Auch für MTB-Weltenbummler ist Armenien mit Sicherheit ein unbekanntes, exotisches und spannendes Ziel - sozusagen „kaukasisches Neuland" gleich hinter dem Ararat, aber auf der armenischen Seite. Die geografischen Eckpunkte sind der Sewan-See, mit 940 km² der größte Süßwassersee im Kaukasus, der Selim-Pass (2400 m) mit einer alten Karawanserei an einem der historischen Äste der Seidenstraße, das Weingebiet um Yeghegnadzor, die Stadt Sisian an der Südspitze Armeniens und die Hauptstadt Yerevan (Eriwan) selbst.
Die Mountainbike-Etappen sind punkto Streckenlänge relativ kurz, aber mit strengen up- und downhills bestückt, das Gelände ist häufig offroad, teils auch auf Pisten und sogar auf felsigen Singletrails zu bewältigen. Die Startpunkte werden jeweils mit 4x4-Fahrzeugen erreicht. Die insgesamt 10 Übernachtungen erfolgen in meist einfachen Hotels (Yerevan, Sewan-See, Yeghegnadzor, Sisian).
Flug von Wien nach Yerevan, Fahrt zum Sewan-See (1900 m) und Start zur 7-tägigen Biketour (inkl. Ruhetag). Sechs „bergige" Radetappen auf verschiedenen Trails: Martuni-Trail am Sewan-See entlang zu den Martuni-Dörfern und Mozrov-Trail zur mystischen Mozrov-Höhle (ÜN in Yeghegnadzor); Her-Her-Trail zum gleichnamigen Fluss; Camel Mount (3300 m, offroad) und Tatev-Trail zum gleichnamigen Kloster (4 ÜN in Sisian); Vedi-Trail: Karakhach - Pass (2400 m) - Ararat-Tal. Rückfahrt nach Yerevan, Sightseeing und Rückflug.