In der autonomen Provinz Xinjiang im Westen Chinas ragt der Bergkoloss des Mustagh Ata 7546 m hoch über der Seidenstraße in den Himmel: eine riesige runde Schneekuppel in strahlendem Weiß vor dem Blau des Himmels. Für die kirgisischen Nomaden der Yambulaksteppe ist der Mustagh Ata Götterberg und Lebensquelle zugleich - wegen des Wasserreservoirs seiner Gletscher nennen sie ihn „Vater der Eisberge".
Der Mustagh Ata ist zusammen mit dem noch höheren Kongur der westliche Eckpfeiler des Kun Lun-Gebirges, das sich über 4000 Kilometer quer durch Zentralasien zieht. Wegen seiner Höhe und der „idealen Skihänge" ist der große Berg eines der begehrtesten Ziele für Ski-Expeditionen. Das gewaltige Bergmassiv ist aber auch für Bergwanderer ohne 7000er-Ambitionen ein spannendes Thema. Die 12-tägige Umrundung mit Kamelen als Lasttiere ist eine der großen Trekkingrouten Zentralasiens mit dem „Muss" von drei hohen Pässen - ein landschaftliches Top-Erlebnis über der Seidenstraße mit dem Kleinen Karakulsee und großen Gletscherbergen als Kulissen.
Flug von Wien nach Bishkek in Kirgisien. Busfahrt nach Naryn und über den Torugart-Pass nach China in die Oasenstadt Kashgar am Rand der Takla Makan-Wüste. Fahrt zum Karakulsee (4000 m), Akklimatisationswanderung und Weiterfahrt nach Tashkurgan zum Ausgangspunkt des Unternehmens. 12 Tage Trekking mit Zelten und Kamelen über drei 4000er-Pässe zwischen Mustagh Ata und Kongur - die „Gipfel" sind der 4827 m hohen Yango-Pass und das Mustagh Ata Basislager (4500 m). Abstieg und Trekkingende beim Karakulsee. Rückfahrt nach Kashgar, Besuch des legendären Sonntagsmarktes und Rückfahrt nach Bishkek.