| Pauschalpreis: | € | 4.890,- |
| Flughafentaxen ab München bei Flug mit Emirates Airline dzt.: | € | 64,- |
| Versicherungspaket: | € | 206,- |
| Gesamtpreis: | € | 5.160,- |
| Kondition: | |
| Technik: |
Der Karakorum ist das wildeste, zerrissenste, spektakulärste Hochgebirge der Erde. Vier Achttausender (K2, Broad Peak, Gasherbrum I und II), 133 Gipfel über 7000 m und unzählige Sechstausender bilden seine Kulminationspunkte. Trotz des relativ trockenen Klimas ist im Karakorum die stärkste außerpolare Vergletscherung der Erde zu finden. Während im Himalaya nur 10 % der Flächen eisbedeckt sind, sind im Karakorum durchschnittlich 28-50 % vergletschert! Gigantische kilometerbreite, mehrere 100 m dicke und unten schuttbedeckte Eisströme ziehen bis 3000 m hinab.
Der Spantik war einer der ersten Siebentausender, dessen Besteigung ernsthaft versucht wurde: Bereits 1906 (!) erreichte das amerikanische Bergsteigerpaar William und Fanny Bullock-Workman eine Höhe von 6700 m. Auch die deutschen Erstbesteiger von 1955 wählten den heutigen „Normalanstieg" von Süden.
Ziel der Expedition ist der Südgrat des Spantik mit seinem objektiv relativ sicheren und technisch nicht allzu schwierigen Eis- und Gletscheranstieg, der über den riesigen, 47 km langen Chogo Lungma-Gletscher (Basislager 4300 m) im zentralen Karakorum erreicht wird. Die Route führt über leichte Felspassagen hinauf zum Beginn des Südgrates (Lager I, 5000 m), dann den langen und flachen Firngrat hinüber zum Ansatz einer etwa 600 m hohen und bis zu 45° steilen Schnee-/Eisflanke (Lager II, 5300 m), die auf ein flaches Plateau hinaufzieht (Fixseile, Lager III, ca. 6200 m). Über weite Schneehänge und den steilen Gipfelaufbau zum höchsten Punkt, 7028 m! Phantastischer Panoramablick über das „wildeste Gebirge der Welt": Rakaposhi, Malubiting, Haramosh, bei klarer Sicht sogar K2 und Nanga Parbat.
Der Spantik bietet sich als Ziel auch für ambitionierte „Expeditions-Neulinge" mit entsprechendem hochalpinistischem Background geradezu an: ein „kleiner", schöner 7000er mit relativ leichter Route in geradezu atemberaubender Umgebung.
Flug von Österreich nach Islamabad und ein Tag Aufenthalt zur Erledigung der behördlichen Formalitäten. 2-tägige Fahrt den Indus entlang auf dem Karakorum-Highway über Chilas nach Skardu und weiter mit Jeeps bis Arandu im Basha-Tal. 3 Tage Anmarsch mit Trägern ins Basecamp (4300 m) „im Grünen" hoch über dem Chogo Lungma-Gletscher. 2 ½ Wochen Zeitspanne für die Gipfelbesteigung mit 3 Hochlagern. Rückmarsch wieder über den Chogo Lungma-Gletscher nach Arandu und Jeepfahrt nach Skardu. Rückfahrt am KKH nach Islamabad und Rückflug nach Europa
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