Charakter
Schwierigkeit Ⅱ–Ⅲ
Hotel-Übernachtungen
Zelt-Übernachtungen 11×
↑bis 800 Hm, ↓bis 800 Hm

Grönland - Arktische Auszeit

Wanderreise durch die einsame arktische Naturlandschaft zu den gewaltigen Gletschern Ostgrönlands

  • Wanderungen: 4 x moderat (4 - 6 Std.), 3 x mittelschwer (7 - 8 Std.)
  • Am Knud-Rasmussen-Gletscher die neugeborenen Eisberge beobachten
  • Mit dem Boot durch die Eiswelt des Ammassalik-Fjords kreuzen
  • Am Ufer des Johan-Petersen-Fjords die nächtliche Polarsonne erleben
  • Zu Fuß vom Kong-Oscar-Havn durch die arktische Natur an den Sermilik-Fjord wandern
  • In Tasiilaq und Tiniteqilaq die Traditionen und die Kultur der Inuit kennen lernen
  • Auf der Fahrt durch das Nordmeer nach Walen Ausschau halten
Eine tiefe, wohltuende Ruhe liegt über der majestätischen Landschaft. Zwischen endlosen Ebenen und mächtigen Bergketten schieben sich gigantische Gletscher hinunter in die breiten Fjorde. Mit einem lauten Donnern verabschieden sich gewaltige Eisbrocken vom Gletscherrand und sorgen für Aktion. Das Wasser setzt sich in Bewegung und beruhigt sich erst wieder, wenn die neugeborenen Eisberge an die Oberfläche zurückkehren. In gleichmäßigem Rhythmus brummen unsere Boote, während wir mit den Inuit immer tiefer in das verzweigte Fjordsystem Ostgrönlands eindringen. Neben uns ziehen die Eisriesen gemächlich dem Nordmeer entgegen und beflügeln mit ihren bizarren Formen unsere Fantasie. Inmitten dieser schroffen Natur schlagen wir unsere Zelte auf und erkunden auf intensiven Tagestouren die beeindruckende Naturlandschaft. Wir wandern über bunte Granitfelsen, queren schroffe Geröllebenen und passieren gelegentliche Altschneefelder. Wir erleben die arktische Blütenpracht, waten durch sprudelnde Bergbäche und kommen den gewaltigen Gletschern ganz nahe. Vom Qaqertivagajik, dem Hausberg von Tasiilaq, genießen wir die Fernsicht über die Fjorde, das Eismeer und die Berggipfel. Vor uns liegt die große Weite. Wir spüren die milden Sonnenstrahlen des arktischen Sommers auf unserer Haut, während wir über grüne Moospolster gehen und uns zwischen flauschigem Wollgras unsere Brotzeit schmecken lassen. Nur das Knacken des Eises unterbricht gelegentlich die Stille, wenn wir den Tag im abendlichen Licht der Mitternachtssonne gemütlich ausklingen lassen.
Reisetage: 14
Teilnehmeranzahl: 6 – 12 Personen

Tag 1: Anreise

Flug nach Keflavik. Transfer vom Flughafen zu unserem Gästehaus in Keflavik.

Tag 2: Flug von Reykjavik nach Kulusuk, Bootstransfer nach Tasiilaq

Gleich am Morgen fahren wir von Keflavik nach Reykjavik zum Flughafen (ca. 1 Std.). Von dort fliegen wir über das Polarmeer nach Kulusuk. Es lohnt sich, vor der Landung aus dem Fenster zu schauen und die treibenden Eisschollen aus der Luft zu verfolgen - wir sind in der Arktis! Das kurze Wegstück vom Flughafen zum Hafen legen wir zu Fuß zurück (ca. 750 m) und fahren dann mit dem Boot weiter auf die Insel Ammassalik (ca. 2 Std.). Während unser kleines Boot an den mächtigen Eisbergen vorbeifährt spüren wir die Arktis hautnah - gut, dass wir für die Überfahrt mit warmer Kleidung, Handschuhen und Mütze gerüstet sind! Am frühen Nachmittag erreichen wir schließlich Tasiilaq, unser Basislager für die kommenden Tage. Wir schlagen unsere Zelte auf und machen uns mit der Umgebung vertraut. Zum Abschluss des Tages versammeln wir uns in unserem Küchenzelt und genießen das warme Abendessen - per Catering vom Roten Haus.

Tag 3: Wanderung auf den Qaqertivagajik

Vor uns liegt der Hausberg von Tasiilaq - und wir wollen hinauf. Nachdem wir das Dorf hinter uns gelassen haben, wandern wir an eisigen Gebirgsbächen und grünen Wiesen vorbei durch das Blumental. Die liebliche Landschaft wird aber schnell rauer und erst ein teilweise recht steiler Anstieg über wegloses Blockgelände führt uns zum Gipfel des Qaqertivagajik. Was für ein Schauspiel - unter uns treibt der größte Eisstrom der Erde gigantische Eisberge durch das Wasser. Die bizarren Formen lassen unserer Fantasie freien Lauf, bei gutem Wetter sehen wir die Eisschollen bis zu 150 km weit in der Sonne blitzen. Es lohnt sich aber auch, einen Blick nach Norden zu werfen. Tasiilaq schlummert wie eine bunt gewürfelte „Spielzeugwelt" am blauen Fjord. Und im Westen? Ganz in der Ferne entdecken wir das Inlandeis zwischen den gezackten Bergkuppen. Wir lassen die Eindrücke in Ruhe auf uns wirken, bevor wir zurück wandern.

Tag 4: Wanderung nach Sivinganeq

Wir brechen unsere Zelte ab, verstauen das Gepäck im Boot und machen uns selbst zu Fuß auf den Weg mit dem Tagesrucksack. Zunächst folgen wir dem Ufer des Kong-Oscar-Fjords bis zu einem Tal, das parallel zum Blumental verläuft. Wir biegen ein und wandern vorbei an blühenden Wiesen, schroffen Felsen und rauschenden Gebirgsbächen bis zu einem tiefblauen Bergsee. Nach kurzer Rast wandern wir weiter - immer öfter treffen wir auf rauschende Wasserfälle, immer seltener auf Menschen. Über Sand, Fels und Moos geht es weiter auf den Pass. Zwischen den schroffen Felszacken eröffnet sich ein herrlicher Blick auf das Polarmeer und den Eingang zum Sermilik-Fjord. Ein tosender Wasserfall versperrt uns den weiteren Weg am Wasserlauf, daher steigen wir durch eine Rinne hinab bis nach Sivinganeq. Unser Gepäck wartet bereits am Ufer auf uns und wir schlagen neben der Holzhütte unsere Zelte auf.

Tag 5: Wanderung entlang des Sermilik-Fjords

Nach dem Frühstück machen wir uns mit der Umgebung vertraut und unternehmen kleinere Wanderungen rund um unseren Lagerplatz. Die Ruhe dieser herrlichen Landschaft geht auch auf uns über und wir genießen den Augenblick. Der Sermilik-Fjord ist der größte Fjord der Region Ammassalik und bekannt durch seine driftenden Eismassen. Woher kommen die gigantischen Skulpturen, die lautlos durch das Wasser gleiten? Das Inlandeis ist nicht mehr weit entfernt und das Knarren des Eises unterbricht gelegentlich die Stille. Oder sind es Motorboote? Für die grönländischen Jäger bieten sich hier besonders viele Gelegenheiten für einen erfolgreichen Fang. Wir bereiten gemeinsam das Abendessen zu und lassen den Tag gemütlich ausklingen.

Tag 6: Bootsfahrt in den Johan-Petersen-Fjord

Zeit für einen Standortwechsel! Die Boote warten auf uns am Ufer, wir verstauen unser Gepäck und gleiten über das Wasser zum Johan-Petersen-Fjord. Die auf der Fahrt vorbeiziehenden Eisberge begeistern uns noch immer. Wir fahren in den hinteren Teil des Fjords, wo uns ein natürliches Amphitheater erwartet. Drei gewaltige Gletscher schieben sich durch die Berge in das Eiswasser, sie sind Ausläufer des Inlandeises, das als weißer Streifen am Horizont zu sehen ist. Hier schlagen wir unser Camp für die nächsten Tage auf - Sicht auf Gletscher und Granitfelsen. Falls das Eis im Fjord noch zu dicht ist campen wir etwas weiter vorne, das tut der Aussicht allerdings keinen Abbruch. Den Rest des Tages verbringen wir ganz nach Belieben und lassen unsere Seele baumeln. Wir genießen die Abendstimmung bevor wir in unsere Schlafsäcke kriechen.

Tag 7: Wanderung auf den Aussichtsberg

Wir wandern über den Gletscher hinter unserem Camp auf einen Höhenrücken. Im unteren Teil des Gletschers gibt es keine Spalten und wir gelangen recht einfach auf das Eis - Steigeisen sind nicht nötig. Bei der Flussquerung kommt unser Kreislauf richtig in Schwung, während der Pfad langsam weiter hinauf führt. Formschöne, farbige Steine zeigen uns die unterschiedlichen Gesteinsschichten auf dem Weg zum Bergseen-Plateau. Inlandeis, Gletscher und Bergspitzen liegen vor uns soweit das Auge reicht. Sollten die Schneefelder abgeschmolzen sein, können wir nicht bis zum Gipfel steigen. Das macht aber nichts - in diesem Falle wandern wir zu einem anderen Aussichtspunkt und bestaunen von dort die eindrucksvolle Kulisse. Wer die Natur nicht nur sehen sondern auch spüren will sollte seine Badesachen einpacken - ein Sprung in den Bergsee ist ein Erlebnis!

Tag 8: Wanderung entlang des Johan-Petersen-Fjords

Der Tag erwacht in aller Ruhe. Wir lassen uns Zeit und frühstücken etwas später, denn unsere heutige Etappe ist nicht besonders lang - dafür aber sehr eindrucksvoll. Zuerst wandern wir am Fjord entlang, dann suchen wir uns immer wieder schöne Aussichtspunkte in höheren Lagen. Je nach Lust und Laune unternehmen wir eine kurze oder lange Tour, wir lassen uns von der Stimmung treiben.

Tag 9: Bootsfahrt über Tiniteqilaq zum Knud-Rasmussen-Gletscher

Wir verabschieden uns vom Eisgewirr des Johan-Petersen-Fjords und fahren mit dem Boot zurück in Richtung Zivilisation. Mit der Sonne im Rücken gelingen uns fantastische Aufnahmen von den riesigen, formschönen Eisbergen. Die Wellen bringen das Boot zum Schaukeln - vielleicht sehen wir Wale? Wir machen Halt in Tiniteqilaq, der kleinen Siedlung auf der Merquitsoq-Halbinsel. Nur 111 Einwohner - Inuit, die vor allem von der Jagd leben. Vielleicht können wir einen Blick in die Schule werfen? Vom Dorfhügel können wir die ein- und ausfahrenden Boote gut beobachten. Am Nachmittag verabschieden wir uns wieder von "Tinit" und steuern geradewegs auf den Knud-Rasmussen-Gletscher zu. Schon von Weitem sehen wir die gewaltige Abbruchkante und gehen in sicherer Entfernung an Land. Die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite und im vielseitigen Kontrast: Das türkisblaue, junge Eis leuchtet kräftig neben dem kargen grau der Moräne und die grünen Moosteppiche sind mit bunten Blumentupfern versehen. Wir stellen unsere Zelte in der Nähe der Eiswand am sicheren Ufer auf und machen uns mit der Umgebung vertraut.

Tag 10: Wanderung auf den Campberg

Heute wandern wir zunächst auf weichen Mooskissen den Berg hinauf. Je höher wir kommen, desto rauer wird der Weg und schließlich gehen wir über Geröll und Blockgestein weiter nach oben. Wir nehmen gelegentlich unsere Hände zu Hilfe, aber der Anstieg ist jede Mühe wert. Wie nahe wir dem Gipfel kommen hängt von den Wetterverhältnissen ab, aber es spielt keine Rolle, denn schon unterwegs können wir die beeindruckende Aussicht genießen. Hinter der Eisfront des Knud-Rasmussen-Gletschers erstreckt sich die Bergwelt des "Schweizer Landes". Wie kommt diese Region zu ihrem Namen? Am Nachmittag kehren wir zurück zu unseren Zelten und nutzen die Zeit, den kalbenden Gletscher zu beobachten. Mit lautem Donnern lösen sich die Eismassen vom weißen Gletscher und lassen das Fjordwasser in die Höhe spritzen. Immer wieder drehen sich die Eisbrocken, versinken in der Tiefe und tauchen anschließend neu geformt an der Oberfläche auf. Nach dieser lauten Geburt begeben sich die Eisberge auf eine lautlose Reise in Richtung Nordmeer - zurück bleibt nur die türkisfarbene Abbruchstelle an der Gletscherwand.

Tag 11: Wanderung am Sermiligaq Fjord, Bootsfahrt nach Tasiilaq

Nach dem Frühstück und je nach Abholzeit durch die Boote, können wir noch eine kleine Wanderung am Fjordufer in Richtung Süden unternehmen. Die farbenfrohen Arktis-Blüten an Land und das schwimmende Eis auf dem Wasser begleiten uns - besonders schön sind die Wollgraswedel und das arktische Weidenröschen. Die grönländische Nationalblume ist ein hübsches Fotomotiv! Dann steigen wir in die Boote und fahren zurück nach Tasiilaq.

Tag 12: Tasiilaq

Heute haben wir den ganzen Tag Zeit, Tasiilaq genauer zu erkunden. Die "Hauptstadt" Ostgrönlands ist zwar klein, aber es gibt trotzdem einiges zu sehen. Wir schlendern am Wasser entlang, werfen einen Blick in die Kirche und statten der Tourist-Information einen Besuch ab. Dort gibt es nicht nur interessante Broschüren und hübsche Schnitzereien aus der Region, sondern auch guten Kaffee. Wie wäre es mit einem Eis? Für alle, die nicht nur gerne Eis(berge) sehen sondern auch schmecken, ist ebenfalls gesorgt. Wir können gemeinsam eine Wanderung durch das Blumental machen, einen der umliegenden Gipfel besteigen oder einfach die Ruhe am Fjord genießen. Oder wir machen noch eine Bootsfahrt zu einem weiteren Gletscher? Gemeinsam oder auf eigene Faust - wir verbringen den Tag ganz nach Belieben! Am Abend bereiten wir ein letztes Mal gemeinsam unser Essen zu und lassen die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren.

Tag 13: Bootstransfer nach Kulusuk, Flug nach Reykjavik

Unsere Zeit in Grönland ist zu Ende. Wir verabschieden uns und fahren mit den Booten ein letztes Mal durch das Polarmeer bis nach Kulusuk (ca. 2 Std.). Auf dem Flug nach Island erwartet uns bei schönem Wetter noch einmal ein toller Blick auf die ostgrönländische Küste und den Nordatlantik. Nach Ankunft in Reykjavik fahren wir nach Keflavik zur Übernachtung.

Tag 14: Heimreise

Flug von Keflavik zurück nach Deutschland. VERLÄNGERUNGSVORSCHLAG: Im Anschluss an diese Reise können Sie Ihren Aufenthalt in Island individuell verlängern. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein passendes Hotelangebot.

Charakter

Profil: Der Fokus dieser Reise liegt auf den Gletschern Ostgrönlands und die durch Eis geschaffene Naturlandschaft. Von verschiedenen Camps aus erkunden wir die arktische Wildnis mit ihren gewaltigen Gletschern und formschönen Eisbergen. Vor allem durch die Zeit in Tasiilaq und den Besuch der Siedlung Tiniteqilaq lernen wir aber auch die Kultur der Inuit näher kennen. Dabei sind wir nur mit dem Tagesrucksack unterwegs, das Gepäck wird transportiert. Anforderung: Voraussetzung für diese Reise sind ein hohes Maß an Flexibilität und Abenteuerlust, gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu 8 Std. Gehzeit in weglosem Gelände - dies verlangt eine hohe Konzentration. Dazu gehören Blockgelände, Geröll, Moränen oder Altschneefelder, vergleichbar mit dem Alpenraum auf 2000 - 3500 m. Felsplatten, Schotter, Gletschermoränen und Bachdurchquerungen müssen bewältigt werden. Die einzelnen Tagesetappen weisen ansonsten keine besonderen Schwierigkeiten auf, aber aufgrund der physischen und psychischen Belastungen, die bei schlechtem Wetter auftreten können, sowie aufgrund der Anforderungen einer Hochtour, wird diese Tour mit dem Schwierigkeitsgrad II-III bewertet. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Einzelne Tagesetappen können nicht ausgelassen werden. Wir tragen bei den Wanderungen unseren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten, das Hauptgepäck wird in Booten zu den Wildniscamps transportiert. Allerdings muss das Gepäck auch für kurze Strecken selbst getragen werden, z.B. von der Bootsanlegestelle bis zu den Zeltplätzen (max. 500 m). Unterbringung: Bei der An- und Rückreise übernachten wir in Island in einem Gästehaus in Keflavik. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. In Grönland schlagen wir unser Basecamp in Tasiilaq auf, auf einer kleinen Halbinsel am Kong Oscar Havn. Dies wurde aus logistischen Gründen bewusst als Basis gewählt, in Tasiilaq gibt es einfache, sanitäre Anlagen (Dusche gegen Gebühr). Alle anderen Zeltcamps in Grönland errichten wir in der Wildnis, fernab der Siedlungen und ohne jeglichen Komfort oder sanitäre Einrichtungen. Bei den Bachdurchquerungen und der „Katzenwäsche" im kalten Eiswasser wird die Arktis spürbar! Für Regentage sind wir mit einem Küchenzelt zweckmäßig ausgerüstet, mit Dreibeinhockern zum Sitzen aber ohne Tische. Wir bitten darum, mit der zur Verfügung gestellten Ausrüstung sorgsam umzugehen da es logistisch sehr aufwändig ist, neue Ausrüstungsgegenstände nach Grönland zu liefern oder Dinge reparieren zu lassen. Wer möchte, kann gerne sein eigenes Zelt mitnehmen - wir bitten um Hinweis bei Buchung. Verpflegung: Bei dieser Reise sind Frühstück in Island und Vollpension in Grönland inkludiert. Zum Frühstück gibt es Müsli mit Milchpulver sowie Brot mit Wurst und Käse. Abends werden in kleinen Gruppen auf Kochern unsere warmen Mahlzeiten zubereitet. Dazu gehören einfache Gerichte aus Reis, Couscous, Polenta und gefriergetrocknetem Gemüse mit Fleisch oder Fisch. Die Speisen sind den örtlichen Gegebenheiten angepasst, frisches Obst und Gemüse gibt es nicht. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen oder bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten sind in der Wildnis leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis! Bootstransfers: Leistungsstarke, offene Kleinboote bringen uns in das tief verzweigte Fjordsystem. Aufgrund der natürlichen Begebenheiten, wie z.B. Wetter oder Eissituation, können sich Bootstransfers um Stunden oder sogar Tage verzögern. Je nach Wellengang, können die Fahrten sehr holprig werden und somit den Rücken stark beanspruchen. Im Falle von Problemen mit den Bandscheiben raten wir daher von dieser Reise ab. Eisbären: Der Schutz von Mensch und Tier ist unser oberstes Ziel, daher sind unsere Reiseleiter zum Thema Eisbären speziell geschult. Es ist unbedingt notwendig, dass die Gruppe stets geschlossen wandert und die Anweisungen der Reiseleiter ausnahmslos befolgt. Einzelne Tagestouren können aus diesen Gründen nicht ausgelassen werden. Je nach aktueller Situation kann es notwendig sein, abwechselnd Nachtwache zu halten (ca. 1-1,5 Std. pro Person). Weitere Informationen und eine genaue Einweisung erhalten Sie vor Ort. Souvenirs: In Tasiilaq und in den kleinen Siedlungen werden schöne Knochen- und Speckstein-Schnitzereien von den Inuit hergestellt. Auch Robbenleder, Perlen- und Fellarbeiten werden häufig zum Verkauf angeboten. Bitte informieren Sie sich vor Ort über die Ausführung der Souvenirs. Teamwork: Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Be- und Entladen der Boote, Auf- und Abbauen der Zelte, Vorbereitung des Essens, Kochen, Spülen, Wasserholen usw.) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl. Respekt: Respekt in unbekannten Kulturkreisen besonders wichtig und sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Vor allem in dieser abgeschiedenen Region bitten wir um taktvolles Verhalten sowie Toleranz gegenüber ungewohnten Sitten und Gebräuchen der einheimischen Bevölkerung.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Impfpass
  • Bahnticket
  • Bargeld, Kreditkarte, EC Karte (Bankautomat)
  • ETIX (elektronisches Flugticket)
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie B/C
  • Schuhe für evtl. Flussdurchquerungen / Canyoning (stabile Trekkingsandalen aus Kunststoff)
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • Trekkinghose
  • bequeme Freizeithose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T-Shirts
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Pullover oder Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)
  • mittlere Daunenjacke (Füllgewicht ab 200 g)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • lange Funktionsunterwäsche
  • Schlafbekleidung
  • Badebekleidung
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • warme Mütze
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • wasserabweisende Fingerhandschuhe UND Überhandschuhe
  • Moskitokopfnetz
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • Schlafsack bis – 5° im Komfortbereich
  • Sitzkissen
  • Isolierschlafmatte
  • Lippenbalsam
  • Trekkinghandtuch klein
  • Oropax
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Feuerzeug
  • Taschenmesser
  • Nähzeug
  • Campingbesteck/Geschirr (bei Lodgetrekking Taschenmesser)
  • Wäscheleine und / oder Schnur für Reparaturen
  • Schreibzeug
  • wasserdichter Packsack für Dokumente
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Thermosflasche
  • Brotzeitbox
  • Fernglas
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Insektenschutzmittel für Haut und evtl. für Bekleidung
  • Trekkingschirm als Regen- bzw. Sonnenschutz
  • Waschmittel (biologisch abbaubar)
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • leichter Biwaksack
  • Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Vollkornriegel, Energieriegel,"Lieblingsteebeutel")
  • warme Fingerhandschuhe

Inklusivleistungen

  • Hauser-Reiseleitung ab/bis Kulusuk
  • Flug mit Icelandair ab/bis Frankfurt nach Reykjavík
  • Flug mit Air Iceland ab/bis Reykjavik nach Kulusuk
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 2 x im Gästehaus, 11 x im Zelt
  • 13 x Frühstück, 10 x Mittagessen, 11 x Abendessen
  • Camping- und Kochausrüstung inkl. Küchenzelt
  • Sicherheitsausrüstung: Sat-Telefon
  • CO2-Kompensation des Fluges über atmosfair
  • Hauser Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Reise ohne Flugstrecke Frankfurt - Keflavik - Frankfurt -300,00 €
  • Direktflüge ab anderen deutschen Flughäfen vorbehaltlich Verfügbarkeit 50,00 €
  • Einzelzimmerzuschlag 190,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus
    Von/Bis: 12.07.2020 – 25.07.2020
    Preis in €: 3.998 €
    Reiseleitung: Karin Bigel
    Verfügbarkeit: Garantiert
    Von/Bis: 27.07.2020 – 09.08.2020
    Preis in €: 3.998 €
    Reiseleitung: Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 02.08.2020 – 15.08.2020
    Preis in €: 3.998 €
    Reiseleitung: Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 09.08.2020 – 22.08.2020
    Preis in €: 3.998 €
    Reiseleitung: Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 23.08.2020 – 06.09.2020
    Preis in €: 3.998 €
    Reiseleitung: Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar