Charakter
Schwierigkeit Ⅲ–Ⅳ
Hotel-Übernachtungen 11×
↑bis 1180 Hm, ↓bis 850 Hm

La Réunion - Vulkantrekking im Indischen Ozean

Trekkingreise durch die drei Talkessel Mafate, Cilaos und Salazie mit Vulkanbesteigung

  • 4-tägiges und 3-tägiges Trekking (3 - 6 Std. täglich)
  • Besteigung des Piton des Neiges (3.070 m), Gipfeltag ↑720 m, ↓1660 m, 8,5 Std.
  • Auf und ab von Hütte zu Hütte durch die tropisch, grüne Insel trekken
  • Am aktiven Piton de la Fournaise verschiedene Formen des Vulkanismus bestaunen
  • Dem Tosen eines 300 m hohen Wasserfalls und den Wellen des Ozeans lauschen
  • Auf einer Vanille-Plantage an der weltbesten Bourbon Vanille schnuppern
  • Die tropische Pflanzenwelt im Urwald Forêt de Bélouve entdecken
<p>Schwarze, teils qualmende Lavagebiete und ockerfarbene Mondlandschaften wechseln sich ab mit dschungelartigen, üppig grün überwucherten Schluchten und moosbedeckten Talkesseln, dazu die tropische Geräuschkulisse, exotische Düfte von Frangipani und Vanille sowie die einzigartige Stimmung durch die sich ständig ändernden Mikroklimata der Insel - alles verschmilzt zu einem Sinnesrausch mitten im türkis-schillernden Indischen Ozean. Auf dieser Reise durchqueren wir die drei Talkessel im Inselinneren - Wir wandern durch üppige Wälder mit Bambus und Tamarinden, mannshohen Farnen und wilden Orchideen. In Mafate leben die Bewohner sehr abgeschieden, da diese Region nur zu Fuß zu erreichen ist. Unsere Gastgeber im Cirque de Cilaos laden uns abends bei Ankunft erst einmal zu einem Rhum arrangé ein - ein mit Zucker, verschiedenen Gewürzen und Früchten angesetzter Rum, so schmeckt La Réunion. In der Küche dampfen bereits schmackhafte, kreolische Spezialitäten, genau das Richtige nach einem ausgiebigen Wandertag. Den höchsten Berg von La Réunion, den Vulkan Piton des Neiges überschreiten wir auf dem Weg von Cilaos nach Salazie. Vom Gipfel genießen wir eine eindrucksvolle Aussicht über die Insel und den weiten, Indischen Ozean, wo es uns zum perfekten Ausklang der Reise hinverschlägt. Im Schatten der Palmen, weich-warmer, feiner Sand unter unseren Füßen und mit Blick auf das weite Meer können wir es uns gut gehen und die vergangenen, intensiven zwei Wochen sacken lassen. </p>
Reisetage: 14
Teilnehmeranzahl: 6 – 12 Personen

Tag 1: Flug nach La Réunion

Linienflug ab Frankfurt über Paris (kein Flughafenwechsel) nach Saint-Denis / La Réunion.

Tag 2: Ankunft auf La Réunion - Besuch einer Vanille Plantage und St. Denis

Nach Ankunft am Flughafen in Saint Denis empfängt uns unsere Reiseleitung. Danach fahren wir nach Saint André, direkt am Indischen Ozean. Wir besuchen die Vanille-Plantage der Familie Roulof, die auf eine hundertjährige Tradition zurückblicken kann. Die Bourbon Vanille "de la Réuinion" gilt als die beste der Welt. St. André ist für Inselbewohner, die indische Wurzeln haben, ein wichtiges kulturelles und spirituelles Zentrum. Daher darf es uns nicht überraschen, wenn wir plötzlich vor einem grell-bunten Hindu-Tempel voller Gottheiten stehen. Transfer nach Saint Denis, wo wir unsere Zimmer im Hotel beziehen. Nachmittags können wir die Stadt auf eigene Faust erkunden: vielleicht spazieren wir durch den Botanischen Garten und die historischen Straßen der Inselhauptstadt oder ruhen uns im Hotel von unserer Anreise aus, denn der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Abends, bei einem Aperitif, stellt uns unsere Reiseleitung das Reiseprogramm noch einmal im Detail vor.

