Pakistan: Gasherbrum II (8035 m)
Zum 13. höchsten Berg der Welt (51 Tage)
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Lager I im Becken zwischen GI und GIIFotos: Ralf Dujmovits

Neben dem Broad Peak (Erstbesteigung 1957) ist der Gasherbrum II der zweite „Österreicherberg" im Karakorum-Himalaya: Erstbesteigung 1956 durch Sepp Larch, Fritz Moravec und Hans Willenpart. Die Expedition zu den „leuchtenden Bergen", wie die sechs Gasherbrum-Gipfel in unmittelbarer Nachbarschaft zum K2 und Broad Peak genannt werden, folgt den Spuren der Erstbesteiger über den als „Normalanstieg" geltenden SW-Sporn im klassischen Expeditionsstil: vier Hochlager und mit Unterstützung durch Hunza-Hochträger. Auch wenn der GII zu den technisch „leichteren" Achttausendern zählt, ist seine Besteigung mit der logistisch aufwändigen Lagerkette, der etwas komplizierten Routenführung und dem hochgelegenen Gipfel-Ausgangslager eine große Herausforderung auch für erfahrene „Expeditionisten". Dazu kommen die atemberaubenden Kulissen des „spektakulärsten Hochgebirges der Welt" ...

Expeditionsplan

Flug nach Islamabad/Pakistan. 2-tägige Busfahrt auf dem „KKH" (Karakorum-Highway) den Indus entlang über Chilas nach Skardu und weiter mit Jeeps in der Braldu-Schlucht bis Askole. 7-tägiger Anmarsch über den 57 km langen Baltoro-Gletscher zum Concordiaplatz und weiter bis zum Zusammenfluss des Abruzzen- mit dem Südlichen Gasherbrum-Gletscher. Basislager in 5150 m Höhe auf der Mittelmoräne des Abruzzen-Gletschers. Vom Anmarsch bereits einigermaßen akklimatisiert, stehen nach 2 Ruhetagen insgesamt 28 Tage für den Berg zur Verfügung: Aufbau von vier Hochlagern mit Höhen von 5950, 6600, 6950 und 7350 m und dann (hoffentlich) 8035 m ... Rückmarsch über Vigne-Gletscher und Gondokoro-Pass nach Süden ins Hushe-Tal, Fahrt über Skardu zurück nach Islamabad und Rückflug.