| Pauschalpreis: | € | 3.020,- |
| Flughafentaxen ab München bei Flug mit Iberia dzt.: | € | 302,- |
| Versicherungspaket: | € | 128,- |
| Gesamtpreis: | € | 3.450,- |
| Verlängerung Galapagos pro Person ab: | € | 1.200,- |
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Kaum ein anderes Land Südamerikas hat eine derartige Vielfalt an Landschaften zu bieten wie Ecuador: das Hochland der Anden mit großen Gletscherbergen, aktiven und „schlafenden" Vulkanen, das Paradies der Galápagos-Inseln im Pazifik, fast 1000 km von der Festlandsküste entfernt, der Regenwald im Tiefland des Amazonasbeckens, das mehr als die Hälfte des Staatsgebietes von Ecuador umfasst. Der Äquator durchzieht den kleinsten aller südamerikanischen Staaten im Norden und gibt ihm seinen Namen: ecuador ist das spanische Wort für den größten Kreis der Erdkugel.
Bei dieser Bergreise folgt ein „andinistischer" Superlativ dem anderen: Nach zwei Akklimatisationstouren und kulturellen Aktivitäten im Umkreis der Hauptstadt Quito werden drei der großen Berge Ecuadors bestiegen: Illiniza Norte (5116 m), Cotopaxi (5898 m) und als Höhepunkt der Chimborazo (6310 m), der höchste Gipfel des Landes.
Der „kleine, aber respektable" 5000er Illiniza Norte ist ein nicht allzu schwieriger Felsberg, der nur im Gipfelbereich 50 m leichte Kletterei erfordert (I-II, Fixseile) und zugleich unserem seit Jahren bewährten Akklimatisationsaufbau für die „Großen" dient.
Der gletscherbedeckte „Bilderbuchvulkan" Cotopaxi ist der zweithöchste Berg Ecuadors, einer der meistbestiegenen Gipfel Südamerikas und zählt - trotz seiner derzeit schwachen Aktivität - zu den höchsten „halbschlafenden" Vulkanen der Welt. Konditionsstarken und gut akklimatisierten „Andinisten" bietet der Cotopaxi ab der schon 4800 m hoch gelegenen Hütte einen technisch relativ leichten Gletscheranstieg mit hohen Gipfelchancen. Das wuchtige Massiv des Chimborazo ist wesentlich schwieriger und steiler, aber für gute Bergsteiger mit Eiserfahrung und bei passablen Verhältnissen durchaus zu schaffen. Allerdings ist der Chimborazo stark vom Gletscherrückgang betroffen. Der damit verbundenen Steinschlaggefahr bei Tageserwärmung wird mit dem Aufbruch schon am Abend begegnet.
Kurioses zum Chimborazo:
Der Gipfel ist wegen der Ellipsoidform der Erde um 2056 m weiter vom Erdmittelpunkt entfernt als der Mt. Everest und so gesehen „der höchste Berg der Welt".
Flug nach Quito, Stadtbesichtigung. Nach zwei Akklimatisationstouren (Vulkane Pasochoa und Guagua Pichincha, 4200 bzw. 4794 m) und der Besteigung des Illiniza Norte geht´s zum Refugio José Ribas (4800 m) und auf den Cotopaxi-Gipfel, Gletschervulkan par excellence und erstes Hauptziel. Höhepunkt und „Schlüsselstelle" der Bergreise ist die (zum Teil nächtliche) Besteigung des Chimborazo ab Refugio Whymper (5000 m). Zwischen den Bergbesteigungen sorgen Ausflüge zu den Indiomärkten Otavalo und Saquisili und nach Baños sowie die Eisenbahnfahrt („ferrocarriles") von Riobamba ins subtropische Alausi für kulturelle Abwechslung und Erholung.
Nach den anstrengenden Bergtagen bietet das Inselparadieses im Pazifik den absoluten Kontrast zu den Schneebergen am Äquator: Flug von Quito nach Galápagos auf die Landeinsel Baltra und vier- bis fünftägige Kreuzfahrt mit einer gecharterten Yacht von Insel zu Insel. Mögliche Route (Inseln): Baltra - Seymour Norte - Santa Maria (Floreana) - Santa Fe - Plaza Sur - Santa Cruz/Puerto Ayora/Darwin-Station. Die Route kann sich je nach Teilnehmeranzahl und damit verbunden mit der Schiffskategorie ändern.
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