Bis: 24.09.2020 – 17.10.2020
    Preis in €: 6.965 €
    Reiseleitung: Herbert Konnerth
    Verfügbarkeit: Buchbar