Nepal: Baruntse (7168 m)
Anspruchsvolle 7000er Expedition im Everest Gebiet (31 Tage)
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Blick auf den Gipfelgrat des BaruntseFotos: eko

Der „kleine" Nachbar von Makalu, Lhotse und Everest in der südwestlichsten Ecke des Solo Khumbu zählt zu den schönsten und „leichteren" 7000ern Nepals. Die großartige Eispyramide des Baruntse fällt nach fast allen Seiten mit steilen Flanken auf die umliegenden Gletscher ab, entsendet aber nach Süden einen gangbaren Grat zum West Col (6100 m) am Übergang vom Makalu- ins Everest-Gebiet.
Schon der Anmarsch ins Basislager (5450 m) am Hongu-Gletscher über den 5415 m hohen Mera La ist ein Unternehmen für sich, bringt aber mit zwei hohen Passübergängen eine ausgezeichnete Akklimatisation für den Berg. Der Aufstieg erfolgt über den West Col zum Südgrat, der Route der Erstbesteiger von 1954, zu denen auch Edmund Hillary zählte. Die Route verläuft fast ausschließlich über Schnee und Eis und ist technisch nicht besonders schwierig, mit Ausnahme des Steilaufschwunges zum West Col und des manchmal stark überwechteten Grates im Gipfelbereich (Fixseile). Um die Expeditionsdauer im Rahmen zu halten, ist ein Hubschrauberflug vom Basecamp nach Kathmandu geplant, was das Unternehmen kürzer, aber teuer macht ...

Expeditionsplan:

Flug nach Kathmandu, 1 Tag Aufenthalt und Weiterflug nach Lukla (2860 m). 8 bis 9 Tage Anmarsch über den Mera La (5415 m) zum Basislager (5450 m) im oberen Hongu-Becken. Der Zeitrahmen von 14 Tagen sollte für Vorbereitungen und Gipfelbesteigung reichen: Aufbau von zwei Hochlagern (L1 am West Col, 6100 m, L2 am Fuß des Südgrates, 6600 m) und Absichern der Steilstufen zum West Col (Eis-/Kombigelände, ca. 45°) und am Südgrat (Firn, Eis) mit Fixseilen. Ab L2 sind 600 Hm zum Gipfel zu bewältigen. Am 28. Tag Helikopterflug vom Basislager nach Kathmandu und Rückflug nach Europa.