Die Sahara im Südwesten Ägyptens ist touristisch nahezu „unerforscht" - nur offroad zugänglich bieten die leeren Wüstengebiete atemberaubende Landschaften: die Weiße Wüste westlich der Dakhla-Oasen, das zerrissene Sandsteinplateau Gilf Kebir und die Dünenfelder der „Great Sand Sea". Die Weiße Wüste, 4500 km² „Sahara pur", ist eine spektakuläre, durch Erosion zu skurrilen weißen Skulpturen geformte Landschaft. Im knochentrockenen, von tiefen Tälern zerfurchten Hochplateau des Gilf Kebir, das die endlosen Sandebenen um hunderte Meter überragt, sind auch die einzigartigen prähistorischen Felsmalereien zu finden, von denen die ersten vom ungarischen Grafen Almasy („Der englische Patient") 1933 und die jüngsten erst 2002 entdeckt wurden. Der Rückweg nach Norden führt entlang riesiger Dünenkämme durch das „Große Sandmeer" zur Oase Siwa - eindrucksvoller kann die „Faszination Sahara" nicht erlebt werden.
Flug nach Kairo und Fahrt über Bayhra in die Oasen Farafra und Dakhla zur Weißen Wüste. Offroad zur grotesken Felsformation „Sugar Loaf" und an den „mud lions" (Schlammfiguren eines ausgetrockneten Sees) vorbei zum Massiv des Gilf Kebir („stone circle", versteinerter Wald). Über den Aqapa-Pass in den westlichen Teil des Gilf Kebir zum Wadi Sora mit den Felszeichnungen „swimmers cave" und „Foggini cave" und in die Wadis Abd al Malik und Gubba, wo das bekannte Silica-Glas (Reste eines Meteoriten-Einschlags) zu finden ist. Lange Offroad-Fahrt nach Norden durch das Dünenmeer der „Great Sand Sea" zur Oase Siwa. Über El Alamein am Mittelmeer retour nach Kairo. ÜN in 5* Hotel; optionaler Besuch der Pyramiden von Gizeh. Rückflug nach Europa.