Türkei: Trekking in Kappadokien
Tuffsteinlandschaft und Felsenkirchen (8 Tage)
Kappadokien Foto: Andreas Prammer

Die Türkei ist „eigentlich kein Land", sondern ein auf 780.000 Quadratkilometer komprimierter Kontinent mit einem grandiosen Neben- und Miteinander von Natur und Kultur. Zu den interessantesten Facetten des „Kontinents" zwischen Ankara und der Mittelmeerküste gehört Kappadokien, eine der seltsamsten und mit den in den Fels getriebenen Wohnungen und Kirchen am längsten besiedelten Landschaften der Türkei. Kappadokien ist Teil des inneranatolischen Hochlands und berühmt für die bizarren Tuffsteinformationen, die in Farbtönen von Ocker, Aschgrau bis Rosarot schimmern. Ganze Täler sind von wuchtigen Kegeln, steinernen Pilzen und bis zu 30 m hohen „Feenkaminen" bedeckt. Entstanden ist die einzigartige Landschaft aus den Lavaströmen der Vulkane Erciyes und Hasan Dagi. Wind und Wetter haben das weiche Gestein ausgehöhlt, zu Terrassen abgetragen und zu Schluchten ausgefräst.
Zu den Naturwundern gesellen sich menschliche Kunstwerke - in den Fels gehauene Wohnstätten, Gräber und Kirchen, die den christlichen Gemeinschaften als Versteck dienten.

Programm-Kurzfassung

Flug nach Ankara und Fahrt am Salzsee Tuz Gölü vorbei nach Kappadokien ins Dorf Selime. Wanderung durch den Ihlara-Canyon und Besuch der Höhlenkirchen. Fahrt zur unterirdischen Siedlung Derinkuyu, deren 8 Stockwerke bis in 40 m Tiefe führen, und weiter nach Göreme. Trekkingtage im Akvadi-Tal („Weißes Tal"), zum Bergdorf Uchisar, ins „Tauben-Tal" und über Bahceli und Ayvali ins Gomede-Tal mit den aus den Steilwänden gehauenen Kirchen und Wohnungen. Wanderung durch „surrealistische" Felsformationen ins Pancarlik-Tal und über Ortahisar in die „Rote Schlucht" im Kizilkukur-Tal mit bizarren Formationen aus rotem Tuff. Am letzten Trekkingtag Aufstieg zum Bozdag und über Çavusin ins „Tal der Mönche". Rückfahrt nach Ankara und Flug nach Österreich.