Ecuador: Sangay und Cotopaxi
"Heiße" und "schlafende" Vulkane (16 Tage)
Trekking im Sangay-NationalparkFotos: Edith Kraushofer

Der 5230 m hohe Volcán Sangay ist der aktivste Vulkan Ecuadors - der höchste seiner drei Krater stößt in unregelmäßigen Abständen schwefelige Gase, Lava und Asche aus. Bei Tag bietet der Sangay den Anblick eines schwarzen, verkohlten Berges, da der Schnee in der Gipfelregion selten weiß bleibt. Bei Windstille steigen die vulkanischen Asche- und Dampfwolken explosionsartig wie große Pilze in den Himmel, die dann aus großer Entfernung sichtbar sind. Der dreitägige Anmarsch zum Basislager La Playa (3630 m) durch Urwald und unwegsames Gebiet ist eindrucksvoll und abenteuerlich, die Besteigung selbst ist technisch leicht, aber anstrengend (1600 Höhenmeter).

Der stark vergletscherte Cotopaxi (5898 m) ist der zweithöchste Berg Ecuadors, einer der meistbestiegenen Gipfel Südamerikas und zählt - trotz derzeit schwacher Aktivität - zu den höchsten „halbschlafenden" Vulkanen der Erde. Konditionsstarken, gut akklimatisierten „Andinisten" bietet der Cotopaxi ab der schon 4800 m hoch gelegenen Hütte José Ribas einen nicht allzu schwierigen Gletscheranstieg mit hohen Gipfelchancen. Sightseeing in Quito und Baños, der eine oder andere Indiomarkt und die originelle Eisenbahnfahrt mit den „ferrocarriles" ins subtropische Hügelland runden die Bergreise ab.

Programm-Kurzfassung:

Flug nach Quito, Sightseeing und Akklimatisationstour auf den Volcán Pasochoa (4200 m). Fahrt nach Riobamba bzw. Guarguallá und 3-tägiges Anmarschtrekking mit Tragtieren in den Sangay-Nationalpark zum Basislager La Playa (3630 m) am Fuß des Vulkans. Abenteuerliche (1600 Hm, Helmpflicht) Sangay-Besteigung, Rückmarsch und Fahrt nach Baños. Transfer in den Cotopaxi-Nationalpark, kurzer Aufstieg zum Refugio José Ribas (4800 m) und Cotopaxi-Besteigung (5898 m). Zugfahrt („ferrocarriles") Riobamba - Alausi, Rückfahrt nach Quito und Heimflug nach Europa.

Am Gipfel des Cotopaxi"ferrocarriles"
Verlängerung Galapagos (5 Tage)

Nach den anstrengenden Bergtagen bietet das Inselparadieses im Pazifik den absoluten Kontrast zu den Schneebergen am Äquator: Flug von Quito nach Galápagos auf die Landeinsel Baltra und vier- bis fünftägige Kreuzfahrt mit einer gecharterten Yacht von Insel zu Insel. Mögliche Route (Inseln): Baltra - Seymour Norte - Santa Maria (Floreana) - Santa Fe - Plaza Sur - Santa Cruz/Puerto Ayora/Darwin-Station. Die Route kann sich je nach Teilnehmeranzahl und damit verbunden mit der Schiffskategorie ändern.

Nähere Details, Preise und Leistungen auf Anfrage.


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