Die 8-tägige Reise zum Nordrand der marokkanischen Sahara beginnt in Quarzazate am Südabfall des Hohen Atlas und führt zunächst durch das eindrucksvolle Wadi Draa auf der „Straße der Kasbahs" nach Zagora, dem Tor zur Sahara. Das Kameltrekking („Meharée") selbst startet knapp 100 km südlich von Zagora nahe dem Wüstendorf Mhamid, wo jede Piste endet, und die Wüste kein Phantom mehr am Horizont ist, sondern unmittelbar hinter den letzten Häusern beginnt.
Vier Tage geht's mit Tuareg-Karawanenführern und Reit- bzw. Lastkamelen durch die Wüste - durch Trockentäler, entlang von Sanddünen und über Steinebenen. Auf dem Rücken eines Kamels, der traditionellen und natürlichsten Art der Fortbewegung in der Sahara, kann man die Wüste mit Sonne, Wind und unendlicher Weite „so richtig" spüren. Die Kamele sind gutmütig, die Sättel bequem, und das Reiten weniger anstrengend als ungewohnt. Zur Schonung des Rückens (und dessen Verlängerung) kann abwechselnd auch zu Fuß mit der Karawane gewandert werden. Übernachtet wird im Beduinenzelt oder im Freien. Das Kameltrekking endet in der kleinen Oase Sacrée Oum Lâalag bzw. mit der Fahrt zum „Sandgebirge" von Chgaga mit den höchsten Dünen Marokkos.
Linienflug nach Casablanca und Weiterflug nach Ouarzazate. Fahrt mit Geländeautos oder Minibus durchs Draa-Tal, Besichtigung einer landestypischen Kasbah und Weiterfahrt über Zagora nach Mhamid. Viertägiger Ritt oder Marsch mit der Kamelkarawane durch die Wüste. Am Ende der Meharée Fahrt mit 4x4-Autos zu den Dünen von Chgaga. Rückfahrt ins Wadi Draa und Besichtigung der Koran-Bibliothek in Tamegroute. Rückflug von Quarzazate über Casablanca nach Europa.