Namibia, das Land im Südwesten Afrikas zwischen dem Oranje-Fluss im Süden und dem Kunene-Fluss im Norden, ist ein karges, raues und dennoch leicht zu bereisendes Land. Ein Traumland für Fotografen, ein Land der Kontraste und klaren Farben. Namibia ist Afrika, mit freundlichen Menschen, mit Buschland, lebensfeindlichen Wüsten und einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Namibia ist ein Abenteuer, doch man muss kein Abenteurer sein, um die grandiosen Naturlandschaften und den „Luxus der Weite" zu erleben.
Berge, Savannen und Wüsten, isoliert lebende Halbnomaden, die faszinierende Tierwelt und die Mischung aus afrikanischen und europäischen Einflüssen machen das ehemalige „Deutsch-Südwestafrika" zu einem der attraktivsten Reiseziele des schwarzen Kontinents.Die Route führt zuerst in den Norden zum Kunene-Fluss, wendet sich nach Süden zur Atlantikküste und endet in der Namib-Wüste. Erster Höhepunkt ist der Etosha-Nationalpark,dessen weiße Salzpfanne das Relikt eines ausgetrockneten Binnenmeeres ist. Der „Ort des trockenen Wassers" ist die Heimat von mehr als 140 Säugetier- und 340 Vogelarten - praktisch alles, was Afrika an Tierwelt zu bieten hat. Die Fahrt geht durch die Lebensräume der Oshiwambos, Himbas und Damara, die mit ihren Rinderherden ein überwiegend nomadisches Leben führen. Zuletzt wird der Namib-Naukluft-Nationalpark südwestlich von Windhoek mit der Namib-Wüste, der ältesten Wüste der Welt mit bis zu 320 m hohen Dünenkämmen besucht.
Die Reise kombiniert engen Naturkontakt mit (relativem) Komfort: Übernachtungen in großen 2-Personenzelten, komplette Campingausrüstung, Überlandfahrten mit einem geräumigen Safariwagen mit großen Fenstern und Hubdach. Die Fahrstrecken liegen zwischen moderaten 160 und 450 km, bei längeren Distanzen auf Asphaltstraßen.
Flug in die Hauptstadt Windhoek. Fahrt nach Norden in den Etosha-Nationalpark mit 2 Safaritagen und durchs Ovamboland zu den Ruacana- und Epupa-Wasserfällen. Fahrt nach Süden durchs Kaokoveld der Himbas und nach Twyfelfontein (Felszeichnungen); kurze Wanderungen im Damaraland und beim Brandstein (2573 m, höchstes Bergmassiv von Namibia. Nach Westen ans Meer zum Cape Cross, Besuch der Robbenkolonie und Fahrt nach Swakopmund, dem „deutschesten" Ort in SW-Afrika. 2 Tage in der Namib-Wüste mit Wanderungen in den Naukluft-Bergen und in den Dünen bei Sossusvlei. Fahrt nach Windhoek und Rückflug.