Tag 3: Durch die Rivière des Galets Schlucht und Trekking-Beginn bis Grand Place

Unser Hauptgepäck übergeben wir dem Fahrer, der es bis nach Cilaos transportieren wird. Wir starten heute mit dem Wanderrucksack, in den wir lediglich das Nötigste für die nächsten vier Tage gepackt haben. Am Morgen Transfer mit dem Bus (etwa 30 min. Fahrt) in den Nord-Westen der Insel bis ins Dorf Rivière des Galets oder Sans Soucis, je nach Wegbeschaffenheit. Denn bis da hin legen wir die Anreise mit Jeeps zurück. Dann beginnt unsere Durchquerung des Mafate Kessels zu Fuß. Am Nachmittag erreichen wir in Grand Place unsere erste Hütte, „Gîte" genannt.

Tag 4: Durch wilde Bergkessel bis Roche Plate

Wir befinden uns im wildesten der drei Cirques, umgeben von tief abfallenden Schluchten und senkrecht aufragenden Felswänden. Alle Ansiedlungen sind von der Außenwelt abgeschnitten und nur zu Fuß oder mit dem Hubschrauber zu erreichen – es gibt keine Straßen! Tief in die Landschaft gefräst liegt das Flussbett Rivière des Galets, in das wir hinabsteigen, um auf der anderen Talseite wieder aufzusteigen. Wir wählen den so genannten „chemin des écoliers", den Schulweg. Denn für die im Weiler Latanier lebenden Kinder befindet sich die nächstgelegene Schule tatsächlich in Îlet des Orangers. So müssen die Schüler der wenigen hier abgeschieden lebenden Familien jeden Tag diese kleine Wanderung machen. Unsere Gîte in Roche Plate liegt am Fuß der etwa 1.100 m, beinahe senkrecht abfallenden Felswand des Piton Maido.

Tag 5: Pflanzengiganten und tosende Wasserfälle auf dem Weg nach Marla

Während der heutigen Etappe erleben wir landschaftliche Vielfalt auf engstem Raum. Es wachsen riesige Agaven an den Hängen. Erst steigen wir leicht an der einstigen Caldera-Wand auf und wandern danach zu Trois Roches, den wunderschön ausgewaschenen und vom Wasser geschliffenen Felsplatten des Flussbettes des Rivière des Galets. Dies ist ein idealer Platz für unsere Mittagsrast. Im vom Wasser glatt polierten Basaltstein öffnet sich der Fels um einen Spalt und lässt das bis dahin leicht dahinplätschernde Wasser in Kaskaden tief hinunterstürzen. Ein echtes Naturschauspiel! Noch ein Stück bergauf und wir kommen auf ein Plateau und unser Quartier, die Hütte in Marla (1.645 m).

Tag 6: Über den Col de Taibit in den Cirque de Cilaos - Kreolische Landesküche

Auf einem steilen Serpentinenweg verlassen wir den Cirque de Mafate. Bäume und Sträucher entlang eines üppig grünen Pfades sind über und über mit Baumhaar, einer Flechtenart, bewachsen. Über den Pass Col de Taibit (2.082 m) zieht sich der Wanderweg in das nächste Hochtal, den Cirque de Cilaos. Hier genießen wir noch einmal einen letzten Blick in den weit vor uns liegenden Talkessel von Mafate und auf der anderen Seite einen ersten Ausblick über Cilaos. Dann steigen wir relativ steil ins Tal Cilaos (1.200m) ab. Im Dorf Ilet à Cordes wir werden bereits erwartet. Mickael und seine Frau fühlen sich ganz der Tradition der Insel verpflichtet, was Anbau von Gemüse und Wein betrifft. Bei einer Führung aber vor allem sympathischen Mahlzeit erfahren wir mehr davon. Kosten können wir auch den lokalen Rot- oder Weiswein aus dem Cirque de Cilaos. Ein schönes Intermezzo bei unserer Zwischenpause in Cilaos und bevor es morgen zu unserer nächsten Etappe geht. Angekommen in unserer Unterkunft in Cilaos, steht dort bereits unser angeliefertes Hauptgepäck für uns bereit. Der Rest des Tages steht uns in dem netten Bergstädtchen zur freien Verfügung.

