Peru: MTB Huascarán-Circuit
"Trans Cordillera Blanca" auf zwei Rädern (17 Tage)
Blick auf die Cordillera BlancaFotos: Christian Ruland

Der drittgrößte Staat Südamerikas ist ein Land mit extremen landschaftlichen Gegensätzen und allen Klimazonen der Erde: die wüstenhafte Pazifikküste, die Weite des Altiplano, die bizarren Eisgipfel der Kordilleren, die Höhe des Titicaca-Sees, feucht-heißer Urwald am Amazonas, farbenprächtige Indiomärkte und ein faszinierender kultureller Hintergrund.
Auch bei der „Weißen Kordillere" geht kein Weg an Superlativen vorbei: das höchste Hochgebirge Perus mit 31 Sechstausendern, mit dem 6768 m hohen Huascarán als höchstem Berg und dem Alpamayo als „schönstem Gipfel der Welt". Das höchste ist auch das am stärksten vergletscherte Hochgebirge der Tropen.

Seit einigen Jahren, seit kühn angelegte Bergstraßen und Pisten die Cordillera Blanca vom Tal des Rio Santa über hohe Pässe nach Osten, zum „Oriente" Richtung Amazonasbecken durchqueren, ist die „Blanca" auch ein herausforderndes Ziel für Mountainbiker. Die spektakulärsten dieser Gebirgspisten, die Straßen von Carhuaz bzw. Yungay über die fast 5000 m hohen Pässe Punta Olimpica (4890 m) und Portachuelo de Llanganuco (4767 m), können zum „Huascarán-Circuit" rund um den Riesenberg und seinen „kleineren Bruder" Chopicalqui (6354 m) verbunden werden. Für ambitionierte Biker sind die meist unbefestigten und oft schlechten Schotterstraßen der Route „Trans-Cordillera Blanca" ebenso attraktive Ziele wie die Gipfel und Trekkingrouten für Bergsteiger und Wanderer. Im wahren Sinne des Wortes atemberaubende Pisten zu hochgelegenen „Lagunas" und alten Minen, Steigungen bis fast 5000 m und 2000 Hm-Abfahrten machen den Huascarán-Circuit zu einem spannenden Unternehmen. Ein absolutes MTB-Highlight in unserem Programm!

Programm-Kurzfassung:

Flug nach Lima, halbtägige Citytour. Busfahrt in die Cordillera Blanca nach Huaráz; drei Akklimatisations-Radtouren (Cordillera Negra, Wilcahuain, Pitec/Laguna Churup). Der Huascarán-Circuit beginnt in Carhuaz (2650 m) und endet nach 8 Tagen in Yungay im Santa-Tal. Routen-Telegramm: Carhuaz - Quebrada (Tal) Ulta - 1000 Hm „uphill" zur Punta Olimpica (4890 m) - „downhill" über Chacas ins Dorf San Luis (3125 m) - Straßengabel bei Llacma (2500 m) - durch die Dörfer Huamas und Yanama ins Quebrada Morococha - „finale Bergwertung" zur Portachuelo de Llanganuco (4767 m) - Riesenabfahrt (2300 Hm) zu den Lagunas Llanganuco und nach Yungay. Letzter Biketag: Ausflug von Huaráz in den Puya Raimondi-Nationalpark. Rückfahrt nach Lima und Flug nach Cuzco oder Europa.

Das Detailprogramm/die Reise-Kurzinfo 2012 wird derzeit ausgearbeitet.

Verlängerungsmöglichkeit: Inkakultur mit Cuzco und Machu Picchu

Nach der körperlichen Herausforderung bei der MTB Tour sorgt das indianische Erbe Perus für die kulturellen Highlights in zwei archäologischen Stätten von Weltformat: Cuzco und die legendäre Urwaldfestung Machu Picchu.

1. Tag: Flug nach Cuzco-Sightseeing; ÜN Hotel (F/-/-).
2. Tag: Besichtigung Cuzco Umgebung/Indiomarkt; ÜN Hotel (F/-/-).
3. Tag: Mit "ferrocarriles"/Bus nach Machu Picchu und retour; ÜN Hotel (F/-/-).
4. Tag: Morgenflug nach Lima (F/-/-).

Preis ab 2 Personen € 665,- pro Person.
Preis ab 4 Personen € 610,- pro Person.

Leistungen, Einzelheiten siehe Reiskurzinfo (Downloads).


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