| Pauschalpreis: | € | 3.950,- |
| Flughafentaxen ab Wien bei Flug mit KLM dzt.: | € | 445,- |
| Versicherungspaket ab: | € | 205,- |
| Gesamtpreis: | € | 4.600,- |
| Kondition: | 4 |
| Technik: | 4 |
Der Huascarán ist Amerikas siebthöchster Berg und eines der bekanntesten Bergziele der gesamten Anden. Die Tatsache, dass der wuchtige, eisgepanzerte Doppelgipfel das Tal des Rio Santa um fast 4500 m überragt, weist zusammen mit seiner flächenmäßigen Ausdehnung auf ein Bergmassiv von Himalaya-Dimension hin. Der enorme Höhen-
unterschied zwischen Santa-Tal und den vergletscherten Gipfeln ist Grund für die optische Dominanz des Riesenberges in der Cordillera Blanca - alle Nachbarberge des bizarren Tropengebirges sind deutlich niedriger und vergleichsweise geradezu „zierlich". Der Nevado Huascarán wurde erst 1932 von einer deutschen Expedition erstbestiegen und in den folgenden Jahrzehnten mit vielen neuen, teilweise sehr schwierigen Routen erschlossen. An seiner Besteigungsgeschichte war auch der „BergSpecht" beteiligt - 1972 gelang einer fünfköpfigen österreichischen Expedition mit Edi Koblmüller die Erstdurchsteigung der extrem schwierigen 1200 m hohen Ostwand des Hauptgipfels.
Alpamayo (5947 m) plus Huascarán sind alpinistisch gesehen die absoluten Highlights nicht nur der Cordillera Blanca: der „schönste Berg der Welt" (???) und der höchste Gipfel von Peru versprechen - Schönheit hin, Höhe her - eine Traumkombination für Bergsteiger mit gehobenem Allroundkönnen! Der Huascarán ist zwar kein extrem schwieriger Berg, aber doch alles andere als leicht und mit seinen wildzerrissenen Gletschern auch nicht ganz ungefährlich. Gletscherspalten, die Gefahr von Eislawinen und Steilstufen mit wechselnden Eisverhältnissen erfordern beträchtliches alpinistisches Können. Der Nevado Alpamayo ist technisch wesentlich schwieriger, dafür mit nicht ganz 6000 m deutlich niedriger, jedenfalls alles andere als ein „Akklimatisationsberg". In der markant geriffelten Südwestwand (je nach Verhältnissen werden die Ferrari- oder die steilere Franzosenroute begangen) sind Eiskletterschwierigkeiten bis zu 60° Steilheit zu bewältigen, die allerdings fast immer mit Fixseilen wesentlich erleichtert werden.
1. Tag: Flug nach Lima (-/-/-).
2. Tag: Ankunft, Transfer ins Hotel-nachmittags 1/2 Tag sightseeing; ÜN Hotel (-/-/-).
3. Tag: Busfahrt (400km) ins Santa-Tal nach Huaráz (3060 m); ÜN Hostal/Hotel (F/-/A).
4. Tag: Akklimatisationswanderung-Zeltübernachtung auf 3500 m; ÜN Camp (F/M/A).
5. Tag: Akklimatisationswanderung-retour nach Huaráz; ÜN Hostal/Hotel (F/M/-).
6. Tag: Busfahrt nach Cashapampa-Trekking zur Laguna Ichiccocha; ÜN Camp (F/M/A).
7. Tag: Trekking zum Alpamayo Basecamp (4200 m); ÜN Camp (F/M/A).
8. Tag: Einrichtung Lager, Akklimatisationswanderung; ÜN Camp (F/M/A).
9. Tag: Aufstieg zum Moränenlager (4900 m); ÜN Camp (F/M/A).
10.Tag: Aufstieg zum Hochlager (5600 m); ÜN Camp (F/M/A).
11.Tag: Gipfeltag Alpamayo (5947 m)-Abstieg Hochlager; ÜN Camp (F/M/A).
12.Tag: Reservetag-Abstieg Basislager; ÜN Camp (F/M/A).
13.Tag: Abstieg nach Cashapampa-Rückfahrt nach Huaráz; ÜN Hotel/Hostal (F/-/A).
14.Tag: Fahrt nach Musho-Aufstieg ins Basislager (4250 m); ÜN Camp (F/M/A).
15.Tag: Aufstieg ins Lager I (5100 m); ÜN Camp (F/M/A).
16.Tag: Aufstieg ins Lager II/Garganta (5900 m); ÜN Camp (F/M/A).
17.Tag: Gipeltag Huascarán (6768 m)-zurück in Lager II; ÜN Camp (F/M/A).
18.Tag: Abstieg zum Basislager; ÜN Camp (F/M/A).
19.Tag: Reservetag; ÜN Camp (F/M/A).
20.Tag: Abstieg nach Musho und Rückfahrt nach Huaráz; ÜN Hostal/Hotel (F/-/A).
21.Tag: Busfahrt von Huaráz nach Lima; ÜN Hotel (F/-/-).
22.Tag: Freier Tag in Lima und je nach Flug Beginn Rückflug (F-/-/-).
23.Tag: Ankufnt in Europa.
Das Detailprogramm wird derzeit für 2012 aktualisiert, doch bleiben der Programmablauf und der Großteil der Reiseinformationen unverändert.