Tag 7: Aufbruch zum höchsten Vulkan im Indischen Ozean

Unser Hauptgepäck geben wir heute wieder für den Weitertransport ab. Wir nehmen nur das Nötigste für die kommenden 3 Tage mit. Aufbruch zur ersten Etappe der Besteigung des 3.070 m hohen Piton des Neiges – dem höchsten Berg der Insel und des gesamten Indischen Ozeans. Dieser Vulkan liegt im Zentrum des „Kleeblatts", das die Talkessel Cilaos, Salazie und Mafate bilden. Gegen Mittag fahren wir ein Stück mit einem öffentlichen Bus. So gelangen wir direkt zum Einstieg des Weges bei „Le Bloc". Nach dem ersten Viertel der heutigen Etappe steigen wir in Serpentinen aufwärts. Wir können uns Zeit lassen, um den Blick ins Tal zu genießen. In der einfachen Hütte auf 2.478 m Höhe verbringen wir eine kurze Nacht bevor wir den höchsten Gipfel auf La Réunion in Angriff nehmen.

Tag 8: Piton des Neiges (3.070 m) und Kammwanderung bis Bélouve

Um den Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben, stehen wir sehr früh auf. Nach etwa zwei Stunden (das Gepäck bleibt in der Hütte) sind wir oben. Bei klarer Sicht eröffnet sich ein uneingeschränkter 360 Grad-Rundumblick auf die Insel, wenn wir Glück haben sogar bis Mauritius. Für den Gipfel ist warme Kleidung nötig, oben weht fast immer ein eisiger Wind. Wir steigen zur Hütte ab und frühstücken erst einmal. Anschließend folgt ein zwar sehr langer und sehr anstrengender, aber landschaftlich außergewöhnlich abwechslungsreicher Abstieg. Wir wandern über den Kammweg des Cap Anglais durch Regenwald mit Farnbäumen und gelangen bei einer Lichtung zur hübsch gelegenen, im kreolischen Stil erbauten Berghütte bei Bélouve. Sie strahlt etwas Nostalgisches aus und liegt direkt oberhalb der steil abfallenden Wänden des üppig grünen Talkessels Cirque de Salazie, in den wir hineinwandern. Nach diesem anstrengenden Tag genießen wir hier in gemütlicher Atmosphäre erst einmal den traditionellen Aperitif und das schmackhafte Abendessen. (Gehzeit ohne Gipfelbesteigung heute ca. 6 Std.)

Tag 9: Wasserfall Trou de Fer und Abstieg nach Hell Bourg - auf zur Ostküste!

Vor uns liegt eine weniger anstrengende, aber nicht minder spektakuläre Wanderung zum Trou de Fer. Wir durchqueren einen eindrucksvollen Primärwald bis ein 300 m hoher Wasserfall tosend in die Tiefen einer Schlucht stürzt. Sie wirkt von oben wie ein riesiges Loch im Dschungel. Wer nicht mitwandern möchte, kann es sich heute Vormittag bei der Hütte gemütlich machen bis zum gemeinsamen Abstieg hinunter nach Hell Bourg. Hier erwartet uns unser Fahrer mit dem Hauptgepäck. Die eindrucksvolle Fahrt, vorbei am Wasserfall „Voile de Mariée", der „Brautschleier", der wie ein langer Schleier die steilen Felswände „herabgleitet", erreichen wir Saint André und fahren weiter an der Ostküste entlang. In der Nähe von St. Anne halten wir bei einer technischen Meisterleistung aus dem 19. Jahrhundert, der 106 Meter langen Hängebrücke von Gustave Eiffel, dem Architekten des Eiffelturmes.

Tag 10: „Der wilde Süden“, Lavatunnel, tosende Wasserfontänen und ein genussvolles Essen am Meer

Vormittags machen wir einen kurzen Stopp in St. Rose, wo beim großen Lava-Ausbruch von 1977 der fließende Lava-Strom auf wundersame Weise direkt vor dem Eingang der Kirche zum Stillstand kam. Im Anschluss machen wir mit geliehenen Knieschützern und Helmen eine Tour durch einen unterirdischen Lavatunnel zusammen mit einem speziell ausgebildeten Guide. Anschließend durchqueren wir den Ostteil der Insel, wo wir verschiedene Lava-Felder gigantischen Ausmaßes und unterschiedlicher Epochen sehen - alles ein Produkt des weit oberhalb in den Bergen liegenden Piton de la Fournaise. Der Vulkan ist allgegenwärtig - teils steigen dampfende Fumarolen aus dem blanken Fels auf. Bei Grand Brûlé floss 2007 unglaublich viel Lava die Hänge herunter bis ans Meer und machte die Insel mit einem Schlag um 40 Hektar Neuland größer. Zu Mittag kehren wir in ein Restaurant an ganz besonderer Stelle ein und genießen hausgemachte Spezialitäten. Nachmittags setzen wir unsere Fahrt entlang des Indischen Ozeans fort. Wild tost die Brandung direkt an die Steilfelsen der Küste und Fontänen weißer Gischt schießen in die Höhe. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Ziel in "Pas de Bellecombe". Während der Fahrt erleben wir einen mehrfachen Wechsel von Landschaftstypen. Zwischendurch könnte man meinen, wir befinden uns in den Alpen mit grünen Wiesen und weidenden Kühen. Weiter geht es über eine Abbruchkante eine steile Serpentinenstraße hinunter in die Lava-Wüste. Schließlich erreichen wir mit dem Bus unsere Hütte (2.240 m).

Tag 11: Vulkanhochebene - Wanderung auf den Piton de la Fournaise

Dieser Tag gehört voll und ganz dem Vulkan Piton de la Fournaise (2.631 m). Er zählt zu den Hotspot-Vulkanen und ist einer der aktivsten der Welt. Der Piton de la Fournaise bricht relativ regelmäßig aus und seine Tätigkeit kann von Vulkanologen sehr kontrolliert beobachtet werden. Früh morgens wandern wir zum Vulkan. An der Abbruchkante geht es steil in die riesige Caldera hinunter. Bald erhebt sich vor uns aus der weiten Ebene der Caldera der eigentliche Krater des Fournaise wie eine Pyramide. Wir steigen auf den Krater, der in den vergangenen Jahren immer mal wieder ausgebrochen ist. Wenn das Wetter mitspielt, reicht der Blick bis hinunter zum Indischen Ozean. Es kann sein, dass die Route im Krater kurzfristig etwas angepasst werden muss. Manche Reisegruppen hatten bereits das Glück, aus sicherer Entfernung einen spektakulären Vulkanausbruch mitzuerleben. Am späten Nachmittag erreichen wir den Badeort La-Salines-les-Baines an der Westküste. Wir wohnen in einem kleinen, gemütlichen Hotel mit Pool und ruhigem, grünen Garten nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt.

Tag 12: La Saline les Bains - Tag am Meer

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. St. Gilles-les-Bains und La-Saline-les-Bains sind mehr oder weniger die einzigen wirklichen Badeorte der Insel und besitzen ein vorgelagertes Riff. Wer will, kann baden, schnorcheln (Schnorchelausrüstung kann geliehen werden), am Strand liegen oder eine Fahrt mit dem Glasbodenboot unternehmen.

Tag 13: Vormittag am Meer und Heimreise

Der Tag steht noch einmal zur freien Verfügung. Wir werden je nach Flugzeit im Laufe des späten Nachmittags zum Flughafen fahren für unseren Nachtflug von St. Denis nach Paris.

Tag 14: Ankunft in Deutschland

Frühmorgens Ankunft in Paris und Weiterflug nach Frankfurt.

Charakter

Profil: Auf dieser Trekkingreise umrunden und durchqueren wir die gesamte Insel mit ihren drei Talkesseln Mafate, Cilaos und Salazie. Wir besteigen sowohl den höchsten Gipfel "Piton des Neiges" als auch den noch aktiven Vulkan "Piton de la Fournaise". Anforderung: Während der zwei Trekkingabschnitten führen uns meist 4- bis 6-stündige (mit Gipfelbesteigung einmal bis 9 Std.) Wanderungen über das landschaftlich reizvolle Herzstück der Insel. Die Wege sind meist in gutem Zustand und führen über kleine Bergpfade, Serpentinen- und Geröllwege mit vielen Stufen, an manchen Stellen auch etwas ausgesetzt. Bei starken Regenfällen können die Wege auch glitschig sein, weswegen Wanderschuhe mit guter Profilsohle sehr wichtig sind. Trittsicherheit, Kondition und Ausdauer sowie Schwindelfreiheit sind erforderlich. Es sind Höhenunterschiede von 300 m bis 1.200 m im Aufstieg und meist 500 bis 1.100 m, einmal sogar 1.660 m im Abstieg zu überwinden. Für die mehrtägigen Etappen muss das Nötigste selbst getragen werden (Empfehlung Trekking-Rucksack bis maximal 40 l Volumen) – einmal für 4 und einmal für 3 Tage. Höhe: Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet Hypoxicum, das Institut für Höhentraining in München, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan. Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen. Unterbringung: Während der Wanderungen wird in einfachen Berghütten übernachtet (Mehrbettzimmer mit Sanitär-Anlagen, warme Dusche in der Regel immer möglich, außer in der Caverne Dufour am Piton des Neiges stehen keine Duschen zur Verfügung). Die Betten in den Berghütten sind mit zwei dicken Wolldecken ausgestattet, entsprechend benötigen wir nur einen Hüttenschlafsack. Bei Kälteempfindlichkeit empfiehlt sich ein wärmender Hüttenschlafsack aus Fleece. Neben den Trekkingnächten sind wir in Mittelklassehotels untergebracht. In La Saline-Les-Bains sind wir am Ende der Reise in einem kleinen Hotel mit Pool und schönem Garten wenige Gehminuten vom Strand untergebracht. Verpflegung: Jeder Teilnehmer trägt seine Mittagsverpflegung selbst. Wir kaufen gemeinsam mit der Reiseleitung für unser Mittagspicknick ein. Morgens und abends wird die Gruppe von den Hüttenwirten oder im Hotel versorgt. Das Frühstück ist einfach, es gibt meist Weißbrot, Schmelzkäse und Marmelade. Wer gerne herzhaft frühstückt, sollte sich evtl. etwas Schwarzbrot (Pumpernickel), von zu Hause mitnehmen, muss aber auch daran denken, dass er es zusätzlich tragen muss. Zum Abendessen gibt es oft das landestypische „Cari" (Curry). Hauptbestandteil dieses Nationalgerichts ist Reis, dazu gehören Hülsenfrüchte, Gemüse sowie Huhn oder anderes Fleisch; die scharfe Sauce, das „Rougail", wird separat gereicht. Oft gibt es als Aperitif selbst angesetzten, kreolischen Punch. Da die Belieferung mit Lebensmitteln aufgrund der Abgeschiedenheit und fehlender Zufahrtsstraßen in den Berghütten schwierig ist, bitten wir Sie während des Trekkings, keine allzu abwechslungsreichen Mahlzeiten zu erwarten. Am Ende der Reise am Meer in La Saline-Les-Bains gibt es in der Umgebung des Hotels zahlreiche Möglichkeiten mittags und abends einzukehren. Besteigung des Piton des Neiges: Handschuhe, Mütze, Schal und Stirnlampe nicht vergessen! Es kann empfindlich kalt werden. Ausrüstung: Den klimatischen Bedingungen entsprechend ist sowohl leichte, atmungsaktive als auch warme Kleidung (Pullover, Anorak, Regenschutz etc.) nötig.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Personalausweis mit Kopie
  • Impfpass
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bargeld, Kreditkarte, EC Karte (Bankautomat)
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie A/B
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • kurze Hose knielang oder Bermudas
  • Trekkinghose
  • bequeme Freizeithose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • Kurzarmhemden oder -blusen
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Pullover oder Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • Badebekleidung
  • warme Mütze
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • warme Fingerhandschuhe
  • Sonnenbrille
  • Trekking- oder Bergrucksack 40 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien, Leuchtkraft mind. 200 Lumen
  • zusätzliche kleine Tasche, um Gepäck zu deponieren
  • Hüttenschlafsack
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Waschsachen / Hygiene-Artikel
  • Oropax
  • Reisewecker
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschenmesser
  • Nähzeug
  • Wäscheleine und / oder Schnur für Reparaturen
  • Schreibzeug
  • wasserfester Packsack (zur Übersicht im Reisegepäck)
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Brotzeitbox
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Insektenschutzmittel für Haut und evtl. für Bekleidung
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Vollkornriegel, Energieriegel,"Lieblingsteebeutel")
  • Elektrolytgetränke
  • Trekkinghandtuch klein
  • Hand-Desinfektionsmittel
  • Mund-Nasen-Schutz

Inklusivleistungen

  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab Saint-Denis bis La-Saline-les-Baines
  • Flug mit Air Austral ab/bis Frankfurt via Paris nach Saint-Denis
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 4 x in Hotels, 7 x in einfachen Hütten (Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbad)
  • 11 x Frühstück, 2 x Mittagessen, 9 x Abendessen
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Reisekrankenschutz

Wunschleistungen

  • Andere deutsche Abflughäfen vorbehaltlich Verfügbarkeit: 50,00 € ; Wien, Zürich: Aufpreis auf Anfrage
  • Flugabzug möglich; Preis auf Anfrage
  • Einzelzimmerzuschlag (umfasst 4 Nächte) 200,00 € (24.04.2021, 22.05.2021)
  • Einzelzimmerzuschlag (umfasst 4 Nächte) 260,00 € (20.11.2021, 09.10.2021, 30.10.2021, 25.09.2021)

Nicht enthaltene Leistungen

  • Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 200,- €)
  • Trinkgelder
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
Reisetermine und Preise
Von/Bis
Preis in €
Reiseleitung
Reisestatus

2021

Von/Bis: 24.04.2021 – 07.05.2021
Preis in €: 2.995 €
Reiseleitung: Julie Ferard
Verfügbarkeit: Ausgebucht / Abgeschlossen
Von/Bis: 22.05.2021 – 04.06.2021
Preis in €: 2.995 €
Reiseleitung: Julie Ferard
Verfügbarkeit: Garantiert mit Ihrer Buchung
Von/Bis: 25.09.2021 – 08.10.2021
Preis in €: 2.995 €
Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
Verfügbarkeit: Buchbar
Von/Bis: 09.10.2021 – 22.10.2021
Preis in €: 2.995 €
Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
Verfügbarkeit: Ausgebucht / Abgeschlossen
Von/Bis: 30.10.2021 – 12.11.2021
Preis in €: 2.995 €
Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
Verfügbarkeit: Buchbar
Von/Bis: 20.11.2021 – 03.12.2021
Preis in €: 2.995 €
Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
Verfügbarkeit: Buchbar

2022

Wichtiger Hinweis: Reiseprogramm 2022 ggf. abweichend. Zum Reiseprogramm 2022 wechseln

Von/Bis: 09.04.2022 – 22.04.2022
Preis in €: 2.995 €
Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
Verfügbarkeit: Buchbar