Charakter
Schwierigkeit Ⅰ–Ⅱ
Hotel-Übernachtungen 14×
↑bis 700 Hm, ↓bis 700 Hm

Brückenschlag zwischen den Religionen: eine Reise durch Armenien und den Iran

Gegensätze die verbinden: die aktive Armenien-Iran-Kombination

  • Wanderungen: 4 x leicht (2 - 4 Std.), 2 x moderat (5 - 6 Std.)
  • fließender Übergang vom Okzident zum Orient
  • Altehrwürdige Klöster und filigrane Kreuzsteine im Land aus Stein
  • Besuch von 7 Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes
  • Üppig dekorierte Paläste, in Türkis erstrahlende Moscheen
  • Der Feuertempel Takhte Soleiman und die Nomadengebiete am Sabalan (4.811 m)
  • Geschichte und Geschichten aktiv entdecken
Ein Mönch sitzt in sich gekehrt unter einem uralten Baum in der hoch über der beeindruckenden Votan-Schlucht gelegenen Klosterfestung von Tatev und meditiert. In einer Ecke der blauen Moschee von Täbriz singt ein alter Mann leise und andächtig Suren aus dem Koran. Wir begegnen zwei Religionen, die sich heutzutage so schwer miteinander tun. Was wissen wir über Armenien, was wissen wir über den Iran? Zwei Länder, die bei uns wenig bekannt sind. Wie schade! Denn beide sind faszinierend und überraschend zugleich, eine Reise dorthin verändert uns. Armenien ist das älteste christliche Land der Erde. Nirgendwo sonst gibt es eine so alte und fest verwurzelte christliche Tradition. Der Iran hingegen symbolisiert wie kein anderes Land eine strikte islamische Haltung. Wir spannen den Bogen zwischen beiden Traditionen und Religionen. Die altehrwürdigen Klöster und Kirchen in Armenien bilden dabei keinen Widerspruch zu den reich verzierten Moscheen des Iran. Beide haben ihre eigene Faszination und Anziehungskraft. Beide sind Ausdruck eines tiefen Glaubens. Und es sind die Menschen auf beiden Seiten, die uns beeindrucken und berühren. Die Reise verläuft abseits der üblichen Touristenpfade und zeigt die vielen Facetten dieser seit jeher kulturhistorisch bedeutenden Region am Übergang vom Abendland ins Morgenland.
Reisetage: 15
Teilnehmeranzahl: 10 – 15 Personen

Tag 1: Anreise nach Yerevan

Linienflug mit Austrian Airlines von Wien nach Yerevan.

Tag 2: Yerevan - Echmiadzin

Willkommen in einer der ältesten Städte der Welt! Sehr früh morgens kommen wir in Yerevan, der Hauptstadt an. Transfer zum Hotel im Stadtzentrum und ein bisschen Zeit zum Erholen. Nach einem späten Frühstück fahren wir mit unserem Bus ins ca. 20km entfernte Echmiadzin. Hier befindet sich der Sitz des geistlichen Oberhauptes der Armenischen Kirche. Echmiadzin gilt als Wiege des armenischen Christentums und besitzt drei bekannte Kirchen, die typisch für die frühe armenische Kirchenbaukunst sind. Alle drei gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wir besuchen auch die nahe gelegene archäologische Fundstätte von Swartnoz: die Ruinen der aus dem 7.Jh. stammenden Gregorkirche. Diese Kirche ist seit dem Jahr 2000 auch UNESCO-Weltkulturerbe und zählt zu den Höhepunkten armenischer Baukunst. Bei gutem Wetter haben wir von hier aus einen fantastischen Blick auf den heiligen Berg Ararat. Nach dem Mittagessen geht es zurück nach Yerevan, wo wir das Matenadaran, das Zentralarchiv für alte armenische Handschriften, besichtigen. Mehr als 17.000 einzigartige Schriftstücke, Bücher und Miniaturen werden in einem in den Fels gehauenen Magazin aufbewahrt. Matenadaran wurde 1977 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe erklärt. Ob Sie Cineast sind oder nicht, der Besuch des kleinen Museums, das dem sowjetischen Filmregisseur, Sergei Paradschanow gewidmet ist, ist absolut sehenswert. Schräg, skurril sind die Ausstellungsstücke – seit 2016 steht das Museum 2016 auf der Liste der Schätze der europäischen Filmkultur. Abends machen wir einen Spaziergang durch die Innenstadt von Yerevan und flanieren auf der Fußgängerzone, die die Oper mit dem Platz der Republik verbindet. Natürlich kommen wir auch zu den Kaskaden, eine imposante Treppenanlage, die oft Treffpunkt für Straßenkünstler ist.

Tag 3: Kloster Geghard und der Tempel von Garni

Früh am Morgen brechen wir auf und fahren in gut einer Stunde zum Kloster Geghard, östlich von Yerevan. Besonders beeindruckend bei diesem aus dem 4.Jh. stammenden UNESCO Weltkulturerbe ist, dass einige Räumlichkeiten in den Fels gehauen sind. In diesem Kloster erleben wir einen kleinen Chor, der mittelalterliche Kirchengesänge vorträgt – ein stimmungsvolles Gänsehauterlebnis, das keiner vergessen wird - in einem Gewölbe, das über eine ganz besondere Akustik verfügt. Nachdem wir uns wieder ans Tageslicht gewöhnt haben, schnüren wir unsere Wanderschuhe und gehen gemütlich in ca. 3-4 Stunden zum Garni Pagan Tempel. Kurz bevor wir den Tempel erreichen, erleben wir in der Azat Schlucht ein geologisches Wunder: die "Symphonie der Steine". Es handelt sich um hunderte Basaltsäulen, die mehr als 300m hoch sind und wie Orgelpfeifen aneinander gereiht sind. Gigantisch, gewaltig, majestätisch – kein Mensch könnte solch ein Kunstwerk erschaffen. Nach einem kurzen, steilen Aufstieg, thront er direkt vor uns: der klassisch hellenistische Tempel mit 24 ionischen Säulen aus dem 2.Jh.n.Chr. Besonders sehenswert ist ein wunderschönes Mosaik am Boden des Badehauses. Wir essen zu Abend im nahegelegenen Dorf – hier wird das Lavash, das typische Brot, in dem speziellen Tonir- Ofen in der Erde gebacken. Auch das traditionelle Barbecue Fleisch mit schmackhaftem Gemüse wird darin zubereitet. Fahrt zurück nach Yerevan.

Tag 4: Chor Virap - Noravankh - Sissian

Heute geht es nach dem Frühstück Richtung Ararat. Erstes Ziel ist das Kloster Khor Virap, das sich direkt an der Grenze zur Türkei befindet. Was für ein Blick auf den heiligen Berg der Armenier, den Ararat (5.165m)! Von hier aus geht es weiter mit unserem Bus zum Kloster Noravank, ein Juwel armenischer Architektur des 13.Jh. Das Kloster liegt in der Schlucht des Amaghu, die für ihre ziegelroten Klippen bekannt ist. Der Ausblick in die Umgebung ist grandios. Unvorstellbar, welche menschliche Anstrengung es gekostet haben mag, in dieser abgelegenen Gegend so einen imposanten Bau zu errichten. Nach dem Mittagessen in Noravank fahren wir bis nach Sissian, wo wir auch übernachten.

Tag 5: Sissian – Karahuni

Nach dem Frühstück fahren wir ein kurzes Stück nach Karahuni, dem armenischen "Stonehenge". Auf einem Höhenvorsprung liegt ein riesiges Feld mit ca. 30 Kammergräbern und Mauerresten einer Siedlung aus der Bronzezeit. Von hier aus machen wir eine mehrstündige Wanderung nach Ughtasar. Hier gibt es ein geheimnisvolles Freilichtmuseum; ein riesiges Feld mit tausenden Felszeichnungen auf dem Gipfel des Berges Ughtasar. Die meisten Abbildungen von Kriegern, Leoparden, Bären und Steinböcken auf den Basaltbrocken sind gut erhalten. Dieses Freilichtmuseum liegt landschaftlich wunderschön an einem kleinen Gletschersee im Krater eines vor Jahrtausenden erloschenen Vulkans. Rückfahrt nach Sissian.

Tag 6: Sissian – Tatev - Khndzoresk - Meghri

Wir fahren morgens Richtung Südosten nach Harzhis. Von hier aus starten wir unsere Wanderung zum Kloster Tatev, eines der bedeutendsten Architekturdenkmäler Armeniens, das bereits im Jahre 895 gegründet wurde. Der Weg führt uns über eine Hügelkette. Oben angekommen haben wir unser Ziel vor Augen und gehen darauf zu. Das Kloster Tatev wurde, wie andere Klöster des Mittelalters, mit einer Mauer zur Abwehr von Eindringlingen umgeben und liegt auf einem Bergvorsprung hoch über der Vorotan-Schlucht. Seit 2010 führt vom Kloster über die Schlucht die mit 5.750 m längste Pendelbahn der Welt zum Ort Halidzor. Nach der Besichtigung des Klosters schweben wir in nur 11 min. hinüber zu diesem Ort. Über Goris und dem verlassenen Höhlendorf Khndzoresk wo wir einen kurzen Halt machen, fahren wir in den Süden des Landes nach Meghri. Eine schöne, aber doch recht kurvige Fahrt durch Gebirgslandschaft erwartet uns bis wir in unserer Unterkunft ankommen.

Tag 7: Meghri – Agarak – Einreise in den Iran – Jolfa

Früh geht es los nach Agarak, dem nahegelegenen Grenzort zum Iran. Wir nehmen Abschied von unserem armenischen Reiseleiter. Auf der iranischen Seite werden wir von unserem iranischen Reiseleiter für die kommende Woche in Empfang genommen und wechseln auch das Fahrzeug. Je nachdem wie lange die Grenzformalitäten dauern, gestaltet sich auch der restliche Tag ist. Wir fahren durch die schroffe Schönheit des Aras Tals, direkt am Fluss nach Jolfa und je nach Ankunftszeit können wir noch zum berühmten Sankt Stephanos Kloster fahren. In einer tiefen Schlucht wurde dieses grandiose Kloster erbaut und ist ein UNESCO-Weltkulturerbe. Wir müssen uns in Erinnerung rufen, dass wir nun in einem streng muslimischen Land sind; da ist eine solch berühmte christliche Stätte schon etwas sehr Außergewöhnliches.

Tag 8: Jolfa – Kandovan

Heute ist unser Ziel Kandovan, ein wirklich idyllisches Felsendorf am Rande des Sahand-Gebirges, dessen höchster Berg, Sahand, 3.000 m hoch ist. Das Dorf mit den Tuffsteinkegeln und Höhlenwohnungen erinnert an Göreme/ Kappadokien in der Türkei. Bereits in vorislamischer Zeit gab es hier schon in den Tuffstein geschlagene Wohnungen, die in mehreren Stockwerken übereinander angelegt sind. Heute leben die Dorfbewohner noch in den Höhlen und auch Geschäfte und Hotels sind dort untergebracht. Wir haben genügend Zeit, das ganze Dorf zu erkunden und mit den Einheimischen Kontakt zu bekommen.

Tag 9: Kandovan – Tabriz (Täbris)

Morgens fahren wir nach Tabriz, Hauptstadt von iranischen Provinz Ost-Aserbaidschan. Gemeinsam besichtigen wir zwei berühmte Moscheen, die Blaue Moschee und die Jameh Moschee, zwei Bauwerke grandioser Schönheit und mit meisterhaften Verzierungen. Absoluter Höhepunkt ist der Besuch des historischen Basars, größter überdachter Basar der Welt, der auch zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Er gehörte zu den wichtigsten Handelszentren an der Seidenstraße und ist auch heute noch die Lebensader der Stadt. Das Angebot reicht von Gold, Silber, Edelsteinen und Schmuck über Teppiche und Gewürze und und und.... Schnell ist zu erkennen, dass es sich auch um einen wichtigen Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs zwischen den Menschen handelt. Nach dem Mittagessen, steht uns der Nachmittag zur freien Verfügung, damit wir genügend Zeit haben, auf eigene Erkundung zu gehen.

Tag 10: Tabriz – Meshkinshahr - Ardabil

Früh fahren wir nach Ardabil ab. Unsere Route über Meshkinshar ist landschaftlich sehr reizvoll. Im Süden erhebt sich der Sabalan, mit 4.811 m der zweithöchtse Vulkan des Iran. Am Nachmittag erreichen wir Ardabil eine der größten und wichtigsten Städte des historischen Aserbaidschans. Für seine feinen, kostbaren Teppiche und seine Seidenproduktion ist Ardabil weit über die Grenzen des Landes hinaus berühmt. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist der Gebäudekomplex um das Grabheiligtum des Scheich Safi Al-Din Ardebili. Seit 2010 gehört das Heiligtum zum UNESCO Weltkulturerbe. Begründet wurde das damit, dass es zum einen ein Meisterwerk menschlicher Schöpferkraft sei, zum anderen sei es ein Zeugnis kulturellen Austauschs und ein Erbe von besonderer menschheitsgeschichtlicher Bedeutung.

Tag 11: Ardebil - Maragheh

An den Hängen des Sabalan haben die Shahsavan Nomaden ('die dem Shah dienen') ihre Sommerweiden. Wir besuchen diese Nomaden auf usnerer Fahrt nach Maraghe. Die Shahsavan-Nomaden führen ein hartes Leben und sind für ihre Handwerkskunst des Teppichknüpfens bekannt. Traditionell leben sie in einem halbkugelförmigen Filzzelt, genannt "alachiq", viele leben auch in ausrangierten Armeezelten. Hoffentlich haben wir die Gelegenheit, einen kurzen Einblick in Ihren Alltag zu bekommen. Am Abend erreichen wir Maragheh, eine Stadt an den Ausläufern des Sahand-Gebirges. Die Stadt ist umgeben von weitläufigen Obstplantagen und ist bekannt für getrocknete Früchte, die es überall zu kaufen gibt. Sehenswert sind in der Stadt die vier Grabtürme, von denen der älteste aus dem 12. Jh. stammt.

Tag 12: Maragheh – Takab - Tacht-i Suleiman

Wieder ein sagenhaftes UNESCO Weltkulturerbe erwartet uns heute in der Nähe von Takab: der weitläufige Gebäudekomplex Tacht-i Suleiman, bestehend aus dem Feuertempel ('Thron des Salomons'), dem Palast und Befestigungsanlagen aus dem 5.Jh. Die Anlage liegt in einem Tal, in dem warme Quellen kalk- und säurehaltiges Wasser an die Erdoberfläche drücken – in der Mitte des Komplexes befindet sich daher auch ein artesischer Quellsee mit 21 Grad warmen Wasser. Am besten wir gehen erst auf den Hügel, von dem wir die Aussicht auf diesen – wahrlich magischen Ort – genießen können und beginnen dann mit unserer Besichtigung. Auch der ca. 3 km davon entfernt liegende Sinterkalkkegel Zendan-i Suleiman ('Gefängnis des Salomon) steht auf unserem Programm. In dem Kegel befindet sich ein mehr als 100 m tiefes Loch mit ca. 70 m Durchmesser. Umgeben ist dieser Krater von Mauerresten eines Heiligtums, das hier oben stand.

Tag 13: Takab – Soltaniyeh - Qazvin

Früh geht es los und unser erstes Ziel ist Soltaniyeh. Während der der Mongolenherrschaft im 14.Jh. war sie kurzzeitig sogar Hauptstadt des Iran. Heutzutage ist es das Öldscheitü-Mausoleum, das die Menschen hier sehen wollen, eines der insgesamt 21 UNESCO Weltkulturerbe Denkmäler im Iran. Was für ein imposantes, wuchtiges Bauwerk! Die Kuppel mit einer Höhe von 35 m gehört zu den größten der Welt. Die detailverliebte Kachelarbeit an den Wänden, die Farben, die Blumenmuster, die Schriften – was für ein Wunderwerk menschlicher Handarbeit!

Tag 14: Qazvin – Teheran

Je nach Verkehr erreichen wir nach knapp zwei Stunden Fahrt Teheran, die Hauptstadt des Iran. Die moderne Großstadt mit ca. 14 Millionen Einwohnern ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum. Wir fahren zur Saadabad-Palastanlage, ein riesiges Gelände mit Park, mit insgesamt 18 Palastbauten. Die kühlere und saubere Luft hier im Norden der Stadt hat dazu geführt, dass alle Dynastien und auch der Schah diese Paläste als Sommerresidenz nutzten. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung für eigene Erkundungen. Übernachtung im Hotel in Teheran.

Tag 15: Rückflug

Kurz nach Mitternacht werden wir zum Flughafen gebracht und treten unsere Heimreise an, Ankunft am Morgen.

Charakter

Profil: Wir haben eine sehr interessante Kombination aus kulturellen Höhepunkte und landschaftlichen "Schmankerln" für Sie zusammengestellt. Anforderung: Diese 2-Länder-Kombination ist einfach und von allen problemlos zu bewältigen, die bereit sind sich auf Neues einzulassen und das eine oder andere Mal etwas auf Komfort zu verzichten. Die Wanderungen belaufen sich auf max 6. Stunden Gehzeit. Für die Fahrstrecken brauchen Sie manchmal etwas „Sitzfleisch", da die Straßenverhältnisse nicht immer ganz einfach sind. Unterbringung: Übernachtet wird in landesüblichen Hotels und privaten Gästehäusern. In den Gästehäusern sind keine Einzelzimmer verfügbar. Bitte vergleichen Sie den Komfort und die sanitären Einrichtungen der Quartiere nicht mit unseren hohen Standards. Unterwegs werden Sie mancherorts einfache Verhältnisse vorfinden. Daher werden Verständnis, die Bereitschaft zur Anpassung und die Fähigkeit, auf Komfort zu verzichten von allen Teilnehmern erwartet. Verpflegung: Alkohol darf in den Iran nicht eingeführt werden, da strenges Alkoholverbot herrscht (In vielen Hotels und Restaurants wird jedoch alkoholfreies Bier angeboten). Mineralwasser und Softdrinks sind in allen Restaurants und vielerorts unterwegs zu kaufen. Kleidung: Bitte beachten Sie im Iran auf angemessene Kleidung. Männer dürfen weder kurze Hosen noch Bermudas tragen. Von den Damen wird im Iran Angleichung im Kleidungsstil verlangt. Führen Sie bitte nur dezente, unauffällige Kleidung in gedeckten Farben mit. Tief ausgeschnittene, eng anliegende sowie Kleidung mit kurzen oder halblangen Ärmeln ist in der Öffentlichkeit nicht gestattet. Nach dem Grenzübertritt müssen Sie neben dem obligatorischen Kopftuch langärmelige und die Beine bedeckende Kleidung tragen, z. B. eine Bluse oder einen Pullover über Hose oder Rock oder einen sehr leichten, knielangen Sommermantel oder Umhang. Teilweise ist für den Besuch von Moscheen ein Tschador erforderlich – ein langer, den Kopf und den Körper bedeckender Schleier, der vor den Moscheen zur Verfügung gestellt wird.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bargeld
  • Kreditkarte
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie A/B
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • lange Hose
  • bequeme Freizeithose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T-Shirts
  • Langarmhemden oder -blusen
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • kurze Funktionsunterwäsche
  • Schlafbekleidung
  • Badebekleidung
  • Handtuch
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • Reisetasche auf Rollen
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Kulturbeutel
  • Oropax
  • Reisewecker
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Schreibzeug
  • wasserdichter Packsack für Dokumente
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Insektenschutzmittel für Haut und evtl. für Bekleidung
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)

Inklusivleistungen

  • Hauser Reiseleitung ab Yerevan/bis Teheran
  • Flug mit Austrian Airlines Frankfurt - Wien - Yerevan und zurück mit Lufthansa Teheran - Wien - Frankfurt
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Halbpension
  • Übernachtung in 12 x Hotel, 2 x Gästehäuser
  • Transfers/Fahrten laut Programm
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Anschlussflüge vorbehaltlich Verfügbarkeit: innerdeutsch € 120,-; Wien, Zürich Aufpreis auf Anfrage
  • Der Einzelzimmerzuschlag umfasst 12 Nächte

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus