Charakter
Schwierigkeit Ⅲ–Ⅳ
Höhe 5.005
Hotel-Übernachtungen
Zelt-Übernachtungen 12×
↑bis 990 Hm, ↓bis 990 Hm

Bhutan - Chomolhari-Laya-Trek

Trekkingreise entlang der Chomolhari-Kette über Laya nach Gasa mit Besuch des Thimphu-Festes

  • 12-tägiges Zelt-Trekking (4 - 8 Std. tgl.), Wanderungen: 1 x moderat (4 - 5 Std.)
  • An einem der größten Festivals in Bhutan, dem Thimphu Tshechu, teilnehmen
  • In Jangothang die schneebedeckten Bergriesen Chomolhari und Jichu Drake bewundern
  • Durch das Paro Chhu-Tal über Almwiesen und Yakweiden nach Lingzhi trekken
  • Im Bergdorf Laya die Traditionen des Volksgruppe der Layap kennen lernen
  • Mit Blick auf den Gangchhenta den 5.000 m hohen Sinche-Pass überschreiten
  • Auf Pilgerpfaden hinauf zum Taktshang-Kloster, dem berühmten Tigernest, wandern
Schneeweiße Fünf-, Sechs- und Siebentausender, viele davon namenlos und noch unbestiegen. Zwischen braun-grünen Bergrücken ragen sie auf und spiegeln sich in dunkelblauen Seen. Hinter der Ruine der Klosterfestung von Jangothang erhebt sich die massive Ostflanke des Chomolhari und weiter nördlich strebt die markante Spitze des Jichu Drake in den Himmel. Wir sind unterwegs im Westen Bhutans an der Grenze zu Tibet und tauchen tief in die Bergwelt des Himalaya-Staates ein. Bevor wir im Paro-Tal unser Trekking starten, stimmen wir uns in der Hauptstadt Thimphu beim farbenfrohen Festival, dem Thimphu Tshechu, auf die Kultur des Landes ein und mischen uns unter die Feiernden. Alte Handelsrouten und Pilgerwege führen uns dann vorbei an Bauernhöfen und Weilern, durch idyllische Nadel- und Rhododendronwälder nach Jangothang. Hier spielen Chomolhari und seine Nachbargipfel in der Szenerie die Hauptrolle. In Gasa baden wir in heißen Quellen, in Limithang blicken wir hinauf zum prächtigen Bergmassiv des Gangchenta und halten stets Ausschau nach scheuen Murmeltieren und flinken Blauschafen. Und überall begegnen uns aufgeschlossene Menschen. Im Dorf Laya das Volk der Layap, die uns mit ihrer ausgefallenen Tracht beeindrucken, an der Klosterfestung in Lingzhi neugierige Mönche und nach Überquerung des 5.005 m hohen Sinche-Pass Yakzüchter und deren Tiere, die auf saftigen Almwiesen grasen. Zum krönenden Abschluss wandern wir noch hinauf zum Taktshang-Kloster, dem „Tigernest“, welches sich hoch über dem Paro-Tal an eine Felswand klammert. Mit einem prall gefüllten Erfahrungsschatz verlassen wir Bhutan – dieses kleine Land hat viel zu bieten!
Reisetage: 22
Teilnehmeranzahl: 9 – 14 Personen

Tag 1: Anreise nach Nepal

Linienflug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.

Tag 2: Ankunft in Kathmandu

Wir landen in der nepalesischen Hauptstadt und werden vom Flughafen abgeholt und zu unserer Unterkunft gebracht. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am Abend treffen wir uns zu einem Willkommensdinner im Hotel oder einem nahen Restaurant – eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und Besprechen der Unternehmungen der folgenden Tage.

Tag 3: Flug nach Paro und Fahrt nach Thimphu

Heute fliegen wir nach Paro und haben bei gutem Wetter während des Fluges einen fantastischen Ausblick auf die Gipfel der Himalaya-Kette. Die Achttausender Shishapangma, Cho Oyu, Everest, Lhotse und Kanchenjunga zeigen sich hoffentlich. Paro liegt 2.260 m hoch im gleichnamigen Tal. Dieses wird im Norden vom heiligen Berg Chomolhari beherrscht, den wir auf unserem Trekking noch aus der Nähe bewundern dürfen. Gletscherwasser strömt von seinen Nebengipfeln durch tiefe Schluchten zu Tal und bildet den Fluss Paro Chu. Von Paro fahren wir weiter in die Hauptstadt Thimphu, wo wir den Nachmittag für erste Erkundungen nutzen.

Tag 4: Besuch des Thimphu-Festes

Gleich am frühen Morgen besuchen wir für einige Stunden das Thimphu Tshechu, eines der größten bhutanischen Feste. Es wird zu Ehren Padmasambhavas (auf Tibetisch Guru Rimpoche) begangen, gleichzeitig werden die Götter gefeiert. Zur Festzeit strömen die Menschen aus den Tälern des Umlands in Festtagskleidung zum Tashichho Dzong. Frauen und Mädchen tragen bunten Familienschmuck. Die Dzongs (Klosterburgen) sind Verwaltungssitze der geistlichen und weltlichen Macht Bhutans und i.d.R. nur während eines Festes für Fremde zugänglich. Mönche und Laien in farbigen Kostümen treten mit Masken auf, die Götter, Dämonen und legendäre Gestalten darstellen. Die Bewegungen der Tänzer sind bis ins kleinste Detail festgelegt, ihre oft schreckenerregenden Masken entsprechen dem Thema der meist spannungsgeladenen Tanzdramen: Zerstörung der bösen Kräfte und Sieg über das Chaos. Dämonen werden abgewehrt, die Kräfte symbolisch durch die Schwerter der Tänzer und durch den Trommelklang zerstört oder vertrieben. Spaßmacher lockern mit grotesken Darbietungen die feierliche Stimmung des Festes durch übermütige Scherze auf. Am Nachmittag können wir noch die goldene Buddha-Dordenma-Statue und die Innenstadt von Thimphu besuchen.

Tag 5: Fahrt nach Paro und weiter nach Shana, Beginn des Trekkings und Wanderung bis Shingkharab

Am Vormittag fahren wir zurück nach Paro und besuchen den Kyichu Lhakang. Dieser im 7. Jh. im Auftrag des tibetischen Königs Srongtsen Gampo erbaute Tempel zählt zu den ältesten und am meisten verehrten Tempel des Landes. Er beherbergt wundervolle Statuen. Anschließend fahren wir das Tal des Paro Chu hinauf, vorbei an kleinen Ansiedlungen, Terrassenfeldern und Wiesen nach Shana. Hier essen wir zu Mittag und unser Gepäck wird auf Pferde verladen. Danach beginnt unser Trek im Jigme-Dorje-Nationalpark. Durch moosbewachsenen Wald aus Eichen, Bambus, Rhododendron und Pinien erreichen wir unser erstes Camp auf einer Lichtung in Shingkharab (3.060 m).

Tag 6: Wanderung nach Thangthanka

Wir brechen früh auf. Der Weg heute ist anstrengend, aufgrund des größtenteils sehr steinigen Untergrundes und stetigem Auf und Ab. Das Tal verengt sich und wir tauchen in einen dichten Zauberwald ein. Der Waldboden ist von dichtem Unterholz bedeckt, dicke Humusschichten haben sich im Lauf der Zeit gebildet. Um den Weg passierbar zu halten, wurde er mit Flusssteinen ausgelegt. Nach Regen kann sich vor allem die erste Hälfte des Tages schlammig gestalten. Immer weiter hinauf führt uns der Weg bis zur Einmündung des Soe Yaksa-Tales. Wir queren den Fluss und haben nun bald unser Lager in Thangthanka auf 3.630 m erreicht. Heute können wir bei klarer Sicht zum ersten Mal den Blick auf den 7.314 m hohen Chomolhari werfen. Die schneebedeckte Kuppel des heiligsten Berges des Landes taucht wie aus dem Nichts zwischen den Baumwipfeln vor uns auf.

Tag 7: Wanderung nach Jangothang

Je weiter wir aufsteigen, desto mehr lichtet sich der Wald. Bald haben wir die Baumgrenze erreicht. Vorbei an den ersten Yakherden, Manimauern und vereinzelten kleinen Bauernhäusern geht es zum Fuß des Chomolhari-Massivs. In Jangothang (4.100 m), vor der Ruine einer verlassenen Klosterfestung, schlagen wir unser Lager neben einem kleinen Bach auf. Am Ende des Tals türmt sich der mächtige Chomolhari auf und dominiert die Szenerie.

Tag 8: Ruhetag in Jangothang

Am Morgen können wir den Sonnenaufgang direkt von unserem Zelt aus genießen! Der Tag dient der Akklimatisation. Wir wollen aktiv, durch Ausflüge, etwas dafür tun. Dafür bieten sich hier optimale Möglichkeiten: ein Ausflug zum Gletschersee am Fuß des Jichu Drake, entlang des Gletschertals in Richtung Chomolhari, hinauf zu einem der vorgelagerten Gipfel mit Blick auf Chomolhari und Jichu Drake, oder zu den Tsophu-Seen, in denen sich die umliegenden Gipfel spiegeln.

Tag 9: Wanderung über den Nyele-Pass nach Jeje Chhu

Wir wandern Richtung Ende des Tals an den letzten Bauernhäusern vorbei und queren den Fluss über eine stabile Bohlenbrücke. Nun geht es steil über einige Kehren hinauf in ein herrliches Hochtal. Mit jedem Schritt wird die Sicht freier auf den Jichu Drake, Sitz der Schutzgottheit des Paro-Tales, der sich immer mächtiger vor uns aufbaut. Bald haben wir die erste Stufe erreicht und es geht leicht ansteigend ins Tal hinein. Über eine zweite Stufe gelangen wir auf gutem Weg nach 2,5 - 3 Stunden auf ein kleines Plateau. Bei klarem Wetter lugen nun Chomolhari, Jichu Drake und der Tsering Kang (6.526 m) hinter den Kämmen hervor. Wir sind im Reich des Schneeleoparden angelangt – Murmeltierkolonien und Blauschafherden sichern seine Nahrungsgrundlage. Häufig ziehen Adler und Geier am Himmel ihre Kreise. Schließlich erreichen wir den Nyele-Pass auf einer Höhe von 4.870 m. Kalter Wind lässt hier die Gebetsfahnen im Wind knattern. Bei klarer Sicht bietet sich ein traumhafter Panoramablick auf die umliegenden Eisgipfel und den Himalaya-Hauptkamm. Weiter im Osten grüßt der mächtige Gangchengta („Tigerberg", 6.840 m). Noch besser ist die Aussicht vom kleinen Gratgipfel (4.930 m) links des Passes. Wir steigen in einem weiten Bogen ab zum Camp am Jaje Chu ("Türkisfluss") unterhalb des Dzong von Lingshi.

Tag 10: Wanderung nach Chebisa

Auf unserer heutigen Etappe geht es gemächlicher zu. Wir machen einen Abstecher zum Dzong von Lingshi (4.200 m). Von der Kuppe hat man einen schönen Blick über das Tal des Mo Chu (=Mutterfluss). Vorbei an der Schule von Lingshi erreichen wir das Dorf Goyuk, dessen Bruchsteinhäuser sich unter einer Steilwand zusammendrängen. Nach der Mittagspause folgen wir dem schönen Weg weiter bis ins nächste Tal, in dem sich das Dörfchen Chebisa (3.950 m) befindet. Am Nachmittag können wir die Siedlung erkunden oder zum Wasserfall wandern, der ein wenig oberhalb der letzten Häuser herabströmt.

Tag 11: Wanderung über den Gobu-Pass nach Shomuthang

Wir verlassen Chebisa und steigen steil und auf schmalen Pfaden über die Yakweiden auf, bis wir nach 2-3 Stunden den Gratübergang des Gobu-Pass (4.410 m) erreichen. In den Felsformationen oberhalb des Aufstiegwegs leben Blauschafherden, eventuell bekommen wir diese zu Gesicht und können vielleicht auch Greifvögel über uns kreisen sehen. Nach dem Pass führt der Weg als Schneise durch üppiges Rhododendrondickicht. Wir steigen etwa 250 Höhenmeter in das Tal Dhulung-Ghang ab und erreichen nach einer Schleife und einem leichten Gegenanstieg dichteren Bergwald, durch den wir in das Tal von Shakshepasa (3.980 m) absteigen. Je nach Witterung können die bewaldeten Abschnitte rutschig sein und stellenweise durch tiefen Morast führen. Wir queren den Jolethang Chu und steigen den Gegenhang zu unserem Zeltplatz Shomuthang (4.220 m) hinauf. Haben wir Glück, können wir hier vielleicht Takine beobachten, die scheuen Nationaltiere Bhutans.

Tag 12: Wanderung über den Jari-Pass nach Robluthang

Wieder steht uns zunächst ein etwas steilerer Anstieg von etwa 200 Höhenmeter bevor, auf dem wir hoffentlich mit Blicken auf den Kang Bum (6.526 m) belohnt werden. Dem Tal des Jarila Chhu folgend, steigen wir weiter auf und erreichen über ein letztes steileres Serpentinenstück nach etwa 3 Stunden den Jari-Pass (4.785 m). Er markiert die Distriktgrenze zwischen Lingshi und Laya. Wir können bereits den Sinche-Pass, den wir morgen überqueren, sehen. Der mächtige Schneeberg im Nordosten ist der Gangchenta ("großer Tigerberg") mit einer Höhe von 6.840 m. Nach Westen sehen wir bei entsprechend freier Sicht noch einmal den Tsering Kang und die Chomolhari. Der Abstieg führt teilweise steil und in Serpentinen hinab an die Baumgrenze. Rhododendren, Lärchen, Wacholder, Hemlocktannen und Birken säumen den Abstieg. Auch hier kann der Weg stellenweise wieder rutschig und morastig sein. Mehrere Seitentäler kommen hier zusammen und bilden das breite Tal von Tsari Jathang. Es ist als Schutzgebiet für die Nationaltiere Bhutans, die Takins, ausgewiesen, die sich in den Sommermonaten aus den tieferen Lagen hierher zurückziehen. Wir queren das sumpfige Gebiet und müssen evtl. durch den Fluss waten. Ein steiler Hang trennt uns noch von einem idyllischen Plateau, auf dem sich unser einsamer Lagerplatz Robluthang (4.150 m) befindet.

Tag 13: Wanderung über den Sinche-Pass nach Limithang

Zunächst geht es in Serpentinen eine Rampe hinauf auf etwa 4.400 m. Nach Osten öffnet sich ein breites Gletschertal, dem wir leicht ansteigend folgen. Entlang einem Gebirgsfluss, dann über Moränen erreichen wir den eigentlichen Passaufstieg in 4.700 m. Nur noch langsam geht es in Serpentinen aufwärts zu einer vorgelagerten Kuppe mit Steinhaufen, dahinter verbirgt sich die Passhöhe mit Gebetsfahnen. Unser höchster Pass, der Sinche-Pass (5.005 m), ist erreicht! Die Aufstiegszeit beträgt ca. 4,5 Stunden. Hoffentlich haben wir schönes Wetter, denn vor uns erhebt sich der mächtige Gangchenta, im Südosten der Masa Kang (7.194 m), die Schwarzen Berge und weiter entlang der Hauptkette die Berge von Lunana. Nach kurzer Rast steigen wir über einen beschwerlichen, steinigen Weg entlang einer Moräne in ein weiteres Gletschertal ab, um auf den Kango Chhu zu treffen. Wir wechseln die Flussseite und erreichen eine Yakweide. Oberhalb des Flusses ziehen wir weiter, vorbei an einem Gletscher und Gletschersee. Bei der Endmoräne beginnt ein steiler Abstieg zur Talsohle. Wieder müssen wir über den Fluss und kurz durch Rhododendren aufsteigen, bevor wir etwas absteigend unser wunderschön gelegenes Zeltlager Limithang (4.140 m) erreichen. Unterwegs treffen wir vielleicht auf Nomaden mit ihren schwarzen Yakhaarzelten.

Tag 14: Wanderung nach Laya

Wir folgen dem Lauf des Flusses durch herrlichen Koniferenwald. Etliche kleine Seitenflüsse überqueren wir auf Holzbrücken. Die meiste Zeit geht es leicht bergab, doch einen kleinen Anstieg durch den Wald müssen wir überwinden, bis wir auf einer Terrasse hoch über dem Flusstal die Streusiedlung von Laya erreichen (3.840 m). Sechs kleine Dörfer bilden Laya. Insbesondere die Frauen der Layaps fallen durch ihre besondere Tracht auf. Traditionell tragen sie ein Gewand aus Yakwolle und als Kopfschmuck fertigen sie spitze kleine Hüte aus Bambus. Zusätzlich zur Yakwirtschaft haben sie sich in den letzten Jahren das Sammeln des "Yartsa Gombu" genannten Raupenpilz als Einnahmequelle erschlossen und sind damit zu relativem Wohlstand gelangt. Das nordöstliche Tal führt zum Masa Kang, auf der anderen Talseite erhebt sich der Tsenda Kang (7.200 m). Wir nutzen den Nachmittag, um das Dorftreiben näher zu erkunden.

Tag 15: Wanderung nach Tongchu Drak

Wir verlassen Laya am oberen Ortsende und wandern auf dem aussichtsreichen Höhenweg namens Longu-Trail bis ins Tal des Zamte Nangi Chhu. Nach einer Brücke über den Togtserkhagi Chhu erreichen wir das Armeecamp Take Hankhar, an dem unsere Permits geprüft werden. Der weitere Weg führt zunächst bequem auf der orographisch linken Seite des Mo Chu entlang. Dann queren wir eine Brücke auf die andere Seite, und der Weg weicht nun einige Male in recht steilen kurzen Auf- und Abstiegen natürlichen Hindernissen aus. Zuletzt wieder ans linke Ufer und zu unserem Zeltplatz bei Tongchu Drak.

Tag 16: Wanderung nach Koina, Ende des Trekkings und Fahrt nach Gasa

In etwa zwei Stunden erreichen wir heute Vormittag Koina (3.270 m). Hier oder erst etwas weiter talauswärts warten bereits unsere Fahrzeuge und bringen uns nach Gasa, wo wir am Nachmittag in den heißen Quellen entspannen können.

Tag 17: Fahrt über Damji nach Punakha

Am Morgen verabschieden wir uns von unserer Begleitmannschaft und begeben uns auf die Rückfahrt nach Punakha (1.350 m). Unterwegs machen wir einen Stop und steigen etwa 200 Höhenmeter zum Kham Sum Yuley Namgyal Tempel auf. Am Nachmittag besichtigen wir den Punakha Dzong, der, anders als die meisten Klosterburgen, nicht auf einem Bergrücken, sondern in der Ebene liegt. Der Legende nach hat der Baumeister von diesem "Palast der großen Glückseligkeit" geträumt und ihn entsprechend seiner Traumerscheinung, ohne den Entwurf auch nur einmal zu ändern, nachgebildet. Auf der Empore der von zwei Flussarmen umströmten Klosterburg drehen sich große Gebetsmühlen.

Tag 18: Fahrt über Thimphu nach Paro

Nach dem Frühstück fahren wir bis zum Dorf Sopsokha. Dort wandern wir in 20 Minuten zum Chime Lhakhang. Der auf einem runden Hügel gebaute Tempel wird auch als Tempel der Fruchtbarkeit bezeichnet. Danach fahren wir hinauf zum Pass Dochu La auf 3.140 m. An einem klaren Tag bietet sich hier ein Panoramablick auf das östliche Himalaya-Gebirge, einschließlich des höchsten Gipfels Bhutans, Gangkhar Puensum (7.570 m). Zudem sind auf dem Pass 108 Chörten zu bewundern, die zu Ehren des Königs Jigme Singye Wangchuk errichtet wurden. In Thimpu besichtigen wir das Takin-Gehege und haben Gelegenheit für Einkäufe, bevor wir weiter nach Paro fahren.

Tag 19: Wanderung zum Taktshang-Kloster

Heute steht ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm - das bekannte Kloster Taktshang. Auf steilem Weg wandern wir hinauf zu einer Aussichtsplattform, von der sich ein großartiger Blick auf das berühmte Tigernest bietet. Eine spektakuläre Schlucht mit Wasserfall trennt uns von der Klosteranlage, die sich hoch über dem Paro-Tal erhebt. Im April 1998 brach ein Brand in der Anlage aus. Betroffen davon war glücklicherweise aber nur ein Teil des Klosters, das inzwischen wieder aufgebaut wurde. Für Bhutaner ist Taktshang eine der heiligsten Stätten des Landes, die Gläubige zumindest einmal in ihrem Leben aufsuchen sollten. Der Sage nach soll Padmasambhava von Tibet aus auf einer Tigerin hierher geflogen sein und die Dämonen des Paro-Tals überwältigt haben. Nach beendeter Meditation soll er Anweisung gegeben haben, hier ein Kloster zu bauen. 1648 wurde es um die Meditationshöhle des großen Guru und seiner Nachfolger errichtet. Der Bau besteht aus mehreren Tempeln und scheint förmlich an der Felswand zu kleben. Am Nachmittag bleibt noch Zeit für weitere Besichtigungen in Paro.

Tag 20: Flug nach Kathmandu und Freizeit

Wir fliegen von Paro nach Kathmandu. Nach der Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt werden wir zu unserem Hotel gebracht und haben die restliche Zeit zur freien Verfügung.

Tag 21: Freizeit in Kathmandu

Uns steht ein weiterer Tag zur freien Verfügung um Kathmandu zu erkunden.

Tag 22: Ankunft in Deutschland

Wir werden zum Flughafen gebracht und treten unseren Rückflug nach Deutschland an.

Charakter

Profil: Diese Reise kombiniert den Chomolhari-Trek mit dem Laya-Gasa-Trek zu einem anspruchsvollen Trekking mit mehreren Passüberschreitungen in einsamer Gebirgsregion durch den Jigme-Dorje-Nationalpark im Westen Bhutans. Ausblicke auf die Bergriesen der Chomolhari-Kette, uralte Festungsruinen und Dzongs sowie Begegnungen mit abseits der großen Städte lebenden Bevölkerung und deren Traditionen machen den Weg zu einem Erlebnis. Beim Besuch des Thimphu Tshechu, einem der größten Festivals Bhutans, ist der kulturelle Pulsschlag des Landes zu spüren, während im berühmten Taktshang-Klosters nahe Paro Legenden und Mythen den Takt angeben. Zu Beginn und Ende der Reise lässt sich zudem die nepalesische Hauptstadt Kathmandu erkunden. Anforderung: Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 8 Std. Gehzeit teilweise über Geröll und Blockwerk, manchmal durch wegloses Gelände oder über einfache, teils steile Pfade, die auch etwas ausgesetzt sein können. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, allerdings können die Wege besonders nach Regen schlammig und rutschig sein. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. In den Passregionen kann es ganzjährig zu Schneefällen kommen. Die Lage des einsamen Treks in der Grenzregion zu Tibet, abseits jeglicher größerer Orte, stellt im Krankheits- oder Verletzungsfall ein gewisses Risiko dar. Die Wege für einen Rücktransport - er kann in aller Regel nur mit Tragetieren erfolgen - sind lang und führen immer über hohe Pässe. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Straßen in Bhutan sind oftmals nicht asphaltiert oder befinden sich teilweise in schlechtem Zustand. Je nach Straßenverhältnissen können die Fahrten sehr holprig werden. Höhe: Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet Hypoxicum, das Institut für Höhentraining in München, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan. Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen. Unterbringung: Wir übernachten in den Städten in Mittelklassehotels. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während des Trekkings sind wir in 2-Personen-Kuppelzelten untergebracht. Aufblasbare Isomatten (Therm-a-Rest) werden für die Zeltnächte gestellt. Zusätzlich werden in den Camps ein Küchenzelt, ein Messezelt und ein Toilettenzelt aufgestellt. In Jangothang und Gasa steht eine Dusche zur Verfügung. Grundsätzlich wird der Standort der Camps immer so gewählt, dass fließendes Wasser an einem Wasserlauf zur Verfügung steht. Morgens und abends wird als Waschgelegenheit eine Schüssel mit warmen Wasser gereicht. Verpflegung: Bei dieser Reise sind Halbpension sowie 17 Mittagessen inkludiert. In den Städten frühstücken wir im Hotel. Zum Mittag- und Abendessen kehren wir in einem landestypischen Restaurant ein oder essen im Hotel. In Bhutan wird immer Reis gegessen, dazu Gemüse und evtl. Fleisch, häufig auch Suppen und Eintöpfe. Häufig wird mit Chili gewürzt, für Europäer wird immer etwas milder gekocht. In Hotels werden auch europäische Gerichte serviert, häufig Kartoffeln oder Reis mit Gemüse. Während des Trekkings werden die Mahlzeiten durch den Koch aus unserer Begleitmannschaft zubereitet. Morgens und abends essen wir im Camp. Mittags machen wir ein Picknick. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis! Teamwork: Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Zeltaufbau, Kochen, Abspülen, etc.) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl. Besuch des Klosterfestes: Feste oder einzelne Teile können immer kurzfristigen Änderungen unterliegen. Eine hundertprozentige Planung ist deshalb nicht möglich. Die Programmplanung ist aber so angelegt, dass flexibel reagiert werden kann. Dzongs: Die Klosterburgen sind für Fremde normalerweise nicht zugänglich. Man kann zwar immer die Innenhöfe besichtigen, darf aber meist nur in einen der Gebetsräume hinein. Nur während Klosterfesten wird auch mal eine Ausnahme gemacht. Respekt: Respekt ist in unbekannten Kulturkreisen besonders wichtig und sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Vor allem der Osten Bhutans ist touristisch wenig erschlossen und wir bitten um taktvolles Verhalten gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Die Bewahrung des kulturellen Erbes sowie der Schutz der Umwelt gilt als oberstes Anliegen der Regierung Bhutans und wird auch von Gästen des Landes erwartet. Tragen Sie nicht zu auffällige Kleidung. Weder Damen sollten kurze Röcke, noch die Herren Shorts, oder ärmellose, ausgeschnittene Shirts tragen. Tragen Sie bitte, wenn überhaupt, kurze Hosen nur während des Trekkings. Vor dem Betreten von Heiligtümern und Wohnhäusern werden die Schuhe ausgezogen. Es empfiehlt sich dafür ein Paar dicke Socken mitzunehmen. Rauchverbot: Das Rauchen auf öffentlichen Plätzen bzw. in der Öffentlichkeit ist in Bhutan verboten – ebenso der Handel mit Tabakwaren. Erlaubt dagegen ist das Rauchen im privaten Umfeld (im eigenen Haus, im Hotelzimmer). Für den Eigengebrauch dürfen daher auch kleine Mengen an Tabakwaren eingeführt werden, auf die man allerdings offiziell einen Zollzuschlag von 100 % bezahlen muss.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Passbilder
  • Impfpass
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bargeld, Kreditkarte, EC Karte (Bankautomat)
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie B/C
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • lange Hose
  • Trekking- / Bergwanderhose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T-Shirts
  • Kurzarmhemden oder -blusen
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Wärmeschicht (leichte Daunenjacke oder Primaloft)
  • mittlere Daunenjacke (Füllgewicht ab 200 g)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • lange Funktionsunterwäsche
  • Schlafbekleidung
  • Badebekleidung
  • Handtuch
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • warme Mütze
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • warme Fingerhandschuhe
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • zusätzliche kleine Tasche, um Gepäck zu deponieren
  • Schlafsack bis - 15° im Komfortbereich
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Kulturbeutel
  • Oropax
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Taschenmesser
  • wasserdichter Packsack für Dokumente
  • wasserfester Packsack (zur Übersicht im Reisegepäck)
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Thermosflasche
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Insektenschutzmittel für Haut und evtl. für Bekleidung
  • Multifunktionsstecker für landestypische Steckdosen
  • Trekkingschirm als Regen- bzw. Sonnenschutz
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Biwaksack
  • Gamaschen
  • warme Bergwandersocken oder Strümpfe mit hohem Wollanteil (600 g pro qm)

Inklusivleistungen

  • Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
  • Flug mit Turkish Airlines ab/bis Frankfurt via Istanbul nach Kathmandu
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 8 x in Mittelklassehotels, 12 x im Zelt
  • Flug mit Druk Air ab/bis Kathmandu nach Paro
  • 20 x Frühstück, 17 x Mittagessen, 20 x Abendessen
  • Gepäcktransport
  • Koch- und Begleitmannschaft
  • Sicherheitsausrüstung: Überdrucksack
  • Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Andere deutsche Abflughäfen vorbehaltlich Verfügbarkeit: 50,00 €; Wien, Zürich: Aufpreis auf Anfrage
  • Einzelzimmerzuschlag 425,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus
    Von/Bis: 24.09.2020 – 15.10.2020
    Preis in €: 6.295 €
    Reiseleitung: Gabriele Friesinger
    Verfügbarkeit: Buchbar