Charakter
Schwierigkeit
Hotel-Übernachtungen 17×

Iran - Vom Persischen Golf zum Kaspischen Meer

Wanderreise von den Inseln Qeshm und Hormus über Shiraz, Yazd und Isfahan zum Elburs-Gebirge

  • Wanderungen: 8 x leicht (2 - 3 Std.)
  • Persiens kulturelle Schatzkiste in den Städten Shiraz, Yazd und Isfahan öffnen
  • Im Elburs-Gebirge am Fuße des Damavand (5.671 m) wandern
  • Die Inseln und vielfältigen Landschaften im weniger bekannten Süden entdecken
  • Unvergessliche Begegnungen mit herzlichen und liebenswerten Menschen erleben
  • Auf Qeshm und Hormus tiefe Schluchten und bunte Felsen bewundern
  • Sich in Persepolis auf eine Zeitreise ins antike Perserreich begeben
Die Faszination des Iran beruht auf den märchenhaften Oasenstädten Shiraz, Yazd und Isfahan. Diese Städte sind ein "absolutes Muss" und dürfen auf unserer Reise natürlich nicht fehlen. Selten bereist sind dagegen der Süden um den Persischen Golf und die Region im Norden am Kaspischen Meer. Unterschiedlicher könnten die Landschaften, die wir auf zahlreichen Wanderungen erkunden, kaum sein. Der Süden ist wüstenhaft: Wind, Wasser und Hitze modellieren bizarre Formen aus dem weichen Gestein und bilden einen starken Gegensatz zum türkis-blauen Wasser des Persischen Golfs. Unbedingt sehenswert sind die Inseln Qeshm und Hormus, die auch den Namen Regenbogeninsel trägt. Hier hat sich die Natur als Künstler betätigt und mit spielerischer Phantasie Formen geschaffen und Farben kreiert. Der Norden ist dicht besiedelt. Hier prägen üppiges Grün, fruchtbare Flächen, ausgedehnte Wälder das Landschaftsbild und Gebirgszüge, die im höchsten Berg des Orients, dem Damavand, gipfeln. Neben den beeindruckenden kulturellen Schätzen Persiens und den vielfältigen Landschaften sind es im Besonderen die Begegnungen mit den Menschen, die uns stets interessiert und herzlich gegenüber treten. Unzählige Male werden wir im Iran mit offenen Armen begrüßt „Welcome to Iran“ und spontan zum gemeinsamen Teetrinken eingeladen. Persien - ein Land, geheimnisvoll und sowohl reich an kulturellen Schätzen als auch an Herzlichkeit und Gastfreundschaft, wie kein Zweites.
Reisetage: 18
Teilnehmeranzahl: 8 – 15 Personen

Tag 1: Flug nach Teheran

Am frühen Nachmittag fliegen wir von Frankfurt nach Teheran. Ankunft am Abend in Teheran und Transfer zum Hotel.

Tag 2: Teheran – Insel Qeshm

Wir werden zum Flughafen gebracht und nach ungefähr zwei Stunden landen wir auf Qeshm, der größten Insel des Iran. Der Flughafen liegt in der Inselmitte und wir fahren ungefähr eine Stunde nach Qeshm, dem gleichnamigen Hauptort der Insel. Die Vegetation ist spärlich, die Küste felsig. Am Nachmittag fahren wir in den östlichen Teil der Insel, in das Tal der Sterne. Man sagt, dass hier einst ein Meteorit auf die Erde gefallen sei. Die Landschaft ist spektakulär, wie auf dem Mond. Durch periodische Wasserfluten wurden über Jahrhunderte bizarre Felsauswaschungen ausgewaschen. Manche Felsgebilde sehen wie Festungen aus. Anschließend fahren wir zum Golden Beach, wo wir barfuß auf dem Sandstrand gehen und den Sonnenuntergang am Persischen Golf genießen. Zum Abendessen geht es zurück nach Qeshm.

Tag 3: Insel Qeshm

Auf unserer Erkundungstour über die Insel fahren wir in den Westen, zum Hara-Mangrovenwald. Während einer Bootstour erkunden wir dieses besondere Ökosystem, das aus verschiedenen Mangrovenarten besteht, die sich an die Lebensbedingungen von Meeresküsten und brackigen Flussmündungen angepasst haben. Die Ornithologen unter uns werden besonders begeistert sein, da der Hara Mangrovenwald ein Vogelparadies ist. Ein absoluter Höhepunkt der Insel ist die Chakuh-Klamm. Hier hat sich durch Erosion eine begehbare, kilometerlange Schlucht in das Sedimentgestein gegraben. Die ockerfarbenen bizarren Wände ragen senkrecht empor. Auf dem Weg zurück nach Qeshm fahren wir im Norden beim Dorf Gouran zu einer Werft, in der die traditionellen bauchigen Holzboote, die Dhaus, in Handarbeit hergestellt werden. Besonders schön im Abendlicht zum Fotografieren sind die Boote bei Bandar-e Laft, wo wir zum Sonnenuntergang sind.

Tag 4: Insel Hormuz - Bandar Abbas

Östlich von Qeshm liegt die Insel Hormuz, die dieser Meeresstraße den Namen gegeben hat. An manchen Tagen gibt es eine direkte Fährverbindung von Qeshm nach Hormuz, wenn diese nicht gehen sollte, setzen wir zuerst wieder nach Bandar Abbas über und von dort weiter zur Insel Hormuz. Von weitem schon sieht man die Festung, die die Portugiesen Anfang des 16.Jh. dort erbaut haben. Hormuz hat den Beinamen 'Insel der Farben' und gehört zu den geologischen Wundern unserer Erde. Vermutlich gibt es nur wenige Plätze, wo die Natur auf kleinstem Raum so viel Farben und Formen hervorgebracht hat: Im Norden Sandstrand, der silbern glitzert, im Süden steil abfallende Felsen, und ein Strandabschnitt der aufgrund der hohen Eisenkonzentration im Sand komplett rot leuchtet . Im Inneren der Insel gibt es mehrere kleine, weiß strahlende Salzseen und das sog. Regenbogental: unglaublich, die Farben und Formenvielfalt der Steine aufgrund der Vorkommen von verschiedensten Mineralien. Vielleicht haben wir Glück und sehen eines der großen Kunstwerke, die oft von Künstlern mit verschiedenartigem Sand und Steinen an bestimmten Strandabschnitten gestaltet werden. Ein mittlerweile international berühmter Künstler, Dr. Ahmad Nadalian, hat hier sogar eine Galerie bzw. ein Museum eingerichtet. Da die Öffnungszeiten variieren, hoffen wir, dass es geöffnet ist.

Tag 5: Bandar Abbas - Lar

Am Morgen setzen wir über nach Bandar Abbas wo wir den Fischmarkt besuchen. Wir verlassen den Persischen Golf und starten wir unsere Fahrt nach Nordwesten. Wir fahren durch typische Landschaftformen des Iran bei denen sich Gebirgszüge mit flacheren wüstenhaften Formen abwechseln. Unser Tagesziel Lar erreichen wir am Nachmittag.

Tag 6: Firuzabad - Shiraz

Heute starten wir früh, da wir einen langen Fahrtag vor uns haben. Am frühen Nachmittag erreichen wir Firuzabad, wo wir die alte sassanidische Rundstadt Gur besuchen. Firuzabad ist umgeben von Gebrigszügen und wir unternehmen eine Wanderung im Khorghe-Tal. Nach dem langen Sitzen tut die Bewegung gut. Am frühen Abend erreichen wir Shiraz.

Tag 7: Shiraz

Shiraz hat viele Beinamen: 'die Stadt der Liebe, der Rosen und der Nachtigallen' oder sie wird auch 'Garten des Iran' genannt. Wenn man einen Tag durch die Wüstenlandschaft gefahren ist, ist das Erstaunen groß in dieser Stadt: der Reichtum an Blumen und im Besonderen an Rosen verleiht Shiraz ein spezifisches Gepräge, das schon bei der Auffahrt durch den äußeren Torbogen Quran Gate auffällt. Besonders sehenswert sind: das Heiligtum Shah Cherab mit kunstvollen Spiegelarbeiten als wichtige Pilgerstätte der Schiiten, die Gärten der Stadt mit ihrem Duft nach Orangenblüten oder die Moschee Nasir-ol-Molk mit den bunten Fenstern, die der Sonne ein fantastisches warmes Farbenspiel bieten. In Shiraz sind die zwei berühmtesten Dichter Persiens in anmutigen Mausoleen am Stadtrand begraben: Hafis und Saadi. Zu Hafis Grab zu gehen und die Menschen dort zu erleben, die seine Gedichte rezitieren, hat einen ganz besonderen Zauber. Natürlich darf ein Bummel über den quirligen Vakil-Basar nicht fehlen – willkommen in der orientalischen Handelswelt! Zwischen Stoffen, Tüchern, Gewürzen, Teppichen und bunter Kleidung könnte man Tage verbringen, ohne sich auch nur eine Sekunde lang zu langweilen.

Tag 8: Shiraz – Persepolis - Yazd

Nach dem Frühstück geht es nach Persepolis, wohl die bekannesten UNESCO- Weltkulturerbestätten im Iran. Die altpersische Residenzstadt Persepolis ('Stadt der Perser') war eine der Hauptstädte des antiken Perserreichs unter den Achämiden und wurde 520 v Chr. von Darius I. gegründet. 330 v. Chr. wurde sie von den Truppen Alexanders des Großen in Brand gesteckt. Die Palaststadt, deren Bauten sich auf einer künstlichen Terrasse erheben, stellt einen Höhepunkt altpersischer Baukunst dar. Noch heute strahlen die monumentalen Repräsentationsbauten Größe und Erhabenheit aus. In den berühmten Relieffriesen erreicht auch die Bildhauerkunst einen Höhepunkt. Persepolis ist noch heute ein Identifikationsort für viele Iraner, obwohl oder gerade weil sie weit in die vor-islamische Zeit zurückreicht. Auf unserem weiteren Weg Richtung Yazd machen wir einen kurzen Stopp bei der berühmten, uralten Zypresse von Abarqu. Der Legende nach wurde sie von Zarasthustra gepflanzt. Sie misst 25 Meter Höhe und der Umfang ihres Stammes beträgt 11,5 Meter. In der iranischen Kunst und Kultur ist die Zypresse als Baum ein weitverbreitetes Symbol. Sie steht für Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit und ewige Jugend. Am Abend erreichen wir Yazd.

Tag 9: Yazd - Isfahan

Yazd, eine der ältesten Städte des Iran, ist eine größtenteils aus Lehmziegeln erbaute Oasenstadt mit engen Gässchen. Sie liegt auf 1.200 m Höhe. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein - einmal dem Charme von Yazd verfallen, lässt einen die Stadt kaum wieder entrinnen. Obwohl in der Wüste gelegen, wird die Stadt durch die Lage am Abhang des Skir-Kuh-Gebirges begünstigt. Weil sich im Frühjahr Schmelzwasser sammelt, das durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem geleitet wird, gibt es erstaunlich viel Grün in der Stadt. Die Bedeutung von Yazd in historischer Hinsicht liegt darin, dass die Stadt am Knotenpunkt verschiedener Karawanenwege liegt. Sie war das Zentrum der Zoroastrier im Iran und es gibt immer noch viele Feuertempel hier. Den wichtigsten Tempel besuchen wir. Interessant sind auch die sog. 'Türme des Schweigens'. Die Zoroastrier praktizierten bis 1970 eine besondere Art der Bestattung: Die Toten wurden nach einer rituellen Handlung in einen Turm gebracht, wo die Geier sich unter Beobachtung eines Priesters sofort an den Leichen gütlich taten. Wirklich genial sind in Yazd die Windtürme, jahrhunderte alte „Klimaanlagen". Ein raffiniertes Belüftungssystem in diesen Türmen sorgt für die Ventilation und somit auch für angenehme Temperaturen in Gebäuden. Die schönste Moschee der Stadt ist der dreistöckige Amir Chakhmaq-Komplex mit den symmetrischen Bögen und den zwei Türmen. In graziöser Einheit stehen sie da und überblicken den Platz davor. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Isfahan und erreichen die Stadt am Abend.

Tag 10: Isfahan

Die Bewohner Isfahans gelten seit alters her als umtriebig und geschäftstüchtig. Über viele Jahrhunderte gehörte ihre Stadt, die an der südlichen Route der Seidenstraße lag, zu den bedeutendsten Handelszentren Persiens. Ein iranisches Sprichwort sagt: wer Isfahan gesehen hat, hat die Hälfte der Welt gesehen... Der Reichtum an prachtvollen Sehenswürdigkeiten ist groß und viele fantastischen islamischen Bauwerke hier gehören zum Weltkulturerbe. Unfassbar die Größe des Imam-Platzes, eines der größten Plätze der Welt, auf dem im 17. Jh. sogar Polo gespielt wurde. Und rund um den Platz die eindrucksvollen Prachtmoscheen mit ihren für die persischen Sakralbauten typischen großen Bögen – an Schönheit und schlichter Eleganz kaum zu übertreffen. Welch imposante Eingangspforte zur damaligen Residenzstadt, genannt Ali Qapu ('hohes Tor!) mit dem riesigen Dach, das von Zedernholzsäulen getragen wird. Den schönen Bazar besuchen wir natürlich auch – die Auswahl ist riesig. Abends machen wir noch einen Spaziergang über die beleuchtete Allah-Verdi-Khan Brücke. Konzipiert als Viadukt, besteht sie aus 33 Bögen. Sie ist zweistöckig und bis heute kann man in mehreren unter dem Brückendach gelegenen Teehäusern Tee genießen.

Tag 11: Isfahan – Abyaneh – Matin Abad Eco Camp

Nach dem Frühstück geht es weiter Richtung Norden. Wir fahren auf das Karkas-Gebirge zu, an dessen Hang das kleine Dörfchen Abyaneh liegt. Berühmt ist das auf Stufen angelegte Dorf wegen der Häuser, die fast alle in rötlichen Farben gehalten sind. Sie bestehen aus Holz, Lehmziegeln und Stroh. Viele der Haustüren sind verziert. Abyaneh gehört zu den ältesten Orten des Landes und schmale Gassen und steile Wege führen hindurch. Noch heute wird hier die traditionelle Kleidung von den Bewohnern getragen, wodurch sie sich von den benachbarten Dörfern unterscheiden. Zur typischen weiblichen Kleidung gehört ein langer weißer Schal mit einem farbigen Blumenmuster, der die Schultern und den oberen Teil des Rumpfes bedeckt, außerdem ein knielanger Rock. Tagesziel ist heute das Matin Abad Eco Camp: Hier können wir mal echtes Wüstenfeeling erleben. Wir genießen am Abend die Stille und staunen über den endlosen Sternenhimmel.

Tag 12: Kashan – Qom – Teheran

Wir verlassen das Camp und machen unseren ersten Stopp nahe Kashan, um den Fin-Garten zu besichtigen: inmitten alter Bäume verzaubert uns hier eine fantastische Gartenanlage mit Wasserläufen, Becken und Fontänen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. In Kashan selbst ist das Haus eines reichen Kaufmanns aus dem 19.Jh. sehenswert, das ein Meisterwerk der Lehmziegelarchitektur darstellt. Weiter in Qom, sehen wir schon von weitem die goldene Kuppel des Schreins der Fatima Masuma. Die Moschee in Qom ist ein Wallfahrtsort der Schiiten im Iran – wir können uns diese reich verzierte Moschee nur von außen anschauen. Wir setzen unsere Fahrt fort und erreichen am Abend Teheran, wo wir unser Hotel beziehen.

Tag 13: Teheran

Die moderne Großstadt Teheran ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Iran. Heute leben im Großraum Teheran mehr als 14 Millionen Menschen. Nach dem Frühstück besuchen wir das Nationalmuseum. Mit über 300.000 antiken Gegenständen aus präislamischer und islamischer Zeit besitzt es die größte Sammlung an Artefakten in Persien. Zu den beeindruckensten Ausstellungsstücken gehört die lebensgroße Statue von Darius dem Großen von ca. 500 v. Chr. und ein Relief aus dem Schatzhaus in Persepolis. Danach schauen wir uns die Kronjuwelen des Iran an, die in der Zentralbank aufbewahrt werden. Die Juwelensammlung ist wahrscheinlich die bedeutendste der Welt und von unschätzbarem Wert. Sie umfasst viele Edelsteine, Schmuckstücke, verzierte Möbel, Waffen und andere Gerätschaften. Der blassrosa-farbene Diamant Daria-i-Nur (Meer des Lichts) gehört mit 182 Karat zu den größten der Welt. (Die Öffnungszeiten der Juwelensammlung ändern sich leider oft und kurzfristig. Sollte ein Besuch nicht möglichsein besuchen wir den Golestan-Palast.) Nun ist es erst einmal genug mit Kultur und wir fahren zum Großen Basar. "Auf dem Basar von Teheran kannst Du alles finden, von der Milch des Huhnes bis zum Leben der Menschen." Gemeint ist mit diesem Sprichwort: Hier kannst Du das Unmögliche kaufen. Sofort nach dem Betreten sind alle unsere Sinne wach: überall Menschen, Farben, Gerüche. Dazu das Rattern von Karren, das Gefeilsche der Händler – was für ein Erlebnis! Die Reihenfolge der Sehenswürdigkeiten an diesem Tag ist nicht fest gelegt.

Tag 14: Damavand - Mahmudabad

Ganz früh am Morgen verlassen wir Teheran. Groß und mächtig steht er vor uns, der wunderschöne Vulkan Damavand, auf den wir zufahren: mit 5.610 m ist er der höchste Berg im Iran und im gesamten Orient. Am Lar-See steigen wir aus und machen eine Wanderung am Fuße des mächtigen Vulkans. In der Nähe des Dorfes Reyneh werden wir abgeholt und fahren nach Mahmudabad. Unglaublich – am Persischen Golf hat unsere Reise begonnen und jetzt sind wir tatsächlich am Kaspischen Meer angekommen. Am Abend unternehmen wir einen Spazierrgang am Strand.

Tag 15: Mahmudabad - Bandar Anzali

Nach dem Frühstück fahren wir an der Küste des Kaspischen Meeres entlang bis nach Bandar Anzali. In Lahijan machen wir einen Spaziergang auf den sogenannten Teufelsberg 'Scheitan Kuh', und genießen den schönen Blick über die ganze Gegend. Die Stadt ist für qualitativ hochwertigen Tee berühmt und wird wegen seiner vielen Teeplantagen auch als Stadt „des grünen Teppichs" bezeichnet.

Tag 16: Bandar Anzali - Masouleh

Morgens unternehmen wir einen Spaziergang auf den Fischmarkt am Hafen und machen anschließend eine Bootsfahrt auf der Anzali Lagune. Nachmittags setzen wir unsere Reise fort und fahren ins Bergdorf Masouleh, das bei der UNESCO als Weltkulturerbe vorgeschlagen ist. Da das Dorf auf Terrassen in den steilen Abhang hineingebaut ist, gibt es zwischen den Häusern nur ganz wenige Straßen, stattdessen viele Stufen und Serpentinengässchen. Die meist zweistöckigen Häuser sind aus Lehmziegeln gebaut und mit einem ockerfarbenen Lehm verputzt. Die Dächer sind flach und dienen häufig auch als Fußwege für die oberhalb liegende nächste Häuserreihe. Die Architektur der Häuser ist besonders eindrucksvoll und schön gestaltete Erker, Türen und Fenster aus Holzschnitzereien prägen das ganze Ortsbild.

Tag 17: Zurück nach Teheran

Durch die Berglandschaft des Albroz-Gebirges geht es zurück nach Teheran. Im für den Olivenanbau bekannten Roodbar, machen wir Pause. Je nach Verkehr erreichen wir Teheran am Nachmittag oder Abend.

Tag 18: Rückflug

Noch vor Mitternacht werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland wo wir am frühen Morgen ankommen.

Charakter

Profil: Bei dieser Reise wird neben den kulturellen Höhepunkten des Landes auch der unbekannte Süden von Iran bereist. Auf leichten Wanderungen lernen wir die unterschiedlichen Landschaften des Iran kennen. Anforderung: Die Wanderungen mit Tagesetappen zwischen 1 bis 3 Stunden sind einfach aber je nach Temperatur anstrengend für den Körper. Da Sie in unterschiedlich beschaffenem Gelände unterwegs sind, müssen Sie jedoch trittsicher sein. Bitte bringen Sie Ihren Kreislauf vor der Reise in Schwung, damit Ihr Körper der zusätzlichen Belastung durch das auch mal heiße und trockene Klima gewachsen ist. Sie brauchen bei den Ausflügen nur Ihren Rucksack mit Wasserflasche und Fotoausrüstung selbst tragen. Unterbringung: In den Städten übernachten Sie in Hotels der landesüblichen Mittelklasse, die Ausstattung ist zweckmäßig. Bitte vergleichen Sie den Komfort und die sanitären Einrichtungen der Quartiere nicht mit in Europa üblichen Standards. Unterwegs werden Sie mancherorts in den Gästehäusern einfache Verhältnisse vorfinden. Daher werden Verständnis, die Bereitschaft zur Anpassung und die Fähigkeit, auf Komfort zu verzichten von allen Teilnehmern erwartet. Verpflegung: Alkohol darf nicht eingeführt werden, da im Iran strenges Alkoholverbot herrscht. In vielen Hotels und Restaurants wird jedoch alkoholfreies Bier angeboten. Mineralwasser und Softdrinks gibt es in allen Restaurants und vielerorts unterwegs zu kaufen. Kleidung: Achten Sie bitte auf angemessene Kleidung. Männer dürfen weder kurze Hosen noch Bermudas tragen. Von den Damen wird im Iran eine Angleichung im Kleidungsstil verlangt. Führen Sie bitte nur dezente, unauffällige Kleidung in gedeckten Farben mit. Tief ausgeschnittene, eng anliegende sowie Kleidung mit kurzen oder halblangen Ärmeln ist in der Öffentlichkeit nicht gestattet. Bereits bei Verlassen des Flugzeugs in Teheran müssen Sie neben dem obligatorischen Kopftuch langärmelige und die Beine bedeckende Kleidung tragen, z. B. eine Bluse oder einen Pullover über Hose oder Rock oder einen sehr leichten, knielangen Sommermantel oder Umhang. Teilweise ist für den Besuch von Moscheen ein Tschador erforderlich – ein langer, den Kopf und den Körper bedeckender Schleier, der vor den Moscheen zur Verfügung gestellt wird.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bargeld
  • Kreditkarte
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Sportschuhe
  • Socken + Ersatz
  • lange Hose
  • bequeme Freizeithose
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Pullover oder Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • Schlafbekleidung
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • Sonnenbrille
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Insektenschutzmittel für Haut und evtl. für Bekleidung
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)

Inklusivleistungen

  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab/bis Teheran
  • Flug mit Lufthansa ab/bis Frankfurt nach Teheran
  • Inlandsflug Teheran - Qeshm
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 17 x in Mittelklassehotels
  • 16 x Frühstück, 15 x Mittagessen, 1 x Abendessen
  • Hauser Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Anschlussflüge vorbehaltlich Verfügbarkeit: innerdeutsch € 120,-; Wien, Zürich Aufpreis auf Anfrage
  • Einzelzimmerzuschlag 530,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus

    2019

    Von/Bis: 23.11.2019 – 10.12.2019
    Preis in €: 2.898 €
    Reiseleitung: Seyedehsan Arabbagheri
    Verfügbarkeit: Garantiert
    Weitere Teilnehmer auf Anfrage

    2020

    Wichtiger Hinweis: Reiseprogramm 2020 ggf. abweichend. Zum Reiseprogramm 2020 wechseln

    Von/Bis: 22.02.2020 – 10.03.2020
    Preis in €: 2.828 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 04.04.2020 – 21.04.2020
    Preis in €: 2.898 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 19.09.2020 – 06.10.2020
    Preis in €: 2.988 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 07.11.2020 – 24.11.2020
    Preis in €: 2.988 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 20.02.2021 – 09.03.2021
    Preis in €: 2.988 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 03.04.2021 – 20.04.2021
    Preis in €: 3.498 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar