Charakter
Schwierigkeit
Höhe 3.473
Hotel-Übernachtungen 10×
Zelt-Übernachtungen
↑bis 885 Hm, ↓bis 980 Hm

Iran - Auf Nomadenpfaden durch Persiens Gebirge

Trekkingreise durch das Zagros-Gebirge mit kulturellen Höhepunkten in Teheran, Yazd und Isfahan

  • 5-tägiges Trekking im Zagros-Gebirge (4 - 9 Std. täglich)
  • Wanderung: 1x moderat (4 Std.) am Fuße des Damavand
  • Durch enge Schluchten und über weite Weidegebiete im Zagros-Gebirge wandern
  • Im Gassengewirr von Yazd das Geheimnis der aus Lehm erbauten Windtürme ergründen
  • Über den Wüstengletscher und die Eishöhle bei Chama staunen
  • Herzlichen und gastfreundlichen Nomaden während des Trekkings begegnen
  • Durch architektonische Meisterwerke der islamischen Baukunst in Isfahan schlendern
Seit Jahrhunderten ziehen die Bakhtiari-Nomaden vom Tiefland im Südwesten des Iran in die Hochtäler des Zagros-Gebirges, welches sich entlang des gesamten iranischen Hochplateaus über 1600 km durch das Land zieht. Auch wir folgen den seit Jahrhunderten genutzten Pfaden durch die Schluchten des Zagros-Gebirges und begegnen den Nomaden auf ihren Sommerweiden. So bekommen wir einen authentischen Einblick in die Lebensweise dieser Menschen. Unser Trekking ist etwas ganz Besonderes, denn wir wandern auf altbekannten Wegen, die aber außerhalb dieser Region völlig unbekannt sind. Unser Trekking-Herz schlägt höher und wir fühlen uns als Pioniere in dieser grandiosen Gebirgslandschaft. Zu Beginn unserer Reise erkunden wir auch das zweite bedeutende Gebirge des Landes. Wir wandern am Fuße des gewaltigen Damavand, der das umliegende Elburs-Gebirge um mehr als 1000 m überragt. Neben diesen zwei bedeutendsten Gebirgen Persiens lernen wir auch die schönsten Städte des Landes kennen. In Teheran verschaffen wir uns einen geschichtlichen Überblick im Nationalmuseum und haben auf dem Großen Bazar Gelegenheit um Pistazien und Safran zu feilschen. In der Wüstenstadt Yazd wird die alte Bausubstanz aus Lehm bewusst erhalten, dies spiegelt sich auch in den berühmten Windtürmen wieder. Wir erkunden die Stadt zwischen Wüsten und Bergen und besuchen den Feuertempel der Zarathustrier. Zum Abschluss erwartet uns ein grandioses Finale in Isfahan, der Perle des Orients, die mit ihren türkisfarbenen Kuppeln, üppigen Gärten und stolzen Palästen bis heute so einzigartig und so faszinierend ist!
Reisetage: 16
Teilnehmeranzahl: 8 – 14 Personen

Tag 1: Anreise

Am Vormittag Linienflug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Teheran. Ankunft am frühen Morgen und Transfer zu unserem Hotel.

Tag 2: Teheran, Besuche in Teherans Museen und Palästen

Die moderne Großstadt Teheran ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Iran. Heute leben im Großraum Teheran mehr als 14 Millionen Menschen. Nach dem Frühstück besuchen wir das Nationalmuseum. Mit über 300.000 antiken Gegenständen aus präislamischer und islamischer Zeit besitzt es die größte Sammlung an Artefakten in Persien. Zu den beeindruckensten Ausstellungsstücken gehört die lebensgroße Statue von Darius dem Großen von ca. 500 v. Chr. und ein Relief aus dem Schatzhaus in Persepolis. Danach schauen wir uns die Kronjuwelen des Iran an, die in der Zentralbank aufbewahrt werden. Die Juwelensammlung ist wahrscheinlich die bedeutendste der Welt und von unschätzbarem Wert. Sie umfasst viele Edelsteine, Schmuckstücke, verzierte Möbeln, Waffen und andere Gerätschaften. Der blassrosa-farbene Diamant Daria-i-Nur (Meer des Lichts) gehört mit 182 Karat zu den größten der Welt. Die Sammlung ist so wertvoll, dass sie als Deckung für die Banknoten des Iran verwendet wurde. Nun ist es erst einmal genug mit Kultur und wir fahren zum Großen Basar, der als größter der Welt gilt. "Auf dem Basar von Teheran kannst Du alles finden, von der Milch des Huhnes bis zum Leben der Menschen." Gemeint ist mit diesem Sprichwort: Hier kannst Du das Unmögliche kaufen. Sofort nach dem Betreten sind alle unsere Sinne wach: überall Menschen, Farben, Gerüche. Dazu das Rattern von Karren, das Gefeilsche der Händler – was für ein Erlebnis!

Tag 3: Zu Füßen des Damavand

Nordöstlich von Teheran ragt der mit 5.671 m hohen Damavand in den Himmel. Er ist nicht nur der höchste Berg des Iran, sondern des gesamten Orients. Der mächtige Vulkan überragt seine Umgebung um 1000m. Je nach Witterungsverhältnissen besuchen wir eine von drei möglichen Wandergebieten in der Region und unternehmen einen 3-stündige Wanderung, natürlich immer den mächtigen Damavand im Blick. Am Nachmittag kehren wir nach Teheran zurück.

Tag 4: Die Wüstenoase Yazd

Nach dem Frühstück fahren wir zum Flughafen und fliegen in ca. einer Stunde nach Yazd, einer der zweifellos auch schönsten Wüstenstädte der Welt. Transfer zum Hotel. Am Nachmittag bummeln wir ein erstes Mal durch die Gassen der Altstadt.

Tag 5: Yazd

Yazd, eine der ältesten Städte des Iran, ist eine größtenteils aus Lehmziegeln erbaute Oasenstadt mit engen Gässchen und liegt auf 1.200m. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein - einmal dem Charme von Yazd verfallen, lässt einen die Stadt kaum wieder entrinnen. Obwohl in der Wüste gelegen, wird die Stadt durch die Lage am Abhang des Skir-Kuh-Gebirges begünstigt. Weil sich im Frühjahr Schmelzwasser sammelt, das durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem geleitet wird, gibt es erstaunlich viel Grün und Wachstum in der Stadt. Die Bedeutung von Yazd in historischer Hinsicht liegt darin begründet, dass die Stadt am Knotenpunkt verschiedener Karawanenwege liegt. Sie war das Zentrum der Zaroastrier im Iran, weshalb es hier viele Feuertempel gibt, wovon wir einen besuchen. Interessant zu besichtigen sind auch die sog. 'Türme des Schweigens'. Die Zoroastrier praktizierten bis 1970 eine besondere Art der Bestattung: die Toten wurden nach einer rituellen Handlung in einen Turm gebracht, wo die Geier sich unter Beobachtung eines Priesters sofort an den Leichen gütlich taten. Diese Art der Bestattung wurde dann aus hygienischen Gründen verboten, da sich Einwohner der Stadt über vom Himmel herabfallende Menschenteile beklagten. Vor dem Mittagessen besichtigen wir noch Zendan Iskandar, das sog. 'Alexander-Gefängnis'. Gemäß der Legende soll Alexander der Große in diesem schlichten Ziegelbau aufständische Adelige eingekerkert haben. Wirklich genial sind in Yazd die Windtürme, jahrhunderte alte „Klimaanlagen". Ein ausgeklügeltes Belüftungssystem in diesen Türmen sorgt für die Ventilation und somit auch für angenehme Temperaturen in Gebäuden. Wir besuchen das berühmteste achteckige Gebäude mit dem höchsten Windturm, das Bagh-e-Dolatabad. Die schönste Moschee der Stadt ist der dreistöckige Amir Chakhmaq Komplex mit den symmetrischen Bögen und den zwei Türmen. In graziöser Einheit stehen sie da und überblicken den Platz davor. Auch hier ist der überdachte Basar mit den engen Gässchen einen Besuch wert – das Angebot ist sensationell groß.

Tag 6: Fahrt nach Shahr-e Kord

Heute heißt es früh aufstehen, denn der längste Fahrtag steht uns bevor. Wir fahren über Meybod nach Nain, wo wir einen Besichtigungsstop einlegen und die Jame-Moschee besuchen. Weiter führt die Strecke südlich an Isfahan vorbei nach Shahr-e Kord, wo wir übernachten

Tag 7: Hinein ins Zagros-Gebirge

Von der modernen Handelsstadt geht es über Masjed-e Soleiman (Moschee des Salomon) hinein ins Zagros-Gebirge, ins Land des Bakhtiari-Nomaden, die in den Hochtälern des Gebirges ihre Sommerweiden haben. Das Zagros-Gebirge verläuft über 1.500 km vom Persischen Golf bis in den Nordwesten des Iran und erhebt sich bis über 4.200 m Höhe. Unser Trekking verläuft im zentralen Teil des Gebirges im Gebiet des Zardh Kuh und folgt einer der Routen auf der die Bakhtiari-Nomaden bis heute auf ihre Sommerweiden ziehen. Ausgangspunkt und erster Übernachtungsplatz im Zelt ist ein kleines Dorf im Distrikt Bazoft. Das Dorf (1.700 m) liegt am Ende einer tief eingeschnittenen Schlucht, die sich aus dem Zardh Kuh-Massiv Richtung Süden schlängelt.

Tag 8: Trekking Tag 1: Auf Nomadenwegen ins Gebirge

Am Morgen wird unser Gepäck auf Tragetiere verteilt und unsere Karawane zieht los. Zuerst folgen wandern wir im Tal, oft am Fluss entlang durch die alten Eichenbäume des Zagrosgebirges. Schon bald können wir auf die ersten Nomadenlager treffen, da wir auf einer der Routen unterwegs sind, welche die Bakhtiari Nomaden für Ihren Weg vom Sommer- zum Winterweideplatz verwenden. Das Tal verengt sich immer mehr und der Pfad führt aus dem Talboden heraus auf die orografische rechte Talseite, der wir weiter folgen. Immer wieder öffnen sich herrliche Blicke auf die umliegenden Berge. Besonders im Juni und Anfang Juli ist die Vegetation noch üppig und blütenreich. In einer Höhe von ca. 2.500 m schlagen wir unser Lager auf.

Tag 9: Trekking Tag 2: Über den Zardh Kuh-Pass

Nach dem Frühstück schnüren wir wieder unsere Schuhe und wandern weiter bergauf hinein ins Gebirgsmassiv des Zardh Kuh. Der Weg wird steiler, die Vegetation immer spärlicher und wir erreichen nach gut 1.000 Höhenmeter Aufstieg den Zardh Kuh-Pass (3.500 m). Auf beiden Seiten des Passes erheben sich die schroffen Gipfel des Zagros-Gebirges. Ein steiler Abstieg bringt uns hinunter zu unserem Lagerplatz auf knapp über 2.700 m. Auch diese Seite des Gebirges ist geprägt von engen, steilen Schluchten. Unser Lagerplatz liegt an einer Stelle, an der verschiedene Schluchten aufeinander treffen und so haben wir etwas Platz für unsere Zelte

Tag 10: Trekking Tag 3: Schluchten-Trekking

Der spektakulärste Teil unseres Trekkings steht uns bevor. Direkt unterhalb unseres Lagerplatzes steigen wir in eine enge Klamm, auf beiden Seiten ragen die Felswände senkrecht empor. Im Juni und Juli gehen wir über Schneereste, die im weiteren Talverlauf ein Durchkommen erschweren. Ist dies der Fall, verlassen wir den Talboden und wandern auf einen gut angelegten Höhenweg auf der rechten Talseite weiter. Im August und September folgen wir direkt dem Flussverlauf. Nach ungefähr zwei Stunden erreichen wir den Ausgang der Schlucht und der Blick wird frei ins weite Kuhrang Tal, in dem die Bakhtiari-Nomaden mit ihren großen Herden den Sommer verbringen. Nach einer weiteren Stunde Gehzeit erreichen wir den Kuhrang-Damm, wo uns unsere Fahrzeuge erwarten. Nach dem Mittagessen fahren wir über Chelgerd (2.300), dem Hauptort des Kuhrang-Gebiets zum Dorf Sar Agha Seyed (2.100 m). Dieses Dorf ist an einen Hang gebaut und bekannt für die Bauweise der lokalen Häuser, für die ein Gemisch aus Schlamm und Stroh verwendet wird. Wir bauen unsere Zelte in der Nähe des Dorfes auf.

Tag 11: Trekking Tag 4: Im östlichen Zagros-Gebirge

Unsere Tagesetappe führt uns auf historischen Nomadenwegen von Sar Agha Seyed (2100 m) durch die Berge des östlichen Zagros. Nach 1-2 Stunden erreichen wir den bei Zayandeh den Fluß und wandern durch die Eichenwald bis wir Dorf Bi Abe kommen. Dort schlagen wir unsere Zelte neben denen der Nomaden auf.

Tag 12: Trekking Tag 5: Durchs Flusstal bis Sali Koota

Am Morgen wachen wir auf, wenn die Nomaden ihre Schafe füttern. Nach dem Frühstück folgen wir weiter dem Flusstal abwärts. Nach etwa 2 Stunden zweigen wir Richtung Nordwesten ab und überqueren zwei Hügelketten. In Sali Kutah (2.150 m) nehmen wir den lokalen Linienbus, der uns über nach kurzer Fahrtstrecke nach Sar Agha Seyed zurück bringt. Dort haben wir vor dem Abendessen Zeit uns auszuruhen.

Tag 13: Wanderung zu Salzquellen

Im Zagros-Gebirge treten immer wieder salzhaltige Quellen zu Tage, die von den umliegenden Dörfern zur Salzgewinnung genutzt werden. Wir wandern zu einer solchen Quelle und sehen wie seit jeher das kostbare Salz gewonnen wird. Nach dem Mittagessen fahren wir zurück Richtung Shahr-e Kord. Auf dem Weg halten wir bei der faszinierenden Eishöhle von Chama und besuchen im Anschluss den Sheikh Ali Khan Wasserfall, wo uns farbenfrohe Blumen und der sanfte Geruch von Kräutern erwarten wird.

Tag 14: Isfahan

Schon früh starten wir mit unserer Fahrt durchs Hochland nach Isfahan. Wir kommen auch nach Cheshme Dime, zu einem Teil der ausgeklügelten Bewässerungsanlage, die Wasser aus dem Gebirge nach Isfahan im Fluss Zayandeh Rud - übersetzt "Lebensspender" leitete. Auch zur berühmten steinernen Zaman Khan Brücke fahren wir, bevor wir Isfahan erreichen. Am Abend erleben wir die einzigartige Atmosphäre auf einem der schönsten Plätze der Welt, dem Meydan-Platz.

Tag 15: Isfahan

Die Bewohner Isfahans gelten seit alters her als umtriebig und geschäftstüchtig. Über viele Jahrhunderte gehörte ihre Stadt, die an der südlichen Route der Seidenstraße lag, zu den bedeutendsten Handelszentren Irans. Ein iranisches Sprichwort sagt: wer Isfahan gesehen hat, hat die Hälfte der Welt gesehen... Der Reichtum an prachtvollen Sehenswürdigkeiten ist groß und viele dieser fantastischen islamischen Bauwerke hier gehören zum Weltkulturerbe. Unfassbar die Größe des Meydan-Platzes, eines der größten Plätze der Welt, auf dem im 17.Jh. sogar Polo gespielt wurde. Und rund um den Platz die eindrucksvollen Prachtmoscheen mit ihren für die persischen Sakralbauten typischen großen Bögen – an Schönheit und schlichter Eleganz kaum zu übertreffen. Welch imposante Eingangspforte zur damaligen Residenzstadt, genannt Ali Qapu ('hohes Tor!) mit dem riesigen Dach, das von Zedernholzsäulen getragen wird. Wer bis heute keine Souvenirs für zuhause gefunden hat – auf dem Basar von Isfahan ist die Auswahl wieder riesig.

Tag 16: Flug von Isfahan über Istanbul nach Deutschland

Sehr früh am Morgen heißt es Abschied nehmen von einem faszinierenden Land. Wir werden zum Flughafen gebracht und treten unsere Heimreise nach Deutschland an.

Charakter

Profil: Technisch einfache, aber konditionell fordernde Trekkingreise, bei der die einzigartige persische Kultur mit den Städten Teheran, Yazd und Isfahan nicht zu kurz kommt. Die Trekkingroute verläuft auf wenig begangener Route entlang einem der Nomadenpfade der Bakhtiari-Nomaden durch das Zagros-Gebirge und garantiert so ein authentisches Erlebnis. Anforderung: Die Wanderetappen sind für alle geübten und trittsicheren Wanderer geeignet, die gewohnt sind, mehrere Stunden am Tag auf Wegen oder Pfaden zu gehen. Die Wegbeschaffenheit zeichnet sich durch Steine, Geröll und auch sandige Abschnitte aus. Die Gehzeiten belaufen sich auf 4 bis 9 Stunden (reine Gehzeit). Für die Wandertage benötigen Sie einen Tagesrucksack, in dem Sie das Nötigste für einen Tag (Windjacke, Pullover, Trinkflasche, Fotosachen usw.) unterbringen und selbst tragen. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verändern. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Zur Vorbereitung für diese Reise empfehlen wir Wanderungen und Waldläufe, damit Sie Ihren Kreislauf in Schwung bringen. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Unterbringung: In den Städten übernachten wir in Hotels der landesüblichen Mittelklasse mit zweckmäßiger Ausstattung. Bitte vergleichen Sie den Komfort und die sanitären Einrichtungen der Quartiere nicht mit unseren hohen Standards. Unterwegs werden Sie mancherorts einfache Verhältnisse vorfinden. Daher werden Verständnis, die Bereitschaft zur Anpassung und die Fähigkeit, auf Komfort zu verzichten von allen Teilnehmern erwartet. Während des Trekkings übernachte wir in Iglu-Zelten und einer Privatunterkunft. Für den Auf- und Abbau ihrer Zelte während des Trekkings sind die Teilnehmer selbst verantwortlich und erhalten natürlich entsprechende Anleitungen. Beim Trekking im Zagros-Gebirge werden keine Stühle und Tische mitgeführt, es wir ganz traditionell auf dem Boden gegessen. Die Privatunterkunft in Sar Agha Seyed ist sehr einfach: sie schlafen mit Ihrem Schlafsack (und eigener Matte) auf dem Fußboden des Hauses, bis zu drei Gäste pro Zimmer. Es gibt ein Gemeinschaftsbad mit Hocktoilette. Verpflegung: Bei dieser Reise ist Frühstück, Mittagessen und während der Trekkingtage auch Abendessen inkludiert. An den Wandertagen bekommen Sie morgens ein Lunchpaket für Ihre Mittagspause. Zum Frühstück und Abendessen wird Wasser für Kaffee und Tee gekocht. Die mitgeführten sowie die in der Trekkingküche zubereiteten Speisen sind einfach, aber reichlich. Die Trekkingführer verstehen sich in erster Linie als solche, sie sind keine versierten Köche.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bargeld
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie B
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • Trekkinghose
  • bequeme Freizeithose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T-Shirts
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Pullover oder Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • kurze Funktionsunterwäsche
  • Schlafbekleidung
  • Handtuch
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • zusätzliche kleine Tasche, um Gepäck zu deponieren
  • Innenschlafsack, z.B. aus Fleecematerial
  • Schlafsack bis 0° im Komfortbereich
  • Isolierschlafmatte
  • Sitzkissen
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Kulturbeutel
  • Oropax
  • Reisewecker
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Schreibzeug
  • wasserdichter Packsack für Dokumente
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Fernglas
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Wasserentkeimungsmittel (z.B.: Micropur forte, am besten in Tablettenform)

Inklusivleistungen

  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab Teheran bis Isfahan
  • Flug mit Turkish Airlines ab/bis Frankfurt via Istanbul nach Teheran, zurück ab Isfahan
  • Inlandsflug ab Teheran nach Yazd
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 9 x in Mittelklassehotels, 5 x in Zelten, 1 x in einer Privatunterkunft (Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbad)
  • 14 x Frühstück, 14 x Mittagessen, 8 x Abendessen
  • Gepäcktransport
  • Koch- und Begleitmannschaft
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Andere deutsche Abflughäfen vorbehaltlich Verfügbarkeit: 50,00 €; Wien, Zürich Aufpreis auf Anfrage
  • Einzelzimmerzuschlag (inkl. Einzelzeltzuschlag) 530,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus
    Von/Bis: 27.06.2020 – 12.07.2020
    Preis in €: 2.998 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 01.08.2020 – 16.08.2020
    Preis in €: 2.998 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 05.09.2020 – 20.09.2020
    Preis in €: 3.098 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar