Ziel der kurzen Trekkingreise nach Marokko ist die 800 km lange und über 4000 m hohe Gebirgskette des Hohen Atlas, dessen Name bekanntlich aus der griechischen Mythologie stammt. Das höchste Gebirge Nordafrikas erstreckt sich vom Atlantik bis zur algerischen Grenze, zählt mit ihren sieben Viertausendern (davon sechs im Bereich des Djebel Toubkal) zu den großartigsten Naturlandschaften des afrikanischen Kontinents und ist zugleich das lebenswichtige Wasserreservoir für Marokko.
Den fast 4200 m hohen Djebel Toubkal kann man ab Europa in gut einer Woche besteigen, auf technisch einfacher Route und im Rahmen eines „kleinen" aber feinen Atlas-Trekkings von vier Tagen. Trotz ihrer Kürze bietet die Reise einen „Touch" afrikanisches Hochgebirge und orientalisches Flair an zwei Halbtagen in Marrakech, der „roten Königsstadt" und heimlichen Hauptstadt Marokkos.
Linienflug nach Marrakech, Besuch einiger wichtiger Sehenswürdigkeiten und erste orientalische Eindrücke in der Medina (Altstadt). Fahrt ins Atlasgebirge über Asni ins Mizane-Tal zum Berberdorf Aguer Sioual (1500 m) und Start zu vier Tagen Trekking und Bergsteigen. Am 1. Tag Aufstieg zum Tizi (Pass) Oudite (2220 m), Abstieg nach Aït Aissa und das Ouissadene-Tal aufwärts nach Azib Tamsoult (2250 m, 5 Std.). 2. Tag: Aufstieg zum Tizi n'Aguelzim (3450 m) und Abstieg zur Neltner Hütte (3207 m, 6-7 Std.). Höhepunkt am 3. Tag: Besteigung des Djebel Toubkal (5-7 Std. für Auf-/Abstieg). Am 4. Tag zweite Viertausenderoption (Akioud, 4030 m, leicht) oder gleich Abstieg nach Aroumd (3 Std.) und Übernachtung bei einer Berberfamilie. Rückfahrt nach Marrakech, Souk-Besuch und individuelle Besichtigungen. Rückflug nach Europa am 8. Reisetag.